Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Nachdem der Certosa-Verlag inzwischen zwei Spätwerke veröffentlich hat, folgt nun die Partita „Christ ist erstanden“, entstanden 1955, zwischen dem 17. Mai und dem 12. Juni, mit der Werkzahl 16 versehen.
Diese progressiv aufgebaute Orgelschule ist sowohl für Kinder ab ca. 8 Jahren als auch für Wiedereinsteiger und Autodidakten jeglichen Alters geeignet. Abwechslungsreiche Übungen und interessante Literaturbeispiele vom 17. bis zum 21. Jahrhundert wechseln einander ab. Dem eigenen kreativen Gestalten wird viel Raum geboten, z.B. durch Improvisationsbeispiele, und auch das Pedalspiel wird von Beginn an einbezogen. Auf der Homepage der Autorin www.wegele.at finden sich Links zu Videoclips, in denen zahlreiche Übungen vorgezeigt und erklärt werden. Über Jahre erprobt, ist die Orgelschule mit Hand und Fuß das Resümee eines völlig neuen pädagogischen Konzepts, das den direkten Einstig ohne Vorkenntnisse auf dem Klavier ermöglicht.
30 essentials for any organist, including: Air • Ave Maria • Bridal Chorus • Canon in D • I Love You Truly • Jesu, Joy of Man's Desiring • Ode to Joy • Panis Angelicus (O Lord Most Holy) • Sheep May Safely Graze • To a Wild Rose • Trumpet Voluntary • Wedding March • and more.
Wie Olivier Messiaen zählt auch Maurice Duruflé zu jener illustren Generation von Komponisten, die stark von Tournemire geprägt wurde, entweder durch dessen Unterricht oder den berühmten Orgelzyklus "L´Orgue mystiquer". Die hier vorliegende Ausgabeenthält Duruflés originales Orgelwerk, das in seinem Gesamtwerk aufgrund seiner Raffinesse, Perfektion und Ausgewogenheit eine herausragende Position einnimmt.
Die auf sieben Bände konzipierte Neuausgabe Sämtlicher Orgelwerke von Max Reger geht zurück auf die von Hans Klotz edierten Bände der Reger-Gesamtausgabe. Hans Haselböck kommentiert in einem ausführlichen Vorwort den Entstehungshintergrund der einzelnen Werke und macht ausführliche Vorschläge für die stilsichere Interpretation. Eine übersichtliche Zeittafel zu Regers Orgelschaffen gibt wichtige Orientierungshilfen für alle, die diesen bedeutenden Werkkomplex in den biographisch-zeitgeschichtlichen Kontext einordnen möchten.
Die auf sieben Bände konzipierte Neuausgabe Sämtlicher Orgelwerke von Max Reger geht zurück auf die von Hans Klotz edierten Bände der Reger-Gesamtausgabe. Hans Haselböck kommentiert in einem ausführlichen Vorwort den Entstehungshintergrund der einzelnen Werke und macht ausführliche Vorschläge für die stilsichere Interpretation. Eine übersichtliche Zeittafel zu Regers Orgelschaffen gibt wichtige Orientierungshilfen für alle, die diesen bedeutenden Werkkomplex in den biographisch-zeitgeschichtlichen Kontext einordnen möchten.
Die auf sieben Bände konzipierte Neuausgabe Sämtlicher Orgelwerke von Max Reger geht zurück auf die von Hans Klotz edierten Bände der Reger-Gesamtausgabe. Hans Haselböck kommentiert in einem ausführlichen Vorwort den Entstehungshintergrund der einzelnen Werke und macht ausführliche Vorschläge für die stilsichere Interpretation. Eine übersichtliche Zeittafel zu Regers Orgelschaffen gibt wichtige Orientierungshilfen für alle, die diesen bedeutenden Werkkomplex in den biographisch-zeitgeschichtlichen Kontext einordnen möchten. Die „Freien Orgelstücke“ Max Regers – Band 3 und 4 in unserer Gesamtausgabe – enthalten kurze Werke unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Sie stellen eine Fundgrube für den Organisten dar, der bislang die Anforderungen der gewaltigen Orgelfantasien Regers gescheut hat. In manchem dieser bewusst schlichten, überschaubaren Stücke mögen Ansätze zu einem neuen, zeitgemäßen Reger-Bild verborgen sein.
Die auf sieben Bände konzipierte Neuausgabe Sämtlicher Orgelwerke von Max Reger geht zurück auf die von Hans Klotz edierten Bände der Reger-Gesamtausgabe. Hans Haselböck kommentiert in einem ausführlichen Vorwort den Entstehungshintergrund der einzelnen Werke und macht ausführliche Vorschläge für die stilsichere Interpretation. Eine übersichtliche Zeittafel zu Regers Orgelschaffen gibt wichtige Orientierungshilfen für alle, die diesen bedeutenden Werkkomplex in den biographisch-zeitgeschichtlichen Kontext einordnen möchten. Die „Freien Orgelstücke“ Max Regers – Band 3 und 4 in unserer Gesamtausgabe – enthalten kurze Werke unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades. Sie stellen eine Fundgrube für den Organisten dar, der bislang die Anforderungen der gewaltigen Orgelfantasien Regers gescheut hat. In manchem dieser bewusst schlichten, überschaubaren Stücke mögen Ansätze zu einem neuen, zeitgemäßen Reger-Bild verborgen sein.
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