Das Album „Meine schönsten Klavierträume“ besteht aus 27 leicht zu spielenden Stücken, die von verschiedenen Stilrichtungen geprägt sind und den Spieler auf eine musikalische Reise durch bezaubernde Klang- und Bildlandschaften mitnehmen möchten. Es enthält klassische Elemente im Stile von Mozart und Beethoven, romantische und keltische Musik, sowie Einflüsse aus den Bereichen Filmmusik, Pop und Rock. Die Kompositionen sind für den Klavierunterricht ab dem zweiten Jahr - für Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene - geeignet und entsprechend der Schwierigkeitsgrade angeordnet. Zu Beginn sind die Stücke sehr leicht und werden im Verlauf des Buches allmählich anspruchvoller. Die verwendeten Tonarten sind die leichteren Dur-Tonarten C, G, F sowie die einfachen Moll-Tonarten Am, Em, Dm. Die in großer Notenschrift gehaltenen Kompositionen haben zumeist eine Länge von zwei Seiten, enthalten einprägsame Melodien und sind daher leicht zu erlernen. Trotz ihrer Einfachheit klingen diese kleinen Werke ausgesprochen schön und vollständig. Die klassischen Elemente sind auf moderne Art und Weise in die Stücke eingefügt und - besonders in der Begleitung der linken Hand - eine sehr gute Vorbereitung für die „großen“, klassischen Kompositionen der „alten Meister“. Auch für die Bereiche Film- und Pop-/Rock-Musik stellen sie einen optimalen Einstieg dar und es besteht für jeden die Möglichkeit, die Stücke für sich selbst zu entdecken und auf persönliche Weise zu interpretieren.
Die beiden Bände dieser neuen Klavierschule beinhalten alles, was ein erwachsener Klavieranfänger braucht: Lektionen über die Grundlagen der Musik, Übungsstücke, Theorie- und Technik, Vom-Blatt-Spiel-Übungen, Wissenswertes über die verschiedenen Komponisten, viele Aufgaben zur Selbstkontrolle, sowie eine Einführung in die Akkord-Bezifferung als solide Grundlage zum Harmonisieren und Improvisieren. Die einzelnen Musikstücke wurden speziell für die Ansprüche der Erwachsenen ausgewählt und sind Online abrufbar (IPS Zugangscode im Buch). Dadurch eignen sich diese Klavierschulen auch gut zum Selbststudium.
Zunächst nur als Geburtstagsalbum für seine Tochter Marie gedacht, traten Schumanns „Stückchen für’s Clavier“ op. 68 einen überwältigenden Siegeszug in alle Welt an. Welcher Klavierschüler hat nicht daraus gespielt? Wenig bekannt ist dagegen, dass Schumann in diesem Zusammenhang auch einen „musikgeschichtlichen Lehrgang“ für das Klavier konzipierte. Diesen und alle weiteren ursprünglich für das „Album“ vorgesehenen Stücke fügen wir unserer gewissenhaft revidierten Ausgabe im Anhang bei. Abgerundet durch die Wiedergabe der Titelzeichnung Ludwig Richters aus der Erstausgabe und den dreisprachigen Abdruck der „Musikalischen Haus- und Lebens-Regeln“, vermittelt unsere Urtextausgabe ein anschauliches Bild der bürgerlichen Musikkultur zu Schumanns Zeit.?
Die Appassionata ist neben der Mondschein- und der Waldstein-Sonate wohl Beethovens be-rühmteste Klaviersonate. Nach letzterer stellt sie einen neuen Höhepunkt in Beethovens Kla-vierschaffen dar. Lenins auf sie gemünzter Ausspruch „Solche Wunderwerke können Men-schen schaffen“ ist im Grunde nichts hinzuzufügen. Der Beiname Appassionata, der eigenarti-gerweise erstmals in einer 1838 beim Verlag Cranz in Hamburg erschienenen Übertragung der Sonate für Klavier zu vier Händen auftauchte, stammt nicht von Beethoven, ist jedoch un-trennbar mit dem Werk verbunden. Zu gut passt er offenbar zu den dramatischen Gegensätzen des ersten, zur feierlichen Innigkeit des zweiten und zur dämonischen Leidenschaft des dritten Satzes.
