Bach hatte eine Vorliebe für Solowerke für diejenigen Instrumente, die normalerweise mit Klavierbegleitung versehen werden. So ist es nur konsequent, wenn er neben der Violine und dem Cello auch die Flöte mit der für ihn typischen Melodiegestaltung bedenkt. Durch geschickten Einsatz von Akkordbrechungen gelingt ihm sogar die Illusion von Mehrstimmigkeit. Dabei wird deutlich: Bachs gesangliche Kantilenen überzeugen auch ohne Unterstützung durch begleitende Akkorde eines Tasteninstruments. Ein Höhepunkt der Flötenliteratur!
Rund sechzig Jahre nach seinem ersten Hornkonzert schrieb Richard Strauss, am Ende seines Lebens gleichsam auf seine Jugend zurückblickend, ein zweites Konzert für Horn und Orchester, wiederum in Es-dur. Das vollendet schöne Spätwerk, das die bedrückenden Umstände von Strauss’ schlechter Gesundheit und des 2. Weltkriegs nicht erahnen lässt, wurde 1943 mit Gottfried von Freiberg als Solist unter Karl Böhm uraufgeführt. Das Konzert erschien erst nach Strauss’ Tod in London im Druck, so dass eine kritische Neuausgabe auf Basis der autographen Quellen und des Uraufführungsmaterials mehr als überfällig war. Der Herausgeber Hans Pizka, ehemaliger Solohornist an der Bayerischen Staatsoper München, hat als Schüler Gottfried von Freibergs die Aufführungstradition und Entstehungsgeschichte des Konzerts aus erster Hand erfahren. Zum Einstudieren im Unterricht und für Vorspiele ist der besonders gut spielbare Klavierauszug von Johannes Umbreit eine große Hilfe.
Neben Robert Schumanns gleichnamigem Opus 73 gehören die Fantasiestücke des dänischen Komponisten Niels Wilhelm Gade zum unverzichtbaren Repertoire aller Klarinettisten. Gade, der lange in Leipzig gelebt hatte und eng mit Schumann befreundet war, leistete 1864 mit diesem tiefromantischen „Schwesterwerk“ einen wichtigen Beitrag, um die Klarinette als kammermusikalisches Soloinstrument zu etablieren. Die vier Stücke der Sammlung können durchaus einzeln aufgeführt werden und bieten sich ideal für den Unterricht an. Herausgeber und Klarinettist Nicolai Pfeffer zog neben der deutschen und dänischen Erstausgabe auch das Autograph in Kopenhagen zu Rate und konnte so etliche Unstimmigkeiten älterer Ausgaben beseitigen.
Features 12 Disney favorites with great online audio tracks that lets you play along with a full symphony orchestra! Songs include: Be Our Guest • Can You Feel the Love Tonight • Colors of the Wind • Friend like Me • Part of Your World • Under the Sea • You'll Be in My Heart • You've Got a Friend in Me • Zero to Hero • and more.
Many people consider New Orleans the birthplace of jazz. After all Louis Armstrong was born and played there, as well as Joseph “King” Oliver, the Dodds Brothers, Sidney Bechet and a roster of players to fill not one but many all-star bands. Louis Prima was a “child of the Crescent City” as is Harry Connick and Wynton Marsalis. The whole Marsalis clan was raised there, and are all acknowledged jazz masters, so its reputation as the seminal jazz town has long been acknowledged. We assembled a band of New Orleans' best players for our times, veterans all of many street parades and steamboat gigs, and asked them to put together a typical program of New Orleans Classics. Under the direction of Tim Laughlin, clarinetist supreme, and led by Connie Jones, Jr., one of the great hornmen of this city which boasts so many great players, they put together an album of must-hear, must-have songs that every traditional jazz player cherishes. Hear them now in these perfect renditions. Then join the band on your own instrument, be it clarinet, trumpet, trombone, tenor, piano, bass or drums as they swing through the French Quarter of New Orleans. Includes newly engraved solo charts and recordings of complete versions of each tune, plus a recording of the accompaniments minus the soloist. Audio is accessed online using the unique code inside the book and can be streamed or downloaded. The audio files include PLAYBACK+, a multi-functional audio player that allows you to slow down audio without changing pitch, change keys, and pan left or right.