Der weltbekannte Pianist András Schiff, den Bach-Freunden bestens vertraut durch seine Komplett-Einspielung des Bachschen Klavierwerkes, hat beide Teile des Wohltemperierten Klaviers mit seinem Fingersatz versehen. In einem detaillierten Einleitungstext erörtert er Fragen der Aufführungspraxis. Als Grundlage für den Notentext dienten die bereits 1997 überarbeitete Henle-Ausgabe von Teil I und Yo Tomitas brandneue Revision von Teil II (Frühjahr 2007). Ein umfangreicher Bemerkungsteil rundet die Ausgaben ab. Beide Teile des Wohltemperierten Klaviers sind im Henle Urtext auch als Ausgaben ohne Fingersatz und als Studien-Editionen erhältlich.
"Spanische Musik mit universalem Akzent" wollte Isaac Albéniz komponieren. In seiner Iberia-Suite gelang es ihm in Perfektion. Dieses Meisterwerk der Spätromantik in vier "Heften" erscheint nun endlich in einer Urtextausgabe, die diesen Namen verdient, und in Notengrafik und Ausstattung auf höchstem Niveau. Die drei Stücke des ersten Heftes, "Evocation", "El Puerto" und "Fête-Dieu à Séville", erfreuen sich großer Beliebtheit, denn ihre technischen Anforderungen sind gut zu bewältigen. Genießen Sie also wie Debussy, der über Iberia schrieb: "Man schließt die Augen und es schwindelt einem vor lauter Einfallsreichtum der Musik!"?
Der erste Teil von Albéniz’ vierteiligem Zyklus „Iberia“ ist bereits in einer viel beachteten Urtextausgabe aus dem Hause Henle erhältlich und hat bei vielen Pianisten die Neugier auf die übrigen Hefte geweckt. Nun folgt also der zweite Teil dieser Sammlung klangvoller Porträts spanischer Orte. In „Rondeña“, „Almería“ und „Triana“ verschmilzt Albéniz erneut seine Kenntnis des europäischen Konzertrepertoires mit Elementen der spanischen Volksmusik, die er aber fast nie wörtlich zitiert, sondern auf authentische Weise neu erfindet. Die rhythmischen und klangmalerischen Effekte werden Spieler und Zuhörer in ihren Bann ziehen!?
Seit ihrem Erscheinen als Urtextausgabe haben sich die beiden ersten Hefte von „Iberia“ aus dem G. Henle Verlag einen festen Platz in der Welt der Pianisten erobert. Nun folgt der dritte Teil, in dem Albéniz aufs Neue seine Kenntnis des europäischen Konzertrepertoires mit Elementen der spanischen Volksmusik verschmilzt: In „El Albaicín“ lässt er die geheimnisvolle Stimmung des Zigeunerviertels von Granada lebendig werden, gefolgt von temperamentvollen Flamenco-Anklängen in „El Polo“. Zum Schluss illustriert Albéniz musikalisch die quirlige Atmosphäre eines ehemals jüdischen Stadtteils von Madrid („Lavapiés“); dabei streut er, in Anspielung auf einen Drehorgelspieler, auch einige dissonante Farbtupfer ein.?
Mit dem vierten und letzten Heft ist der Zyklus „Iberia“ nun komplett in blauem Urtext erhältlich. Albéniz, von Krankheit gezeichnet, hatte schwer um die Vollendung des Werks gerungen. Doch er konnte dem befreundeten Pianisten Joaquin Malats die versprochenen zwölf Stücke vollzählig übergeben. Nach den sinnlichen Tanzrhythmen von „Málaga“ und dem heiter-quirligen „Eritaña“ gelang ihm mit „Jerez“ ein eindrucksvolles musikalisches Porträt der berühmten spanischen Weinregion. „Nie erreichte Musik so vielfältige, so farbenfreudige Ausprägung“ – urteilte kein Geringerer als Claude Debussy über Albéniz’ spätromantisches Meisterwerk.?
„Man schließt die Augen und es schwindelt einem vor lauter Einfallsreichtum der Musik.“ Kein Geringerer als Claude Debussy äußerte sich derart enthusiastisch über Albéniz, den Mitbegründer des spanischen Nationalstils. Die „Suite espagnole“ für Klavier ist sicher dessen populärste Komposition. Sie spiegelt kaleidoskopartig die Rhythmen und Melodien verschiedener Regionen Spaniens – mit dem letzten Stück ist sogar Kuba vertreten. Und auch das beliebte „Asturias“ wurde in die Sammlung aufgenommen. Nach „Iberia“ und den „Chants d’Espagne“ setzen wir damit unser viel beachtetes Engagement für Klavierwerke von Albéniz fort.?