Diese Auswahl bietet dem angehenden Klavierspieler einen hervorragenden Einstieg in die „klassische“ Klavierliteratur. Der Weg beginnt mit kleinen Stücken von Daniel Gottlob Türk und Kompositionen aus Mozarts frühen Notenbüchern und führt weiter über Sonatinen von Clementi, leichte Klaviersonaten von Haydn, einige Einzelstücke Beethovens und Tänze Schuberts zu ersten „romantischen“ Kompositionen Robert Schumanns. Hilfreiche Kommentare des erfahrenen Klavierpädagogen Walter Georgii zu den einzelnen Stücken runden den Band ab. Es wurde darauf geachtet, dass der Schwierigkeitsgrad Stufe 4 nicht überschreitet
Die „Goldberg“-Variationen sind zweifellos der bedeutendste Klavierzyklus des 18. Jahrhunderts. In ihrer überragenden Bedeutung können ihnen nur noch Beethovens „Diabelli“-Variationen aus dem 19. Jahrhundert an die Seite gestellt werden. Bachs eigene Handschrift ist zwar nicht überliefert, sehr wohl aber der von ihm korrigierte Erstdruck der „Aria mit verschiedenen Veraenderungen vors Clavicimbal mit 2 Manualen“ (so dort der Titel). Diese Erstausgabe liegt unserer Edition als Hauptquelle zugrunde, zusätzlich wurde der Notentext mit weiteren Quellen verglichen, so zum Beispiel mit Bachs eigenhändigem Eintrag der „Aria“ (dort noch nicht als solche bezeichnet) in das Notenbüchlein für Anna Magdalena.
Obwohl erst 1905 im Druck erschienen, machte Debussy durch die Eintragung „1890“ auf den Korrekturfahnen des Notenstichs klar, dass es sich um ein frühes Werk handelte. Das heute verschollene Manuskript hatte er nämlich 1890 an den Verleger Choudens verkauft, ohne dass es zur Veröffentlichung gekommen wäre. Der verspätete Druck beweist aber, dass Debussy immer noch von seiner Arbeit überzeugt war. Das viersätzige Werk wurde vor allem durch den langsamen Satz Clair de lune erfolgreich (HN 391), der mit seiner besonderen Aura die Stimmung einer Mondnacht heraufzubeschwören scheint. Unzählige Transkriptionen für verschiedene Besetzungen zeugen von der ungebrochenen Popularität des Stückes, aber auch der gesamten Suite.
Drei große Suitenzyklen von Johann Sebastian Bach gehören zum festen Kanon der Klavierliteratur: Die Partiten sowie die sogenannten Englischen und Französischen Suiten. Auf der Beliebtheitsskala liegen die Französischen Suiten dabei ganz weit vorn – und das war schon zur Zeit ihrer Entstehung der Fall. Die Kehrseite der großen Beliebtheit für den Urtext-Herausgeber ist eine kaum überschaubare Zahl an Abschriften aus Bachs Schülerkreis, die viele vermutlich authentische Varianten überliefern. Ullrich Scheideler stellt die komplizierte Quellenlage in dieser revidierten Henle-Urtextausgabe in mustergültiger Klarheit dar. Kleinere Varianten aus den Quellen gibt er in Fußnoten wieder – bei großen Unterschieden werden einzelne Sätze in zwei Fassungen abgedruckt. Ein Anhang mit alternativen oder zusätzlichen Stücken rundet die üppig ausgestattete Edition ab. Pianisten und Bach-Enthusiasten können sich mit dieser vollständig revidierten und mit neuen Fingersätzen versehenen Henle-Urtextausgabe den Bach’schen Kosmos neu erschließen!
Die Sonate op. 7 ist Griegs erstes großes Klavierwerk. Traditionell im Formaufbau, erhält sie ihre Originalität durch das Einbeziehen von Elementen skandinavischer Tänze und Volksweisen. Wie virtuos Grieg dieses Werk auffasste, zeigt seine eigene Einspielung von 1903. Die Tempi der Ecksätze sind ausgesprochen zügig, die Darbietung ist lebhaft und schwungvoll.
Mit seinen „Lyrischen Stücken“ führte Edvard Grieg eine Art poetisches Klaviertagebuch: zwischen 1867 und 1901 entstanden 66 kurze Charakterstücke, die in zehn Heften erschienen. Stücke wie „Hochzeitstag auf Troldhaugen“, „Zug der Zwerge“ oder „An den Frühling“ zählen zu den bekanntesten Werken Griegs überhaupt. Neben diesen recht virtuosen Stücken finden sich jedoch auch zahlreiche einfachere Tänze und Melodien, die schon früh im Klavierunterricht eingesetzt werden können. Nachdem bislang nur fünf einzelne Hefte bei uns erhältlich waren (HN 619, 627, 644, 681, 713), legen wir nun die vollständige Sammlung in einem Gesamtband vor, mit Fingersätzen des norwegischen Pianisten und Grieg-Spezialisten Einar Steen-Nøkleberg.
