Diese Suite besteht aus acht Stücken aus Bühnenmusiken von Dmitrij Schostakowitsch zu Shakespeares Hamlet, Balzacs La Comédie humaine und zum Zeichentrickfilm Adventures of Korzynkina, bearbeitet von Elizabeth Wilson, Stefano Pierini und Viktor Ekimovsky. Sechs der Sücke sind dabei für Streichquartett arrangiert, die andern beiden für Klavierquintett. Eine attraktive Zusammenstellung von Miniaturen in kontrastierenden Stimmungen von 15 Minuten Länge insgesamt. Das Stück The Chase aus dem Zeichentrickfilm eignet sich dabei hervorragend als brillant witzige Zugabe für ein Programm mit Musik für Klavierquintett! Das Delina Quartett hat die Stücke zusammen mit Anatol Ugorski am Klavier auf CD eingespielt (OEHMS Classics OC 451).
Inspiration Natur „Die drei für den Wettbewerb ,Brin d’Herbe 2019‘ komponierten Klavierstücke können getrennt oder zusammen aufgeführt werden – im zweiten Fall sollte man sie in der angegebenen Reihenfolge spielen. Obwohl jedes Stück einen anderen Schwierigkeitsgrad aufweist (I = leicht, II = fortgeschritten, III = mittelschwer), haben sie ein gemeinsames künstlerisches Ziel: sie wollen musikalischen Ausdruck mit poetischer Eingebung verbinden. Jedes Stück ist durch je eine Strophe des Gedichts Amo Ergo Sum von Kathleen Raine inspiriert, und ich möchte jeden Interpreten ermutigen, sich Zeit zu nehmen, um sowohl die Worte als auch die Musik zu verinnerlichen, da sie den Schlüssel zur korrekten Darstellung enthalten können.“ (Christian Mason)
Fünf Liedmelodien aus seinem reichen Liedschaffen hat Franz Schubert zu Instrumentalmusik umgeformt. Das Lied „Die Forelle“ von 1817 diente ihm als Thema für die Variationen in seinem Quintett D 667 für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass, einem der beliebtesten Werke der Kammermusik. Der sonnige Grundton des Stücks – es klingt sehr viel heiterer als Schuberts sonstige Kammermusik – wirkt wie ein Nachhall der glücklichen Sommermonate des Jahres 1819. Der damals 22-jährige Schubert verbrachte sie in netter Gesellschaft im oberösterreichischen Steyr und machte sich dann ans Komponieren. Die vorliegende Urtextausgabe folgt im Wesentlichen der Wiener Erstausgabe, die wohl die ursprüngliche Fassung des heute verschollenen Autographs wiedergibt. Des Weiteren berücksichtigt sie die einzige handschriftliche Quelle zu diesem Werk, eine Abschrift von Schuberts Freund Albert Stadler. Die optimal disponierten Wendestellen in den Einzelstimmen wird jeder Musiker schätzen!
Dieses einsätzige Werk ist in der Form eigentümlicher Doppelvariationen geschrieben, wobei es hier anstelle zweier Themen zwei kontrastierende Klangsphären gibt. Die weiche, metrisch-rhythmische Dissonanz zwischen Klavier und Streichquartett verleiht dem Ensemble seine Originalität. (V. Shoot)
Mit dieser Erstausgabe erscheint eine weitere Auswahl von Stücken aus der Komposition Le Portrait de Daisy Hamilton, Charles Koechlins Hommage an die berühmte Filmschauspielerin Lilian Harvey. Aus insgesamt 89 uninstrumentierten kurzen Werken, einige davon unvollendet, hat der Herausgeber ausgewählte Stücke mit kluger Sorgfalt Instrumenten zugeordnet, die dem Charakter der Stücke jeweils am besten entsprechen. Elf bezaubernde Miniaturen boten sich für die Besetzung Streichquartett und Klavier an.