Mendelssohn's three greatest symphonies — among the most performed and best-loved in the orchestral repertoire — are presented here in one handsome, authoritative volume. This modestly priced compilation is essential for music students, conductors, and other music lovers. Known as the "Scottish" Symphony, Symphony No. 3 in A Minor, Op. 56, was inspired by a trip to the highlands and dedicated to Queen Victoria. Its lively second movement is derived from Scottish folk music. Also inspired by the composer's travels, Symphony No. 4 in A Major, Op. 90, is commonly known as the "Italian" Symphony and evokes the sunny peninsula's color and atmosphere. Symphony No. 5 in D Major, Op. 107, called the "Reformation" Symphony, was written in 1832 to commemorate the 300th anniversary of Martin Luther's Augsburg Confession, the momentous document that formed the cornerstone of the Protestant Reformation. All three works appear here in definitive Breitkopf and Härtel editions. Reprint of the Breitkopf & Hartel, Leipzig, 1874–77 edition.
Mit dem „Konzert für Orchester“ eröffnet Henle die Reihe preiswerter Studien-Editionen nach dem Notentext der Bartók-Gesamtausgabe. Als Bartók im Mai 1943 von Serge Koussevitzky den Kompositionsauftrag erhielt, bedeutete dies nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch einen wichtigen schöpferischen Impuls für den schwer kranken Komponisten. Schon im Oktober lag das fünfsätzige Konzert vor, das Koussevitzky begeistert als „das beste Orchesterwerk der letzten 25 Jahre“ bezeichnete. Auch die ersten Aufführungen im Winter 1944/45 waren sehr erfolgreich. Gleichwohl wurde Bartók zur Fixierung eines alternativen Endes bewogen, das der schon im September 1945 verstorbene Komponist allerdings nicht mehr hören sollte. Bartók-Spezialistin Klára Móricz liefert in ihrer Ausgabe beide Versionen und fasst in einem spannenden Vorwort Geschichte und Überlieferung des „Konzert für Orchester“ zusammen. Ein knapper Bemerkungsteil informiert über die wesentlichen Grundlagen der Edition.
Schumanns a-moll-Konzert gilt als das romantische Klavierkonzert schlechthin, und endlich ist es als Urtext-Ausgabe ediert. Die Quellenlage ist leider lückenhaft, denn die Urfassung des ersten Satzes, eine Phantasie aus dem Jahr 1841, die immerhin zwei Probeaufführungen erlebte, lässt sich nicht mehr rekonstruieren. Andererseits wirft die posthum erschienene Partitur Fragen auf, denn sie weicht von den 1846 nach der Uraufführung gedruckten und von Schumann autorisierten Ausgaben (Solopart und Orchesterstimmen) ab. Im Klavierauszug konnte für den Fingersatz des Soloklaviers die Pianistin Mitsuko Uchida gewonnen werden. Schumanns große Solokonzerte liegen damit bei Breitkopf komplett in Zusammenarbeit mit bedeutenden Interpreten vor, denn beim Violoncellokonzert war Heinrich Schiff, beim Violinkonzert Thomas Zehetmair beteiligt. „Das Einstudieren des Orchesterparts mit Hilfe der übersichtlichen Partitur ist eine nicht nur auch für Laien technisch bewältigbare, sondern auch eine dankbare Aufgabe.“ (Das Liebhaberorchester) „Dans l’incomparable qualité de gravure de la plus ancienne maison d’édition musicale au monde!“ (L’éducation musicale)
Ravels vielschichtige Hommage im „Breitkopf Urtext“ In seiner Hommage Le Tombeau de Couperin wendet Ravel sich weniger an Couperin selbst, als an die französische Musik des 18. Jahrhunderts. Andererseits legt Herausgeber Jean-Francois Monnard in seinem Vorwort dar, wie Ravel in diesem vielschichtigen Werk auf sehr persönliche Art auf die Ereignisse des Ersten Weltkriegs reagiert. Ausgangspunkt der Orchesterfassung ist die eigene gleichnamige Klaviersuite (1914–17). Aus dieser Vorlage wählt Ravel 1919 vier Sätze aus, instrumentiert sie mit aller Kunstfertigkeit, die in reizvollem Kontrast zur pseudo-barocken Musiksprache steht, und bringt sie in eine neue, wirkungsvolle Reihenfolge. Große Popularität erlangt das Werk unmittelbar nach der konzertanten Uraufführung, als die drei Tanzsätze der Orchestersuite in eine Ballettproduktion aufgenommen werden.Die von Monnard betreute Ausgabe basiert auf den wichtigsten Quellen. Das Vorwort enthält zahlreiche Hinweise zur Interpretation und Aufführungsgeschichte des Werks. Mit dieser Veröffentlichung liegt das fünfte große Ravel-Werk im „Breitkopf Urtext“ vor.