Bartóks Mikrokosmos gehört zu den Meilensteinen der pädagogischen Klavierliteratur – und geht doch weit über ein „klassisches“ Unterrichtswerk hinaus. Neben spieltechnischen Aspekten behandeln diese 153 in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad angeordneten Klavierstücke nämlich die Grundlagen kompositorischer Arbeit: Von „Ostinato“ über „Freie Variationen“ oder „Imitation und Umkehrung“ in der Satztechnik bis zu programmatischen Ideen „Aus dem Tagebuch einer Fliege“ oder den berühmten „Sechs Tänzen im bulgarischen Rhythmus“, die den furiosen Abschluss dieses Jahrhundertwerks bilden. Die Henle-Urtextausgabe basiert auf dem in Vorbereitung befindlichen Band der Bartók-Gesamtausgabe, bereitet diesen aber durch gezielte Kommentierungen und Hinweise zu Bartóks Aufführungen speziell für die musikalische Praxis auf. Zudem werden die sechs Bände der 1940 erschienenen Erstausgabe zu drei praktischen Doppel-Bänden zusammengefasst, wodurch Anfängern wie Fortgeschrittenen jeweils ein optimaler Einstieg ermöglicht wird.
Bartóks Mikrokosmos gehört zu den Meilensteinen der pädagogischen Klavierliteratur – und geht doch weit über ein „klassisches“ Unterrichtswerk hinaus. Neben spieltechnischen Aspekten behandeln diese 153 in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad angeordneten Klavierstücke nämlich die Grundlagen kompositorischer Arbeit: Von „Ostinato“ über „Freie Variationen“ oder „Imitation und Umkehrung“ in der Satztechnik bis zu programmatischen Ideen „Aus dem Tagebuch einer Fliege“ oder den berühmten „Sechs Tänzen im bulgarischen Rhythmus“, die den furiosen Abschluss dieses Jahrhundertwerks bilden. Die Henle-Urtextausgabe basiert auf dem in Vorbereitung befindlichen Band der Bartók-Gesamtausgabe, bereitet diesen aber durch gezielte Kommentierungen und Hinweise zu Bartóks Aufführungen speziell für die musikalische Praxis auf. Zudem werden die sechs Bände der 1940 erschienenen Erstausgabe zu drei praktischen Doppel-Bänden zusammengefasst, wodurch Anfängern wie Fortgeschrittenen jeweils ein optimaler Einstieg ermöglicht wird.
Bartóks Mikrokosmos gehört zu den Meilensteinen der pädagogischen Klavierliteratur – und geht doch weit über ein „klassisches“ Unterrichtswerk hinaus. Neben spieltechnischen Aspekten behandeln diese 153 in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad angeordneten Klavierstücke nämlich die Grundlagen kompositorischer Arbeit: Von „Ostinato“ über „Freie Variationen“ oder „Imitation und Umkehrung“ in der Satztechnik bis zu programmatischen Ideen „Aus dem Tagebuch einer Fliege“ oder den berühmten „Sechs Tänzen im bulgarischen Rhythmus“, die den furiosen Abschluss dieses Jahrhundertwerks bilden. Die Henle-Urtextausgabe basiert auf dem in Vorbereitung befindlichen Band der Bartók-Gesamtausgabe, bereitet diesen aber durch gezielte Kommentierungen und Hinweise zu Bartóks Aufführungen speziell für die musikalische Praxis auf. Zudem werden die sechs Bände der 1940 erschienenen Erstausgabe zu drei praktischen Doppel-Bänden zusammengefasst, wodurch Anfängern wie Fortgeschrittenen jeweils ein optimaler Einstieg ermöglicht wird.
Als Günter Henle seinen Urtextverlag im Jahre 1948 gründete, eröffnete er den Katalog mit der zweibändigen Ausgabe aller Klaviersonaten Mozarts. Bis heute tragen sie die Verlagsnummern HN 1 und HN 2. Freilich wurden beide Bände im Laufe der Jahrzehnte mehrfach überarbeitet, so dass wir stets den Notentext auf dem aktuellen Stand der Forschung darbieten. Von vielen Sonaten ist Mozarts Handschrift überliefert, bei manchen Werken hat er seinen Text für die Drucklegung noch leicht überarbeitet, weshalb wir an diesen Stellen beide Fassungen bringen. Vorwort und Kritischer Bericht des Herausgebers geben über alle Quellen und Textfragen ausführlich Auskunft.
Als Günter Henle seinen Urtextverlag im Jahre 1948 gründete, eröffnete er den Katalog mit der zweibändigen Ausgabe aller Klaviersonaten Mozarts. Bis heute tragen sie die Verlagsnummern HN 1 und HN 2. Freilich wurden beide Bände im Laufe der Jahrzehnte mehrfach überarbeitet, so dass wir stets den Notentext auf dem aktuellen Stand der Forschung darbieten. Von vielen Sonaten ist Mozarts Handschrift überliefert, bei manchen Werken hat er seinen Text für die Drucklegung noch leicht überarbeitet, weshalb wir an diesen Stellen beide Fassungen bringen. Vorwort und Kritischer Bericht des Herausgebers geben über alle Quellen und Textfragen ausführlich Auskunft.
