Die „Six Grandes Marches“ op. 40 – D 819 gehören wohl zu Schuberts eindrucksvollsten späten Werken für Klavier zu vier Händen. Möglicherweise komponierte er sie während seines zweiten Aufenthalts auf Schloss Zselíz, wo er als Klavierlehrer der beiden Komtessen Marie-Therese und Karoline Esterházy engagiert war und zahlreiche Klavierduette schuf.Die musikalisch abwechslungsreich gestalteten Märsche erschienen 1825 kurz aufeinanderfolgend in zwei Heften und sind formal jeweils mit einem kontrastierenden lyrischen Trioteil ausgestattet. Sie spannen einen für Schuberts Personalstil repräsentativen Bogen von Anklängen an die Militärmusik über sommerlich-unbeschwerte Passagen bis zum hochdramatischen Trauermarsch, letzterer exemplarisch realisiert in der „Grande Marche“ es-Moll Nr. 5, die Chopin vorwegzunehmen scheint.Im Kapitel zum Klavierspiel in der Schubert-Zeit geht Mario Aschauer u. a. auf Fragen zur Artikulation, zum Pedalgebrauch und zur Ausführung von Verzierungen ein.
Mit Erscheinen des zweiten Bandes sind nun die „Slawischen Tänze“ vollständig im Urtext lieferbar. Nach dem großen Erfolg der ersten Reihe op. 46, die den Komponisten mit einem Schlag in aller Welt berühmt machte, drängte der Verleger auf Fortsetzung. Erst acht Jahre später machte sich Dvorák ans Werk, kündigte aber an, „ich glaube, diese werden ganz anders“. Tatsächlich ist der Unterschied nicht zu überhören: größere formale Freiheit und farbenreichere Harmonik zeichnen die zweite Reihe aus. Ist Opus 46 vor allem von überbordender Lebensfreude geprägt (HN 757), so werden hier in Opus 72 auch leisere Töne angeschlagen: Melancholie und Poesie halten Einzug in die Welt des ausgelassenen Tanzes.
In diesem Band lernen Klavierschüler anhand von sechs leichten Sonatinen von Diabelli das vierhändige Zusammenspiel. Die Stücke sind im Schwierigkeitsgrad ansteigend und ermöglichen so ein gutes Vorankommen. Eines unserer beliebtesten Studienwerke für Klavier zu vier Händen. Der Umfang von fünf Tönen bei stillstehender Hand garantiert einen optimalen Einstieg ins vierhändige Zusammenspiel.
Im Frühjahr 1865 überraschte Brahms seine Bekannten mit 16 kleinen Walzern für Klavier zu vier Händen. Seinem Freund, dem bekannten Kritiker Eduard Hanslick, schrieb er dazu im April 1866, er habe dabei „an Wien, an die schönen Mädchen“ gedacht. Und so klingen sie denn auch - leicht, beschwingt, fast möchte man sagen schubertisch. Sie erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit, auch als Hausmusik. Diese revidierte Urtextausgabe bietet den wissenschaftlich fundierten Notentext auf der Basis des parallel erscheinenden Bandes der Neuen Brahms Gesamtausgabe. Und sollte einmal kein Klavierpartner für das vierhändige Spiel zur Verfügung stehen: Brahms selbst bearbeitete die Walzer auch für Klavier zu zwei Händen (im G. Henle Verlag erschienen als HN 1286 und HN 1287).
Die Reihe „Easy Concert Pieces“ enthält leichte Klavierstücke, die sich besonders für das Vorspiel an Musikschulen, für Wettbewerbe und für Prüfungen eignen. Die Repertoireauswahl ist vielseitig und bietet Stücke aus Klassik, Romantik und Moderne. Der Band für Klavier zu vier Händen enthält 20 Originalstücke aus vier Jahrhunderten im leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad. Zu allen Stücken gibt es pädagogische Play-Alongs zum kostenlosen Download, damit man auch allein zur jeweils anderen Stimme spielen und sich ideal auf ein gemeinsames Musizieren vorbereiten kann. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Sonderprogramms NEUSTART KULTUR.
In der erfolgreichen Reihe Best of Piano Classics erscheinen zwei weitere Sammlungen mit Originalwerken und Bearbeitungen, nun für Klavier zu vier Händen, für doppelte Spielfreude am Instrument: Best of Piano Duets 1 enthält 20 Original-Duette, darunter der beliebte Walzer und der Ungarische Tanz Nr. 5 von Brahms oder der Militärmarsch von Schubert. Best of Piano Duets 2 enthält 20 Bearbeitungen für den anspruchsvollen Liebhaber klassischer Meisterwerke, darunter der berühmte Kanon von Pachelbel, „Das klinget so herrlich“ aus der Zauberflöte von Mozart oder die Morgenstimmung von Grieg. Ergänzt um Fingersätze, Tempovorschläge und Pedalangaben, empfehlen sich diese gut klingenden und für fortgeschrittene Spieler ausgewählten Originalstücke und Bearbeitungen in modernem und lesefreundlichem Druckbild nicht nur für den Unterricht, sondern auch für alle, die Klavierspielen als Hobby betreiben.
Die 4-händige, 4-pfotige, 4-tatzige Ergänzung zur beliebten 2-händigen Sammlung: es war für Krokodil und Bär nicht leicht, abwechslungsreiche Originalstücke aus allen Epochen zu finden. Aber die Mühe hat sich gelohnt. „Ein herrliches Heft, ein buntes Heft. Wenn da Klavierspielen kein Spaß macht!“ (Gallus Eberhard, Animals)
Auch über den Inhalt der Liedtexte wird hier etwas erzählt. Da die Melodien der einzelnen Volkslieder meist auf beide Hände verteilt sind, werden sie zum Kennenlernen jeweils einstimmig vorangestellt. An den wichtigsten Stellen sind Fingersätze angegeben. Sowohl Primo- als auch Secondo-Part sind leicht spielbar. Hier geht es zu Braunes „Vierhändig durchs Kinderland“.
Michael Prokschs 12 raffinierte Stücke sind eine unwiderstehliche Verführung zum Vierhändig-Spiel. Die witzigen, bildhaften Überschriften motivieren zu ausdrucksstarkem Spiel. So lässt sich Im septimen Himmel schwelgen, die Seine-sucht am Pont-Neuf in Paris ausleben, so können die Spieler gemeinsam mit Erik Satie von frischer Landluft überrascht und, am Ende, im Spanier für Elise in einen temperamentvollen Dialog zwischen den Stilen hineingerissen werden. Kommentare zur Einstudierung und eine CD zum Hineinhören, Genießen und anschließend zum Mitspielen (Play Along-Fassung), getrennt nach Primo und Secondo, verleihen dem einmaligen Heft pädagogische Flügel. Zu Noten- und Hörbeispiel Nr. 5 Gute Laune Primo: vorwärtstreibende Staccati aus schnell reagierendem Handgelenk bei ruhigem Arm; bei Legatobögen die jeweils erste Note stark betonen; Vorschläge ggf. zunächst weglassen. T. 1-8: r. H. spielt allein, T. 9 16 Aufteilung auf l. H und r. H. Secondo: viertaktiges Begleitmuster (andere Melodien dazu erfinden!), Betonung der jeweils vierten Zahlzelt durch gebundene Achtel „Kommentare zur Einstudierung und eine CD zum Hineinhören, Genießen und anschließend zum Mitspielen, verleiht dem einmaligen Heft pädagogische Flügel.“(Panohrama) „De niveau facile, ces œuvres combleront sans réserve les amateurs de l’aventure en duo.“ (Eric Boell, Pianiste)