Bruchs Evergreen erstmals im Urtext Mit der Erstaufführung durch Joseph Joachim und mit Erscheinen der Druckausgabe 1868 schlug Max Bruchs Violinkonzert Nr. 1 die Erfolgsspur ein, die es seitdem nicht mehr verlassen hat. Dem Vorwort der „Breitkopf Urtext“-Ausgabe ist jedoch zu entnehmen, wie es hinter dieser glänzenden Fassade aussah. Der Komponist rang nach der Uraufführung um die endgültige Form, schrieb „3, 4 Durchführungen im Finale“, suchte den Rat berühmter Virtuosen (J. Joachim, Ferdinand David) für die Überarbeitung der Solopartie. Als dies erreicht war (siehe oben) litt Bruch unter der Popularität des Werks: „Habe ich vielleicht bloß dieses eine Concert geschrieben?“ Die Urtext-Neuausgabe geht vorwiegend auf den Erstdruck zurück. Von Brisanz ist neben dieser Hauptquelle und dem Autograph auch eine Solostimme mit Eintragungen von Joachim und Bruch. Sie belegt, wie intensiv sich beide um die endgültige Gestalt des Werks bemühten.
Als die 3. Symphonie im Jahr 1883 ihre Uraufführung im Wiener Musikvereinssaal erlebte, zischten die Wagnerianer, die Brahms ablehnten, im Publikum nach jedem Satz. Dennoch weiß der Brahms-Biograph Max Kalbeck zu berichten: "Das Publikum fühlte sich von dem herrlichen Werke so innig angesprochen, daß nicht nur die Opposition verstummte, sondern die Huldigungen für den Komponisten einen in Wien kaum zuvor dagewesenen Grad von Enthusiasmus erreichten, so daß Brahms einen seiner größten Triumphe erlebte". Wir bieten die Partitur dieses Werkes, die kürzlich im Rahmen unserer Neuen Gesamtausgabe erschien, nun als handliche Studien-Ausgabe an.?
Joseph Haydns sogenannte Pariser Sinfonien entstanden 1785 und 1786 für die Pariser Freimaurerloge Société Olympique, die ein großes Orchester unterhielt und regelmäßig Konzerte veranstaltete. Kunstvolle motivische Arbeit und spielerischer Witz zeichnen die sechs Werke aus, in denen Haydn dem anspruchsvollen Geschmack des Pariser Publikums und den ausgezeichneten Fähigkeiten der Musiker seinen Tribut zollt. Durch Druckausgaben in Paris, Wien und London wurden die sechs Sinfonien schnell europaweit bekannt und beliebt. In der 1786 entstandenen Es-dur-Sinfonie besticht die farbenreiche Verwendung der Holzbläser, die auch mit solistischen Passagen hervortreten dürfen. Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Joseph Haydns sogenannte Pariser Sinfonien entstanden 1785 und 1786 für die Pariser Freimaurerloge Société Olympique, die ein großes Orchester unterhielt und regelmäßig Konzerte veranstaltete. Kunstvolle motivische Arbeit und spielerischer Witz zeichnen die sechs Werke aus, in denen Haydn dem anspruchsvollen Geschmack des Pariser Publikums und den ausgezeichneten Fähigkeiten der Musiker seinen Tribut zollt. Durch Druckausgaben in Paris, Wien und London wurden die sechs Sinfonien schnell europaweit bekannt und beliebt. In der 1786 entstandenen D-dur-Sinfonie steht der formal sehr freie langsame Satz, „Capriccio“ betitelt, mit seiner introvertierten Stimmung in starkem Kontrast zum Überschwang der übrigen Sätze. Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Joseph Haydns sogenannte Pariser Sinfonien entstanden 1785 und 1786 für die Pariser Freimaurerloge Société Olympique, die ein großes Orchester unterhielt und regelmäßig Konzerte veranstaltete. Kunstvolle motivische Arbeit und spielerischer Witz zeichnen die sechs Werke aus, in denen Haydn dem anspruchsvollen Geschmack des Pariser Publikums und den ausgezeichneten Fähigkeiten der Musiker seinen Tribut zollt. Durch Druckausgaben in Paris, Wien und London wurden die sechs Sinfonien schnell europaweit bekannt und beliebt. In der 1785 komponierten A-dur-Sinfonie bedenkt Haydn im Adagio die Flöte mit konzertanten Solopartien – vielleicht mit Rücksicht auf die Beliebtheit dieses Instruments in Frankreich. Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Die Sinfonie Nr. 88 in G-dur komponierte Haydn wahrscheinlich 1787, nur ein Jahr nach den sechs sogenannten Pariser Sinfonien. Zusammen mit ihrem Schwesterwerk, der F-dur-Sinfonie Nr. 89, entstand sie für den Geiger Johann Tost, der sie an den Pariser Verleger Sieber verkaufte. In beiden Werken setzt Haydn die kompositorischen Errungenschaften der Pariser Sinfonien fort: satztechnische Meisterschaft, musikalischer Ideen- und Detailreichtum und eine individuelle, vielfarbige Verwendung des Bläserregisters (das allerdings noch ohne Klarinetten auskommt). Die G-dur-Sinfonie zeichnet sich durch ihren heiteren, fast kecken Tonfall aus – vor allem das Thema des Rondo-Finales besitzt nachhaltige Ohrwurm-Qualitäten. Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Haydns drei Sinfonien Nr. 90–92 könnte man eigentlich als „Pariser Sinfonien Teil II“ bezeichnen, denn sie entstanden 1788/89 ebenfalls im Auftrag der Société Olympique, für die Haydn wenige Jahre zuvor bereits die sechs „Pariser Sinfonien“ Nr. 82–87 komponiert hatte. Pikanterweise verkaufte Haydn sie anschließend ein weiteres Mal an den Fürsten von Oettingen-Wallerstein, der „3 neue Synfonien von ihm zu erhalten“ wünschte. Ungeachtet dieser merkantilen Verwicklungen zeigt sich Haydn in diesen Werken auf der vollen Höhe seiner Meisterschaft als Sinfoniker. Die C-dur-Sinfonie Nr. 90 wurde laut Autograph 1788 fertiggestellt und unterstreicht ihren festlichen Grundcharakter durch die Hinzunahme von Pauken und Trompeten. Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Die zwölf „Londoner Sinfonien“ bilden den erhabenen Schlussakkord in Haydns symphonischem Œuvre. Sie entstanden für den Londoner Impresario Johann Peter Salomon, und Haydn selbst dirigierte die Erstaufführungen, als er sich 1791/92 und 1794/95 für längere Zeit in der englischen Metropole aufhielt. Die wahrscheinlich im Winter 1791/92 komponierte Sinfonie Nr. 93 in D-dur war in ihrer leicht eingängigen (aber keineswegs simplen!) musikalischen Gestaltung genau auf den Londoner Geschmack abgestimmt, der nach melodischer Schlichtheit und expressivem Pathos verlangte. Auch die an Händel erinnernden barocken Anklänge in der langsamen Einleitung zum Kopfsatz und dem mit Pauken und Trompeten festlich gestimmten Finale dürften schon damals gut angekommen sein – kein Wunder, dass die Sinfonie nach der Aufführung 1792 noch in derselben Saison mehrfach wiederholt werden musste! Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Die zwölf „Londoner Sinfonien“ bilden den erhabenen Schlussakkord in Haydns symphonischem Œuvre. Sie entstanden für den Londoner Impresario Johann Peter Salomon, und Haydn selbst dirigierte die Erstaufführungen, als er sich 1791/92 und 1794/95 für längere Zeit in der englischen Metropole aufhielt. Die im Autograph mit 1791 datierte Sinfonie Nr. 95 beginnt zwar in c-moll, aber schon die Reprise des Kopfsatzes wendet sich nach Dur, und das Rondo-Finale steht gleich ganz in strahlendem C-dur. Unter Cellisten beliebt sind die beiden Mittelsätze, in denen Haydn ihr Instrument mit wunderbaren Solopassagen bedachte. Die Studien-Edition übernimmt den Notentext der Haydn-Gesamtausgabe und bürgt somit für höchste wissenschaftliche Qualität. Ein informatives Vorwort und ein kurzer Kritischer Bericht machen die handliche Partitur zum idealen Begleiter für alle Haydn-Fans und solche, die es werden wollen.
Robert Schumann komponierte seine d-moll-Symphonie im Jahr 1841 unmittelbar nach dem Abschluss seiner 1. Symphonie B-dur op. 38. Diese Fassung blieb zu Lebzeiten des Komponisten unveröffentlicht. Nach einer grundlegenden Überarbeitung Ende 1851 wurde das Werk am 3. März 1853 in Düsseldorf unter Leitung des Komponisten uraufgeführt und erschien im selben Jahr bei Breitkopf & Härtel als 4. Symphonie mit der Opuszahl 120 im Druck. Die Urtext-Ausgabe Joachim Draheims bietet Schumanns 4. Symphonie in der Fassung von 1851. Hauptquelle ist der von Schumann überwachte, nahezu fehlerfreie Erstdruck.
Schumanns 3. Symphonie entstand binnen weniger Wochen Ende 1850. Das Werk wurde am 6. Februar 1851 in Düsseldorf unter Leitung des Komponisten uraufgeführt. Der Beiname „Rheinische Symphonie“ geht wohl auf Wilhelm Josef von Wasielewski, dessen Schumann-Biographie erstmals 1858 erschien, zurück. Die vorliegende Neuausgabe stützt sich auf den Erstdruck.