Kein anderer großer Komponist hat so viele Werke für Klavier zu vier Händen hinterlassen wie Franz Schubert – insgesamt 54 (davon 32 mit Opus-Zahl): Fantasien, Tänze, Märsche, Variationen, Rondos, Sonaten usw. Gemeinsames Musizieren, häufig in geselligem Kreis, war ein fester Bestandteil des Schubert’schen Freundeskreises. Wie viel Freude bereitet es, sich mit diesen Stücken zu befassen! In den drei Henle-Urtextbänden mit Schuberts vierhändiger Klaviermusik sind sie chronologisch angeordnet. Band I enthält drei sehr frühe Stücke aus den Jahren 1810 bis 1813, während die übrigen Werke größtenteils aus dem Jahr 1818 stammen, darunter die meisterhafte Grande Sonate in B-dur, D 617. Das Ende bilden zwei zeitlich nicht genau einzuordnende Werke, wovon das eine, Allegro Moderato und Andante, D 968, gelegentlich auch als „Sonatine“ bezeichnet wird und höchstwahrscheinlich für Unterrichtszwecke komponiert wurde.
Georges Bizet war kein ausgesprochener Klavierkomponist. Die Anzahl seiner Klavierwerke ist gering und von Form, Inhalt und Charakter her nicht sehr gewichtig. Doch eine Ausnahme gibt es: Die „Jeux d‘ enfants“ für Klavier vierhändig von 1871. Mit dieser losen Folge von zwölf kurzen, aber äußerst prägnanten Genrestücken ist Bizet ein charmantes Meisterwerk gelungen. Mit schlichter Einfachheit voller französischem Esprit schafft er in jeder der Miniaturen eine eigene, unverwechselbare Atmosphäre. Die angewandten satztechnisch-harmonischen Mittel deuten hierbei schon in Richtung Ravel und Debussy! So manche kompositorische Kühnheit wurde im Erstdruck aus dem Jahre 1872 allerdings leider geglättet. Umso wichtiger ist es, dass unsere Urtextausgabe auch Bizets Autograph berücksichtigt. Vorwort und Bemerkungen gehen auf alle Abweichungen der Erstausgabe ein und bieten damit einen spannenden Einblick in die Editionsgeschichte.
In diesem Band lernen Klavierschüler anhand von sechs leichten Sonatinen von Diabelli das vierhändige Zusammenspiel. Die Stücke sind im Schwierigkeitsgrad ansteigend und ermöglichen so ein gutes Vorankommen. Eines unserer beliebtesten Studienwerke für Klavier zu vier Händen. Der Umfang von fünf Tönen bei stillstehender Hand garantiert einen optimalen Einstieg ins vierhändige Zusammenspiel.
Die „Six Grandes Marches“ op. 40 – D 819 gehören wohl zu Schuberts eindrucksvollsten späten Werken für Klavier zu vier Händen. Möglicherweise komponierte er sie während seines zweiten Aufenthalts auf Schloss Zselíz, wo er als Klavierlehrer der beiden Komtessen Marie-Therese und Karoline Esterházy engagiert war und zahlreiche Klavierduette schuf.Die musikalisch abwechslungsreich gestalteten Märsche erschienen 1825 kurz aufeinanderfolgend in zwei Heften und sind formal jeweils mit einem kontrastierenden lyrischen Trioteil ausgestattet. Sie spannen einen für Schuberts Personalstil repräsentativen Bogen von Anklängen an die Militärmusik über sommerlich-unbeschwerte Passagen bis zum hochdramatischen Trauermarsch, letzterer exemplarisch realisiert in der „Grande Marche“ es-Moll Nr. 5, die Chopin vorwegzunehmen scheint.Im Kapitel zum Klavierspiel in der Schubert-Zeit geht Mario Aschauer u. a. auf Fragen zur Artikulation, zum Pedalgebrauch und zur Ausführung von Verzierungen ein.
