Vertieft und verfeinert die Spieltechnik in der ersten Griffart. Akkordspiel, Akkordzerlegungen, verschiedene Taktarten und Rhythmen, Pizzicato, Vibrato, einfache Lagenwechsel zu den Oktav-Flageoletts u.a. werden eingeführt.
Die 2. Griffart (2. Finger tief) wird eingeführt und mit der 1. Griffart kombiniert. Verschiedene Stricharten wie Martelé, Staccato, Spiccato sowie einfache Lagenwechsel zu den Oktav-Flageollets erweitern die Spieltechnik.
Hier werden die restlichen Griffarten der 1. Lage (3. Finger hoch, 1. Finger tief und 4. Finger tief) eingeführt und zu Tonarten kombiniert. Die Kinder lernen Dur- und Moll-Tonarten (bis 3# und 3b) und deren Charakteristika kennen.
Alle Stücke können in der ersten Lage gespielt werden und sind für den Anfangsunterricht geeignet. Der Klavierpart ist leicht gesetzt. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass Spielerinnen und Spieler früh die Freude am gemeinsamen Musizieren finden. Der Ausgabe liegt ein 16-seitiger Einleger für Viola bei.
In Band 5 werden Schritt für Schritt das Lagenspiel und die Bogentechnik erweitert. Diverse Stricharten sowie der bewusste Einsatz von Parametern wie Kontaktstelle, Bogengeschwindigkeit und Armgewicht ermöglichen Variierung in der Tongebung und Verfeinerung der Klangqualität. Neben einer Fülle von Übungs- und Spielmaterial beinhaltet die Ausgabe bewährte Spielliteratur aus der Zeit des Barock, der Klassik, der Romantik und der zeitgenössischen Musik. Die Audiodaten der Hörbeispiele und Playalongs können mit dem Download-Code heruntergeladen werden
Diese Sammlung bietet ein abwechslungsreiches Repertoire an Spielstücken sowohl für junge Musiklernende als auch für erwachsene Amateurmusiker. Die Auswahl der Werke nimmt den Spieler mit auf eine Reise durch mehrere Jahrhunderte. Leicht spielbare Bearbeitungen berühmter Meisterwerke aus Barock, Klassik und Romantik sind ebenso vertreten wie Fiddle-Musik, Traditionals und beliebte Melodien aus der Unterhaltungsmusik. Alle Stücke sind in der 1. Lage spielbar und eine ideale Ergänzung zu jeder Violaschule. Das Einstudieren der Stücke wird durch die per Download zur Verfügung gestellten Audiodateien (Hör- und Mitspielversion) unterstützt. Für das gemeinsame Musizieren ist zusätzlich eine Ausgabe mit sämtlichen Klavierbegleitungen erhältlich (Best.-Nr. VHR 3913).
Eine wahre Fundgrube in der dünn gesäten romantischen Bratschenliteratur: Die dreibändige Ausgabe der beliebten Pièces des concours. Die Stücke kamen zwischen 1897 und 1969 am berühmten Conservatoire de Paris bei Abschlussprüfungen zum Einsatz. Die Herausgabe erfolgte auf Grundlage der Erstausgaben. Um den Zugang zu den Werken zu erleichtern, wurden die Stücke mit „modernen“ Fingersätzen und geläufigen Bogenstrichen eingerichtet, so dass sie „vom Blatt“ spielbar sind. Band 1 (ED 22254) mit Stücken von Charles-Édouard Lefebvre, Paul Rougnon, Henri Marteau und Léon Honnoré Band 2 (ED 22255) enthält Stücke von Stan Golestan, Eugène Cools, Philippe Gaubert und Gabriel Grovlez. Band 3 (ED 22256) mit Werken von Hans Sitt, Heinrich Arends und Léon Firket
Eine wahre Fundgrube in der dünn gesäten romantischen Bratschenliteratur: Nach Band 1 (Schott, ED 22254) der beliebten Pièces des concours folgen nun Band 2 (ED 22255) und Band 3 (ED 22256). Die Stücke kamen zwischen 1897 und 1969 am berühmten Conservatoire de Paris bei Abschlussprüfungen zum Einsatz. Die Herausgabe erfolgte auf Grundlage der Erstausgaben. Um den Zugang zu den Werken zu erleichtern, wurden die Stücke mit „modernen“ Fingersätzen und geläufigen Bogenstrichen eingerichtet, so dass sie „vom Blatt“ spielbar sind. Band 2 enthält Stücke von Stan Golestan, Eugène Cools, Philippe Gaubert und Gabriel Grovlez. Weitere Stücke: Band 1 mit Stücken von Charles-Édouard Lefebvre, Paul Rougnon, Henri Marteau und Léon Honnoré Band 3 mit Werken von Hans Sitt, Heinrich Arends und Léon Firket
