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Klavierkonzert a-moll op. 54
30,40 €*
Wie viele Klaviervirtuosen seiner Zeit träumte auch Robert Schumann davon, sich dem Publikum als Pianist und Komponist zugleich in einem eigenen Klavierkonzert zu präsentieren. Bereits in jungem Alter unternahm er erste Versuche. In den folgenden Jahren fühlte er sich jedoch zunehmend von der Idee einer formal freieren Konzeption angezogen. Aus dem Entwurf einer einsätzigen „Phantasie“ entstand schließlich der Kopfsatz des berühmten Werkes, das hiermit erstmals in einer praktischen Urtextausgabe vorgelegt wird. Für den Fingersatz konnte die weltweit gefeierte Pianistin Mitsuko Uchida gewonnen werden. Partitur und Orchestermaterial sind bei Breitkopf & Härtel erschienen.
La Valse
25,80 €*
Aus Verehrung für den „Walzerkönig“ Johann Strauss plante Ravel bereits 1906 eine Walzer-Komposition, deren Ausführung durch andere Projekte und den Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert wurde. Als er 1919 einen Auftrag für ein Ballett erhielt, griff er die Idee wieder auf und komponierte nach eigenen Worten „eine Art Apotheose des Wiener Walzers“. Nach anfänglich eher zurückhaltender Reaktion des Publikums gehört die „Choreographische Dichtung für Orchester“ heute zu den Tophits der Klassik. Die Entstehungsgeschichte des Werks war deshalb besonders, weil Ravel gleichzeitig an zwei Klavierfassungen und der Orchesterpartitur arbeitete. Sowohl die Version für Klavier solo als auch diejenige für zwei Klaviere sind also keine Vorstufen für die finale Orchesterpartitur oder nachträglich erstellte Klavierauszüge, sondern musikalisch eigenständige Werkfassungen, die Ravel auch im Druck erscheinen ließ. Stärker noch als im Orchester treten in diesen reizvollen Klavierfassungen Struktur und Artikulation sowie Klarheit der Linien in einer Komposition hervor. Dies bezeugt einmal mehr Ravels Meisterschaft. Grund genug diese beiden Klavierfassungen erstmals in Urtextausgaben vorzulegen, die auf Grundlage aller authentischen Quellen erstellt wurden.
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467
26,80 €*
András Schiffs Klavierauszüge richten sich an pianistische Laien und nicht an professionelle Korrepetitoren; seine Fingersätze zu Mozarts Solostimme sind bis in die feinsten Nuancen ausgefeilt und inspirierend; sofern Mozarts originale Kadenzen fehlen, werden die ungemein stilsicheren Kadenzen Schiffs abgedruckt. Damit wollen wir ein Optimum bieten, das bislang nicht erreicht wurde. Für die Ausgabe werden in erster Linie Mozarts handgeschriebene Partituren als wichtigste Quelle herangezogen. Heute weiß man außerdem, dass neben Mozarts Eigenschriften auch frühe Stimmenabschriften und Drucke wichtige Informationen zum Notentext enthalten. In Koproduktion mit Breitkopf & Härtel werden die Klavierkonzerte Mozarts nicht allein im attraktiven, preisgünstigen Klavierauszug vorgelegt, sondern mit dazu passender Urtext-Dirigierpartitur, Orchesterstimmen und Studienpartitur.
Klavierkonzert - Concerto in F
32,00 €*
Gershwins Concerto wurde am 3. Dezember 1925 in der Carnegie Hall – dem Epizentrum der klassischen Musikszene New Yorks – uraufgeführt. Es gehört zu einer Gruppe von selbst auferlegten „Experimenten“, mit denen der Komponist sich Wege in die „seriöse“ Musik eröffnen wollte: „Ich habe bisher nur drei ‚Opera‘ geschrieben – die ‚Blue Monday Oper‘, die ‚Rhapsody in Blue‘ und das ‚Concerto‘. Ich habe viel Zeit in diese Werke investiert, aber sie sind natürlich nicht meine eigentliche Arbeit. Sie sind Experimente – Laborarbeiten in amerikanischer Musik.“ Herausgeber Norbert Gertsch überprüfte für seine Edition eine Vielzahl von handschriftlichen und gedruckten Quellen in den USA und legt hiermit erstmals eine Urtextausgabe dieses sehr populären, vom Jazz-Idiom durchtränkten Klavierkonzerts vor. Parallel dazu erscheinen bei Breitkopf & Härtel Partitur und Orchestermaterial von demselben Herausgeber.