Mit Erscheinen des zweiten Bandes sind nun die „Slawischen Tänze“ vollständig im Urtext lieferbar. Nach dem großen Erfolg der ersten Reihe op. 46, die den Komponisten mit einem Schlag in aller Welt berühmt machte, drängte der Verleger auf Fortsetzung. Erst acht Jahre später machte sich Dvorák ans Werk, kündigte aber an, „ich glaube, diese werden ganz anders“. Tatsächlich ist der Unterschied nicht zu überhören: größere formale Freiheit und farbenreichere Harmonik zeichnen die zweite Reihe aus. Ist Opus 46 vor allem von überbordender Lebensfreude geprägt (HN 757), so werden hier in Opus 72 auch leisere Töne angeschlagen: Melancholie und Poesie halten Einzug in die Welt des ausgelassenen Tanzes.
.auto-style1 { text-align: left; } This collection includes easy to intermediate level pieces for 1 piano, 4 hands by a variety of composers including Beethoven, Brahms, Czerny, Debussy, Fauré, Schubert, Stravinsky, and many more. Each piece is in its original form. Sonatinas, variations, dances (waltzes, minuets, landler, polkas) are represented. 1. Minuet (Joseph Haydn) 2. Minuet (Joseph Haydn) 3. Rondo from "Sonata in C" (Wolfgang Amadeus Mozart) 4. Rondo (Daniel Gottlob Türk) 5. Rondo from "Sonata in F" (Jan Ladislaus Dussek) 6. Allegro Molto from "Sontata in D" (Ludwig van Beethoven) 7. Sonatina in C (Johann Anton André) 8. Allegro (Anton Diabelli) 9. German Dance (Carl Maria von Weber) 10. Sonatina in C (Carl Maria von Weber) 11. Allegretto (Carl Czerny) 12. Allegretto Vivace (Carl Czerny) 13. Two Ländler - 1. Moderato (Franz Schubert) 14. Two Ländler - 2. Moderato (Franz Schubert) 15. Allegro Moderato (Franz Schubert) 16. Moderato (Heinrich Wohlfahrt) 17. Waltz (Robert Schumann) 18. Birthday March from "Twelve Four-Hand Piano Pieces" (Robert Schumann) 19. The Cuckoo and the Wander (Robert Volkmann) 20. The Russians are Coming (Robert Volkmann) 21. The Wanderer (Louis Köhler) 22. German Dance (Cornelius Gurlitt) 23. Peasant's Dance (Cornelius Gurlitt) 24. Two Little Pieces - 1. Andante (Anton Bruckner) 25. Two Little Pieces - 2. Andante (Anton Bruckner) 26. Variations on the C Major Scale (Carl Reinecke) 27. Rustic Dance (Carl Reinecke) 28. Two Waltzes - 1. Moderato (Johannes Brahms) 29. Two Waltzes - 2. Moderato (Johannes Brahms) 30. The Merry-Go-Round from "Pieces for Children" (Georges Bizet) 31. Kitty Waltz from "Dolly" (Gabriel Fauré) 32. Viennese Waltz (Robert Fuchs) 33. Spanish Dance (Moritz Moszkowski) 34. The Cuckoo (Anton Arensky) 35. Waltz (Anton Arensky) 36. In a Boat from "Petite Suite" (Claude Debussy) 37. March of the Tin Soldiers (Alexander Gretchaninov) 38. The Little General (Alexander Gretchaninov) 39. In the Meadows (Alexander Gretchaninov) 40. Waltz (Max Reger) 41. Andante from "Five Easy Pieces" (Igor Stravinsky) 42. Balalaika from "Five Easy Pieces" (Igor Stravinsky) 43. Valse from "Five Easy Pieces" (Igor Stravinsky) 44. Polka from "Five Easy Pieces" (Igor Stravinsky)
11 easy arrangements for 1 piano, 4 hands! First published in 1954, John Thompson’s Easiest Piano Course is one of the most-loved and best-selling Piano methods in the world. John Thompson’s timeless approach to teaching has been trusted by generations of teachers to start millions of students on their musical journey. Featuring timeless classical favourites, this book includes 11 repertoire pieces to complement the Easiest Piano Course, helping to reinforce basic technique, develop musicality and increase the enjoyment of learning. Includes works by Mozart, Beethoven, Tchaikovsky and many more!