Eine wahre Fundgrube in der dünn gesäten romantischen Bratschenliteratur: Die dreibändige Ausgabe der beliebten Pièces des concours. Die Stücke kamen zwischen 1897 und 1969 am berühmten Conservatoire de Paris bei Abschlussprüfungen zum Einsatz. Die Herausgabe erfolgte auf Grundlage der Erstausgaben. Um den Zugang zu den Werken zu erleichtern, wurden die Stücke mit „modernen“ Fingersätzen und geläufigen Bogenstrichen eingerichtet, so dass sie „vom Blatt“ spielbar sind. Band 1 (ED 22254) mit Stücken von Charles-Édouard Lefebvre, Paul Rougnon, Henri Marteau und Léon Honnoré Band 2 (ED 22255) enthält Stücke von Stan Golestan, Eugène Cools, Philippe Gaubert und Gabriel Grovlez. Band 3 (ED 22256) mit Werken von Hans Sitt, Heinrich Arends und Léon Firket
Max Regers Bachrezeption beschränkte sich nicht auf die Orgel und das Orchester. Wie Bach wollte Reger Sonaten und Suiten für ein Streichinstrument solo verfassen, die nicht bloße Übungsstücke, sondern ein kompositorisches Kompendium darstellen. Die drei Suiten für Viola solo op. 131d zählen dazu. Reger veröffentlichte sie in seinen letzten Lebensjahren 1914/1915 zusammen mit Sechs Präludien und Fugen für Violine solo, Drei Duos im alten Stil für zwei Violinen sowie Drei Suiten für Violoncello solo und fasste alle Werke mit der Opuszahl 131 zusammen. Die vorliegende Urtextausgabe der Suiten für Viola solo op. 131d basiert auf dem Erstdruck von 1916, der auf Grundlage des mittlerweile verschollenen Manuskriptes erstellt wurde. Der Herausgeber erläutert mittels Vorwort und Kritischem Bericht alle Abweichungen dieser Ausgabe vom Erstdruck.
Vieuxtemps gilt heute als namhaftester Vertreter der belgisch-französischen Geigenschule. Kein Geringerer als Robert Schumann äußerte 1834 nach einem Konzert des damals 14-jährigen Wunderkindes: „Bei Henri kann man getrost die Augen zudrücken. Wie eine Blume duftet und glänzt dieses Spiel zugleich.“ Vieuxtemps war aber auch ein ausgezeichneter Violaspieler und hinterließ neben zahlreichen Werken für Violine einige Kompositionen für das Schwesterinstrument. Die 1862 erschienene Sonate op. 36 gehört mit ihrem Changieren zwischen ausdruckvollem Maestoso, elegischer Barcarola und Scherzando-Abschnitten zu den Perlen der Viola-Literatur und erscheint nun erstmals in einer Urtextausgabe.
Gut gemeint ist eben nicht gut genug (frei nach Kurt Tucholsky): Der Arpeggione, eine Art Zwitter einer mit Bogen zu streichenden großen Gitarre, hat sich bei Musikern nie durchsetzen können. Dieses instrumententechnische Kuriosum wäre freilich längst in völlige Vergessenheit geraten, wenn nicht ausgerechnet Franz Schubert seine a-moll-Sonate dafür komponiert hätte. Und dieses dreisätzige Werk ist nun wirklich unsterblich. Aber gleichzeitig ein Problem für den Urtext, denn ohne einige Eingriffe in den Text ließe sich der originale Arpeggione-Part nicht auf den ihm klanglich am nächsten kommenden Instrumenten – zweifellos Viola oder Violoncello – ausführen. Der G. Henle Verlag löst das Dilemma, indem einerseits die Arpeggione-Urtextstimme der originalen Klavierstimme (Partitur) überlegt ist, andererseits in der beigelegten Spielstimme die wenigen notwendigen Oktavumlegungen eindeutig gekennzeichnet sind. Nicht in Betracht kam für den Verlag eine andere Bearbeitungsstimme etwa Violine (wie sie der postumen Erstausgabe Diabellis beiliegt), Flöte oder andere hohe Melodieinstrumente, weil diese doch zu weit weg sind von Schuberts Klangvorstellungen. Bestenfalls käme wohl noch eine Kontrabass-Stimme in Frage. Oder?
1838 klagte Robert Schumann: „Das Klavier wird mir zu enge, ich höre bei meinen jetzigen Kompositionen oft noch eine Menge Sachen, die ich kaum andeuten kann.“ So widmete sich Schumann 1840 vor allem dem Lied. In den nächsten Jahren folgten Symphonien und Kammermusikwerke. Die „Märchenbilder op. 113 für Viola (oder Violine) und Klavier“ schrieb Schumann im März 1851. In den vier kurzen Charakterstücken herrscht eine elegische Stimmung. Als Überschriften tragen die vier Sätze nicht etwa Märchentitel, sondern schlicht Tempobezeichnungen: „Nicht schnell“, „Lebhaft“, „Rasch“ und abschließend „Langsam, mit melancholischem Ausdruck“. Das Autograph war bislang nicht zugänglich und wird in dieser Urtextausgabe erstmals ausgewertet. Dadurch konnten einige zweifelhafte Textstellen geklärt werden.
