Die bisweilen polyphon zweistimmige Suite F-Dur von Silvius Leopold Weiss ist eine Erweiterung des spärlichen barocken Solorepertoires für Hackbrett. Ursprünglich für Laute komponiert, lässt sich diese Bearbeitung auf Tenor- oder Standardhackbrett ausführen.
Die herausfordernde dreisätzige Komposition, glänzt mit einer virtuosen Solopartie und verzaubert mit einem intimen Mittelsatz, in dem ausschließlich Salterio und Geigen erklingen. Das Stück ist mit oder ohne Basso Continuo ausführbar. 1. Allegro 2. Largo 3. Rondo Allegro
Die Rauhnächte, oder auch die Zwölfen genannt, sind eine besondere Zeit. Die zwölf Nächte beginnen am Heiligen Abend und enden am 6. Jänner des neuen Jahres. Um diese Zeit des Übergangs zwischen den Jahren ranken…(siehe Vorwort)
Inhalt: 1. La Plata 2. Pão de Açúca 3. Montevideo 4. San Telmo 5. Tango Modo 6. Cocovado 7. Puerto Madero Besetzung: Hackbrett solo Schwierigkeitsgrad: (2-3)
Der Tango für drei (Tenor-)Hackbretter und Kontrabasshackbrett ist eine Bearbeitung von Franz Fellners Tango für Hackbrett und Klavier (Best,Nr.: M-50157-096-6) durch Birgit Stolzenburg (Hochschule für Musik und Theater München). Die typische Melodie und der Tangorhythmus des Originals wurde beibehalten. Als klangliche Bereicherung werden Spieltechniken wie Pizzicato und „gedämpft“ eingesetzt (spielen bei gedrücktem Dämpfpedal).
Ein Erdbeerfeld, verlockend voll reifer Früchte, die zum Pflücken und Essen verlocken. Doch: Geheimnisvolle Signale? Woher kommen sie? Verführerisch auch sie, aber wozu? In einem wilden Tanzdialog finden sich Hackbrett und Violine, treiben sich gegenseitig an, ganz in ihrer eigenen gemeinsamen Welt gefangen: Rhythmisch prägnante melodische Motive wiederholen sich immer wieder anders kombiniert mit neuen Ideen, peitschen einander auf zum ekstatischen Dialog wie in einer Tarantella… und da sind auf einmal wieder die Signale zu hören: geheimnisvoll, eindringlich, wohin werden sie uns verlocken? (Dorothea Hofmann)
Through the Looking Glass“ (1871) – deutsch “Alice hinter Spiegeln” ist die Fortsetzung von Lewis Carrolls Buch „Alice im Wunderland“.Auch in diesem zweiten Buch entdeckt Alice eine fantastische Welt, die sich vor ihr auftut, als sie in einer kalten, winterlichen Nacht durch einen Spiegel klettert – und in einem Garten mit sprechenden Blumen ankommt! Sie wird dort der roten und der schwarzen Königin begegnen,…(siehe Vorwort) Klavier und Hackbrett sind ungleiche Partner, was die Möglichkeiten der Dynamik angeht. Also sind die angegebenen Lautstärken des Klaviers nicht absolut, sondern als Hinweise zu verstehen, die immer im Hinblick auf die konkrete Lautstärkemöglichkeit des Hackbretts zu lesen sind. Unbedingt ist eine differenzierte Pedalisierung des Klaviers zu beachten, die angegebenen Hinweise sind wesentlich! Das Hackbrett ist so zu positionieren, daß es in der Biegung vor dem Flügel steht, so kann der geöffnete Deckel des Flügels auch für das Hackbrett akustisch wirksam werden.