Kein anderer großer Komponist hat so viele Werke für Klavier zu vier Händen hinterlassen wie Schubert. Gemeinsames Musizieren, häufig in geselligem Kreis, war ein fester Bestandteil des Schubert’schen Freundeskreises. Mit der Fantasie in f-moll, D 940, op. post. 103, verließ Schubert allerdings völlig die Sphäre des Geselligen und schuf, in den ersten Monaten seines letzten Lebensjahres, ein Werk von fast symphonischem Zuschnitt, dessen elegische Stimmung zu Beginn gleichsam das Motto für das gesamte Werk darstellt. Schubert war sich der Bedeutung des Werks offenbar bewusst und bereitete es für den Druck vor: Das Autograph enthält von seiner Hand bereits die Opuszahl der im März 1829 erschienenen Erstausgabe.
Contents: Pavane de la Belle au bois dormant · Petit Poucet · Laideronnette, Impératrice des Pagodes · Les entretien de la Belle et de la Bête · Le jardin féerique.
Im Frühjahr 1865 überraschte Brahms seine Bekannten mit 16 kleinen Walzern für Klavier zu vier Händen. Seinem Freund, dem bekannten Kritiker Eduard Hanslick, schrieb er dazu im April 1866, er habe dabei „an Wien, an die schönen Mädchen“ gedacht. Und so klingen sie denn auch - leicht, beschwingt, fast möchte man sagen schubertisch. Sie erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit, auch als Hausmusik. Diese revidierte Urtextausgabe bietet den wissenschaftlich fundierten Notentext auf der Basis des parallel erscheinenden Bandes der Neuen Brahms Gesamtausgabe. Und sollte einmal kein Klavierpartner für das vierhändige Spiel zur Verfügung stehen: Brahms selbst bearbeitete die Walzer auch für Klavier zu zwei Händen (im G. Henle Verlag erschienen als HN 1286 und HN 1287).
Die 4-händige, 4-pfotige, 4-tatzige Ergänzung zur beliebten 2-händigen Sammlung: es war für Krokodil und Bär nicht leicht, abwechslungsreiche Originalstücke aus allen Epochen zu finden. Aber die Mühe hat sich gelohnt. „Ein herrliches Heft, ein buntes Heft. Wenn da Klavierspielen kein Spaß macht!“ (Gallus Eberhard, Animals)
Auch über den Inhalt der Liedtexte wird hier etwas erzählt. Da die Melodien der einzelnen Volkslieder meist auf beide Hände verteilt sind, werden sie zum Kennenlernen jeweils einstimmig vorangestellt. An den wichtigsten Stellen sind Fingersätze angegeben. Sowohl Primo- als auch Secondo-Part sind leicht spielbar. Hier geht es zu Braunes „Vierhändig durchs Kinderland“.
Michael Prokschs 12 raffinierte Stücke sind eine unwiderstehliche Verführung zum Vierhändig-Spiel. Die witzigen, bildhaften Überschriften motivieren zu ausdrucksstarkem Spiel. So lässt sich Im septimen Himmel schwelgen, die Seine-sucht am Pont-Neuf in Paris ausleben, so können die Spieler gemeinsam mit Erik Satie von frischer Landluft überrascht und, am Ende, im Spanier für Elise in einen temperamentvollen Dialog zwischen den Stilen hineingerissen werden. Kommentare zur Einstudierung und eine CD zum Hineinhören, Genießen und anschließend zum Mitspielen (Play Along-Fassung), getrennt nach Primo und Secondo, verleihen dem einmaligen Heft pädagogische Flügel. Zu Noten- und Hörbeispiel Nr. 5 Gute Laune Primo: vorwärtstreibende Staccati aus schnell reagierendem Handgelenk bei ruhigem Arm; bei Legatobögen die jeweils erste Note stark betonen; Vorschläge ggf. zunächst weglassen. T. 1-8: r. H. spielt allein, T. 9 16 Aufteilung auf l. H und r. H. Secondo: viertaktiges Begleitmuster (andere Melodien dazu erfinden!), Betonung der jeweils vierten Zahlzelt durch gebundene Achtel „Kommentare zur Einstudierung und eine CD zum Hineinhören, Genießen und anschließend zum Mitspielen, verleiht dem einmaligen Heft pädagogische Flügel.“(Panohrama) „De niveau facile, ces œuvres combleront sans réserve les amateurs de l’aventure en duo.“ (Eric Boell, Pianiste)
Im Frühjahr 1865 überraschte Brahms seine Bekannten mit 16 kleinen Walzern für Klavier vierhändig. Seinem Freund, dem bekannten Kritiker Eduard Hanslick, schrieb er dazu im Ap-ril 1866, er habe dabei „an Wien, an die schönen Mädchen“ gedacht. Und so klingen sie denn auch – leicht, beschwingt, fast möchte man sagen schubertisch. Sie erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit, auch als Hausmusik. Brahms selbst bearbeitete die Walzer auch für Klavier zweihändig (HN 42, 43).