Als die Früchte von Johannes Brahms’ Sommeraufenthalt 1893 in Ischl – die Klavierstücke op. 118 – unter seinen Zeitgenossen bekannt wurden, war man begeistert. Clara Schumann durfte die neuen Werke als eine der ersten kennenlernen und attestierte den Stücken „in kleinstem Rahmen eine Fülle von Empfindung“. Philipp Spitta meinte treffend, die Werke seien „recht zum langsamen Aufsaugen in der Stille und Einsamkeit“. Opus 118 enthält mit dem Intermezzo A-dur und der Romanze F-dur zwei der bekanntesten Miniaturen des Komponisten. Allen, die in den Kosmos des späten Brahms eintauchen möchten, legen wir diese auf dem Notentext der neuen Brahms-Gesamtausgabe beruhende Urtextausgabe besonders ans Herz.
Rund zehn Jahre bevor Johannes Brahms seine späten, melancholischen Klavierstücke komponierte, entstanden 1879 die beiden Rhapsodien op. 79 – zwei ausgesprochen leidenschaftliche und vergleichsweise umfangreiche Werke. Brahms spricht der rekonvaleszenten Clara Schumann gegenüber mit gewohntem Understatement von zwei Stücken, „an denen Du Dich recht austoben kannst und auch erproben, ob denn die Kur auch genützt hat“. Wir möchten eher der Brahms-Freundin Elisabeth von Herzogenberg zustimmen: „Daß das g moll mein Liebling ist, macht mich aber nicht unempfindlich gegen die kraftvoll stachelige Schönheit des h Moll“. Die beiden beliebten Werke erscheinen nun revidiert auf der Basis der neuen Brahms-Gesamtausgabe.
Besonders leicht spielbare Menuette des erst achtjährigen Mozart eröffnen diesen Band. Eine gelungene Mischung aus Wohlbekanntem und Ausgefallenem führt den Spieler bis hin zur tiefgründigen d-moll-Fantasie. Eine Besonderheit ist die C-dur-Etüde, die bisher in keiner Henle-Ausgabe erhältlich war. Ausgewählte Einzelsätze aus Mozarts Klaviersonaten zeigen den stilistischen und emotionalen Facettenreichtum seines Schaffens und bieten vielfältige Möglichkeiten, bestimmte technische Elemente zu üben und zu vervollkommnen.
The Piano Player: Easy Classical Pieces presents 22 legendary pieces of classical music, specially arranged for easy piano, in progressive order. Including, ‘Für Elise’ (Ludwig van Beethoven), ‘Jerusalem’ (Hubert Parry), ‘Adoration’ (Florence Price) and ‘Zadok the Priest’ by George Frideric Handel. The irresistable cover artwork is ‘Town Mouse and Country Mouse’ by Philip Mendoza. Adoration (Florence Price) Ave Maria (Franz Schubert) The Blue Danube Waltz (Johann Strauss II) Für Elise(Ludwig van Beethoven) Gymnopédie No. 1 (Erik Satie) I Vow to Thee, My Country (Gustav Holst) Introduzione from Polovtsian Dances (Alexander Borodin) Jerusalem (Hubert Parry) La Donna E Mobile from Rigoletto (Giuseppe Verdi) Largo from New World Symphony (Antonín Dvorák) Minuet in G (Johann Sebastian Bach) Minuet in F (Leopold Mozart) Minuet in F (Wolfgang Amadeus Mozart) Morning Mood from Peer Gynt Suite (Edvard Grieg) Nimrod from Enigma Variations (Edward Elgar) Pavane (Gabriel Fauré) Prelude in A (Frederic Chopin) Rondeau from Abdelazer (Henry Purcell) Schwanenlied (Fanny Mendelssohn) Spring from The Four Seasons (Antonio Vivaldi) Theme from Swan Lake (Pyotr Ilyich Tchaikovsky) Zadok The Priest (George Frideric Handel)
Haydns g-moll-Sonate stammt aus der Zeit zwischen dem Ende der 1760er und dem Beginn der 1770er Jahre, als der Komponist Fürstlicher Hofkapellmeister am Hof Esterházy war. Genauer lassen sich Zeitpunkt und Umstände der Entstehung nicht eingrenzen. Auch die Quellenlage ist nicht ideal: Weder ein Autograph noch eine autorisierte Erstausgabe sind bekannt, die Urtextausgabe stützt sich daher auf vier zeitgenössische Abschriften der Sonate. Offene Fragen wirft der Notentext dennoch nicht auf, und auch der Beliebtheit dieser zweisätzigen Sonate tun all diese Unsicherheiten keinen Abbruch. Auf den trotzig-melancholischen Kopfsatz folgt ein menuettartiges Allegro, das sich am Ende in freundliches Dur aufhellt und die Sonate somit heiter beschließt. Die Urtext-Einzelausgabe auf Grundlage der Haydn-Gesamtausgabe und der ergonomische Fingersatz von Claudius Tanski laden dazu ein, dieses Sonaten-Juwel neu zu entdecken.