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Konfigurationen
46,40 €*
Zimmermanns originale Konfigurationen sind natürlich beeinflusst vom strukturellen Denken Anton Weberns, schöpfen ihren klanglichen Reiz freilich zu einem guten Teil aus der äußerst differenzierten Handhabung von Resonanzen durch Pedaleffekte oder resonierende stumm angeschlagene Töne. Die Wirkungen sind überwiegend sehr subtile, es ist eine intime Musik für kleine Räume, nicht für große Säle - manche der Klangeffekte sind selbst für die Ausführenden gerade eben wahrnehmbar. Der originale Klavierpart der Konfigurationen wurde in Cristoph Maria Wagners Bearbeitung bis auf ganz wenige Ausnahmen belassen. Die Funktion der übrigen Instrumente besteht im Wesentlichen darin, entweder Vorgänge des Klaviers zu akzentuieren, zu färben - oder die angesprochenen Resonanzeffekte zu unterstreichen und deutlicher hörbar zu machen. An vielen Stellen übernimmt das Ensemble also die Funktion einer Art "Hallmaschine". Dabei habe ich aus dem Spektrum der Resonanzklänge bewusst immer wieder konsonante Kombinationen herausgefiltert - die untergründige Klangsinnlichkeit der Originalfassung und ihre Orientierung am Obertonspektrum wird dadurch offensichtlicher. Die Auswahl und Anwendung der Schlaginstrumente ist in jedem der 8 kurzen Sätze geringfügig unterschiedlich, um so dem einzelnen Abschnitt eine je deutliche klangliche Charakteristik zu geben. Dabei wurden bewusst ausschließlich Schlaginstrumente verwendet, die Zimmermann selbst in seinen Werken wie z.B. den Soldaten verwendet hat.
Verklärte Nacht für Streichsextett op. 4
28,80 €*
1899 war Arnold Schönberg 25 Jahre alt, als er sich von Richard Dehmels (1863-1920) gleichnamiger Dichtung, sowie von seiner Liebe zu Mathilde von Zemlinsky zur Komposition eines Streichsextetts inspirieren ließ. Die Uraufführung von Verklärte Nacht fand 1902 statt - es spielten das Rosé Quartett, Franz Jelinek sowie der Komponist Franz Schmidt. Verklärte Nacht ist spätromantische Musik, eine von Arnold Schönbergs populärsten und meist gespielten Kompositionen.Der neu gestochene Notentext liegt der Arnold Schönberg Gesamtausgabe zugrunde.