Brahms’ Ungarische Tänze zählen bis heute zu seinen populärsten Kompositionen, obwohl er sie gar nicht komponiert, sondern – wie er im Titelblatt der Erstausgabe ausdrücklich vermerken ließ – nur „für das Pianoforte zu vier Händen gesetzt“ hat. Damit meinte er, dass er ungarische Tanzmelodien genommen, sie zu einem größeren Ganzen zusammengefügt und herausgegeben hat, und zwar zunächst in einem Arrangement für Klavier zu vier Händen, denn das vierhändige Klavierspiel war damals äußerst beliebt. Die beiden ersten Hefte mit den Tänzen 1–10 erschienen 1869 im Druck, 1880 ließ Brahms ihnen noch zwei weitere Hefte mit den Tänzen Nr. 11–21 folgen.
Kein anderer großer Komponist hat so viele Werke für Klavier zu vier Händen hinterlassen wie Franz Schubert – insgesamt 54 (davon 32 mit Opus-Zahl): Fantasien, Tänze, Märsche, Variationen, Rondos, Sonaten usw. Gemeinsames Musizieren, häufig in geselligem Kreis, war ein fester Bestandteil des Schubert’schen Freundeskreises. Wie viel Freude bereitet es, sich mit diesen Stücken zu befassen! In den drei Henle-Urtextbänden mit Schuberts vierhändiger Klaviermusik sind sie chronologisch angeordnet. Band II enthält insgesamt 26 Stücke, 19 davon in vier Opera mit drei, vier und sechs Einzel-stücken zusammengefasst: Trois Marches militaires, Vier Ländler sowie jeweils sechs Grandes Marches et Trios und Polonaisen. Sie stammen aus den Jahren 1818 bis 1826. Am bekanntes-ten aus diesem Band ist wohl die auch als Grand Duo bezeichnete C-dur-Sonate D 812 aus dem Jahr 1824. Aber – ohne die anderen Stücke hintanstellen zu wollen – auch die sieben ent-haltenen Märsche sind prachtvolle Kompositionen.
Kein anderer großer Komponist hat so viele Werke für Klavier zu vier Händen hinterlassen wie Franz Schubert – insgesamt 54 (davon 32 mit Opus-Zahl): Fantasien, Tänze, Märsche, Variationen, Rondos, Sonaten usw. Gemeinsames Musizieren, häufig in geselligem Kreis, war ein fester Bestandteil des Schubert’schen Freundeskreises. Wie viel Freude bereitet es, sich mit diesen Stücken zu befassen! In den drei Henle-Urtextbänden mit Schuberts vierhändiger Klaviermusik sind sie chronologisch angeordnet. Band III enthält neun Stücke aus Schuberts letzten drei Lebensjahren, also seine reifen Werke dieser Gattung, darunter die berühmte Fantasie in f-moll, D 940 (siehe auch die Einzelausgabe HN 180), und das nicht weniger bekannte, vom Verleger der postumen Erstausgabe mit dem Beinamen Lebensstürme versehene große Duo in a-moll, D 947 – beide aus dem Frühjahr 1828.
43,30 €*
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