10 Volksmusikstücke für das Solospiel auf dem chromatischen Hackbrett mit Akkordangaben für die Begleitung. Inhalt:Am Ruperti – Kirtag (Boarischa)Hausbank LandlerIs windig, ha? (Polka)Viel – Kreuz – BoarischaDa Harmonie – TratzerMaler PolkaDa Gesellige (Boarischa)s` RegentröpferlAuf in da Friah (Marsch)Im Stüberl (langsamer Landler) Besetzung: Hackbrett solo Schwierigkeitsgrad: (1-3)
11 Volksmusikstücke für das Solospiel auf dem chromatischen Hackbrett mit Akkordangaben für die Begleitung. Inhalt: Auf da Muaßbachhütt´n (Polka)Dreivierteltiaf (Landler)Laterndl – BoarischaMi – Ma – Marsch (Misch Masch Marsch)Spater ummi (Walzer) Hurra, die Gams (Polka)Da Launische (Walzer)Ganz wia´s da Brauch is (Boarischer)Auf zum Bauernherbst (Walzer)Bald hinum, bald herum (Boarischer)Auf d´ Weihnacht zua (gemütlicher Landler) Besetzung: Hackbrett solo Schwierigkeitsgrad: (2-3)
Hackbrettstückl – Folge 3 11 Volksmusikstücke für das Solospiel auf dem chromatischen Hackbrett mit Akkordangaben für die Begleitung. Inhalt: Da Lustige (gemütliche Polka)Für d` Katz´ (Boarischer)Oana in „G“ (Walzer)Dabadam – PolkaFein BoarischKathal – LandlerDie lustige Nachbarin (Polka)I glab da alls (Walzer)Auf´n Fensterbankl (Boarischer)Da Schmissige (Polka)Lebkuchen Landler Besetzung: Hackbrett solo Schwierigkeitsgrad: (2-3)
Die erste Druckausgabe italienischer Solomusik des 18. Jahrhunderts für Salterio enthält eine anonyme Sonate aus dem Salteriobuch des Donato Gigli sowie drei Menuette und zwei Correnti von Gasparo Perucchetti.
Fulgenzio Perotti war in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Salteriolehrer am Ospedale della Pietà, an dem einst auch Antonio Vivaldi unterrichtete. Seine dreisätzige Sonate G-Dur ist ein reizvolles Stück mit einem betörenden Mittelsatz, das er vermutlich für eine der Schülerinnen des Waisenhauses komponierte.
Die zweite Salteriosonate von Fulgenzio Perotti aus einem Salteriobuch, das aus dem Ospedale della Pietà in Venedig stammt. Im Gegensatz zur Sonate G-Dur (ES1106) ist die Sonate D-Dur ein hervorragender Einstieg in die klassische Spielliteratur für Hackbrett, vergleichbar mit der C-Dur-Sonate von Carlo
Das Manuskript dieses bezaubernden dreisätzigen Trios befindet sich in einer Mailänder Bibliothek. Nicht nur der klassische Stil des anonymen Komponisten ist für Salteriowerke aus Italien ungewöhnlich, sondern auch die Besetzung. In diesem Fall übernimmt die Violine den Basspart, während die Oberstimmen von Traversflöte oder eben Salterio bzw. Hackbrett ausgeführt werden können.
Das Psalteriumbuch der Klosterschwester Maria Constantina Voglerin ist die umfangreichste bislang bekannt gewordene Sammlung dieser Art. Die bereits erschienenen Concerti aus dem Psalteriumbuch erfreuen sich unter Hackbrettspielern großer Beliebtheit. Die vorliegenden acht Partiten mussten für die Veröffentlichung bearbeitet werden und sind mit ihrer durchgängigen Zweistimmigkeit herausfordernde Sololiteratur für Fortgeschrittene.
Das Quartett F-Dur ist eines von zwei erhaltenen Werken des Flötisten und Musiklehrers Giovanni Aber. Er wirkte Mitte des 18. Jahrhunderts in Mailand. Das zweisätzige Werk weist bereits eindeutig in die Wiener Klassik und ist ein prachtvolles Kammermusikstück, das mit einer abwechslungsreichen Salteriopartie zu gefallen weiß.