Eine romantische Schwärmerei für die Harfenistin Eleonora Damskaja bewegte den jungen Sergej Prokofjew in den 1910er-Jahren, drei kürzere Stücke für Harfe zu komponieren und ihr zu widmen. Zwei dieser Kompositionen gingen später in seine Klavierzyklen Opus 12 bzw. 22 ein und wurden in dieser Form bekannt; das dritte Stück, ein mystisches Andante, blieb hingegen bis nach seinem Tod unveröffentlicht. Durch intensive Recherchen in Moskauer Archiven konnten für diese Ausgabe die autographen Quellen aller drei Werke sowie Korrekturfahnen, Erstausgaben und spätere revidierte Ausgaben herangezogen werden. Erstmals sind somit sämtliche Kompositionen Prokofjews für Harfe in einer verlässlichen Urtext-Ausgabe verfügbar, die zudem spannende unbekannte Varianten präsentiert. Das Vorwort des Prokofjew-Spezialisten Simon Morrison und die hilfreichen Pedalbezeichnungen der Harfenistin Sarah O’Brien runden diese neue Referenzausgabe ab.
Marcel Grandjany (1891–1975) was a French-born American harpist and composer. He composed his Automne for solo harp during his Parisian period. The piece, published by Durand in 1927, was probably written during the same year and does not present any particularly technical difficulties, to the point that when it is performed today, it is mainly for its pedagogical qualities. Introduction in French and English by the noted harpist Constance Luzzati. – New engraving.
Da es einerseits wenige Schulwerke für die Volksharfe bzw. Einfachpedalharfe gibt, die für Kinder im Volksschulalter geeignet sind, andererseits aber, begünstigt durch den Bau von Schülerharfen in letzter Zeit immer mehr Kinder sehr früh dieses Instrument erlernen wollen, wurde diese Hafenschule für kleine Leute herausgegeben.Die jungen Schüler werden möglichst langsam und Schritt für Schritt unter Einbeziehung kleiner, aber notwendiger theoretischer Aufgaben in das Spiel auf der Harfe eingeführt.
Dieses Notenbuch enthält 14 beliebte Love Songs, speziell arrangiert für die 34-saitige Hakenharfe. Alle Stücke sind so gesetzt, dass sie den begrenzten Tonumfang von knapp 5 Oktaven und die spieltechnischen Besonderheiten des Instruments optimal berücksichtigen – inklusive der notierten Hinweise zu den erforderlichen Halbtonklappenumstellungen. Die Arrangements sind im leicht fortgeschrittenen bis mittleren Spielniveau gehalten und lassen sich auch hervorragend auf Pedalharfen spielen. Eine vielseitige Sammlung für alle, die romantische Pop Balladen auf der Harfe zum Klingen bringen möchten!
A pupil of the famous composer of his time Nicola Porpora, Pietro Domenico Paradisi (c. 1707 – c. 1791) gained a reputation through his teaching of singing and harpsichord. In 1754, he published a collection of twelve sonatas for harpsichord in London, which attracted the attention and esteem of connoisseurs. One piece took a particularly distinct course: it is the second movement of the fourth Sonata in A major, commonly known as “Toccata”, whose simplicity and joyful virtuosity captivated arrangers, conquered the world, and spanned the centuries. Henriette Renié (1875–1956), a renowned harpist and teacher who studied at the Paris Conservatoire, transcribed it for harp and masterfully drew on the instrument’s full range of timbres, sound effects, and tonal colours.