Die drei Gambensonaten J. S. Bachs gehören zum Kernrepertoire der tiefen Streichinstrumente. Sie gehen auf ursprünglich anders besetzte Werke Bachs zurück. Gemeinsam ist allen die strenge Dreistimmigkeit (Gambe und zweistimmiges Tasteninstrument). Die Einrichtung für Bratsche knüpft an Bachs eigene Bearbeitungspraxis an. Nur an wenigen Stellen unterschreitet das Original für Gambe den Tonumfang der Viola, was sich durch Verlegung der Melodiestimme in die höhere Oktave leicht umschiffen lässt.
Ausgerechnet beim wichtigsten Probespiel-Stück für Bratschisten -- neben dem Konzert von Stamitz -- erweist sich die Quellenlage als kompliziert. Denn von Hoffmeisters Konzert ist lediglich eine zeitgenössische Handschrift bekannt, die von sehr vielen Eintragungsschichten überlagert ist. In dem vorliegenden Klavierauszug wird nun erstmals die älteste Textschicht der Quelle wiederhergestellt, um damit Hoffmeisters Intentionen möglichst nahe zu kommen. Ausführliche kritische Kommentare begleiten das wiederhergestellte Original. Und keine Geringere als Kim Kashkashian hat Fingersätze und Strichbezeichnungen beigesteuert!?
Für die Ausgabe wurden alle bekannten Quellen ausgewertet, und so liegt nun eine Urtextausgabe dieses Konzerts samt Vorwort und Bemerkungsteil vor, in der die komplexe Quellenlage detailliert dargelegt wird. Wer also bei seinem Probespiel nicht nur brillantes Musizieren, sondern auch musikhistorische Quellen-Kenntnisse unter Beweis stellen möchte, kommt um diese Ausgabe nicht herum!?
Hummels „Potpourri“ für Viola und Orchester op. 94 gehört vor allem in der gekürzten Version als „Fantasie“ zum Kernrepertoire jedes Bratschisten. Gespickt mit Zitaten aus Opern Mozarts und Rossinis und eingerahmt von neu komponierten Abschnitten, füllt das „Potpourri“ eine Lücke im schmalen Repertoire der klassisch-frühromantischen Epoche. Die Solostimme wurde von Tabea Zimmermann bezeichnet. Selbstverständlich lässt sich aus unserer Ausgabe auch die „Fantasie“-Fassung spielen.?
Ewig dankbar sein müssen wir dem Klarinettisten Richard Mühlfeld, dass er den alten Brahms so für sein Instrument begeisterte. In den 1890er-Jahren entstanden mit dem Trio op. 114, dem Quintett op. 115 und den Sonaten op. 120 drei Juwelen der Klarinetten-Kammermusik. Alternativ zur Klarinette sah Brahms dabei jeweils die Viola vor. Die Revision unserer Ausgabe der Viola-Fassung von Opus 120 basiert auf dem Text der Neuen Brahms-Gesamtausgabe und bietet in vielerlei Hinsicht wesentliche Verbesserungen: Erstmals konnte das Autograph für die Edition herangezogen werden; der neugesetzten Klavierpartitur ist nun die Violastimme überlegt; und die Bratscher dürfen sich auf eine von Tabea Zimmermann bezeichnete Solostimme freuen.
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) ist zu Unrecht in erster Linie als Schüler Mozarts im musikgeschichtlichen Gedächtnis geblieben. Zu seiner Zeit einer der angesehensten Pianisten, war er auch als Komponist von nicht geringem Einfluss auf spätere Generationen. Wann genau seine Bratschensonate entstand, ist nicht bekannt. Erschienen ist sie 1798 im Eigenverlag in Wien zusammen mit zwei Violinsonaten. Zahlreiche Nachdrucke, unter anderem auch in Frankreich und England, zeugen von der außerordentlichen Beliebtheit der Sonate - damals wie heute.?
Mendelssohns Bratschensonate ist eines der vielen Jugendwerke, die zu seinen Lebzeiten ungedruckt blieben. Das Autograph ist datiert "d. 14 Febr. 1824". Mendelssohn war also 15 Jahre alt, als er die Sonate vollendete. Sie ist sicher zu den reifsten Kammermusikwerken aus seiner Jugend zu zählen. Bereits die Tonart ist ein Zeichen für den Ernst, mit dem der Komponist zu Werke ging. Dem ersten Satz ist eine kurze Adagio-Einleitung vorangestellt. Der Mittelsatz, ein Menuetto, behält das c-moll bei, nicht einmal das Trio mit seiner choralartigen Melodie hellt die Mollstimmung auf. Den Abschluss bildet ein Andante mit acht Variationen. Eine Bereicherung des raren klassischromantischen Viola-Repertoires.