Das Klavierwerk Franz Schuberts gehört zum Kernrepertoire aller Pianisten und natürlich auch des Henle Verlags. Unser Katalog bietet nahezu das gesamte Klavierschaffen Schuberts an. Der Inhalt dieses Bandes vereint dabei seine meist gespielte Klavierwerke: Beide Sammlungen à vier Impromptus (D 899 und D 935) und die sechs Moments Musicaux (D 780). Unsere Ausgabe wurde zum ersten Mal im Jahr der Verlagsgründung, 1948, gedruckt. Herausgeber und Fingersetzer ist ein bis heute hoch verehrter Pianist: Walter Gieseking. Hier ist er auch selbst als Interpret zu hören. Zu diesem „Mutterband“ bieten wir auch zahlreiche „Töchter“ an, textidentische Einzelausgaben der Impromptus op. 90, Nr. 1, Nr. 2, Nr. 3 und Nr. 4 sowie der Moments musicaux.
Einzelstücke für Tasteninstrumente komponierte Mozart sein ganzes Leben lang. Diese Fülle von Werken bietet einen einzigartigen Einblick in seine musikalische Entwicklung. Unsere Ausgabe präsentiert sämtliche Einzelstücke zum ersten Mal in einem Band. Die komplette Revision unserer Ausgabe wurde auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Mozart-Forschung erstellt. Vielfach bilden Quellen, die erst vor kurzem zugänglich wurden oder neu gedeutet werden konnten, die Grundlage für die Revision und die Aufnahme von Stücken, die im hiermit grundlegend überarbeiteten ehemaligen Henle-Band noch nicht enthalten waren.?
„Was die Kinderscenen angeht, so verdanke ich ihnen eine der lebhaftesten Freuden meines Lebens“. Diese Worte stammen von keinem Geringeren als Franz Liszt. Gerne und oft spielte er abends daraus, nicht nur für seine kleine Tochter Blandine-Rachel, sondern auch zu seinem eigenen Vergnügen. Bis heute werden die „Kinderszenen“ von der Frage begleitet, ob sie für Kinder oder für Erwachsene gedacht sind. Schumann selbst bezeichnet sie als Rückspiegelungen eines Älteren für Ältere, leugnet aber nicht, dass ihm „einige Kinderköpfe vorschwebten beim Componiren“. Ernst Herttrich hat unsere beliebte Ausgabe auf den neuesten Stand der Quellenforschung gebracht und nimmt im Anhang auch zu den – aus einem frühen Druck übernommenen – Metronomangaben Stellung.
Zunächst nur als Geburtstagsalbum für seine Tochter Marie gedacht, traten Schumanns „Stückchen für’s Clavier“ op. 68 einen überwältigenden Siegeszug in alle Welt an. Welcher Klavierschüler hat nicht daraus gespielt? Wenig bekannt ist dagegen, dass Schumann in diesem Zusammenhang auch einen „musikgeschichtlichen Lehrgang“ für das Klavier konzipierte. Diesen und alle weiteren ursprünglich für das „Album“ vorgesehenen Stücke fügen wir unserer gewissenhaft revidierten Ausgabe im Anhang bei. Abgerundet durch die Wiedergabe der Titelzeichnung Ludwig Richters aus der Erstausgabe und den dreisprachigen Abdruck der „Musikalischen Haus- und Lebens-Regeln“, vermittelt unsere Urtextausgabe ein anschauliches Bild der bürgerlichen Musikkultur zu Schumanns Zeit.?
Die Kombination dieser beiden Schumann-Bestseller liegt nahe: Nicht nur der jeweilige Titel verweist auf den inneren Zusammenhang, auch die (nicht zu anspruchsvollen) pianistisch-technischen Herausforderungen halten sich hier ausnahmsweise in Grenzen (siehe die Liste der Schwierigkeitsgrade). Und: Beide Opera versammeln mehr oder minder kurze, prägnante Stücke, die seit ihrem Erscheinen im Druck (1839 bzw. 1848) „die bürgerliche Musikkultur der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entscheidend beeinflussen sollten und bis in unsere Zeit kaum etwas von ihrer Anziehungskraft eingebüßt“ haben (Ernst Herttrich in seinem Vorwort).
Die Entstehungsgeschichte eines der beliebtesten Klavierstücke Mozarts, seiner d-moll-Fantasie, liegt bis heute im Dunkeln. Selbst Mozarts Schwester, die das Werk 1807 durch die Erstausgabe kennen lernte, war erstaunt, eine Komposition solcher Güte vorzufinden, die ihr bis dahin völlig unbekannt war. Die Fantasie blieb in ihrer Originalgestalt höchstwahrscheinlich Fragment – die heute zumeist gespielten Schlusstakte, die auch wir in Ermangelung von Mozarts Handschrift oder anderen authentischen Quellen in unserer Ausgabe wiedergeben, stammen aus einem nicht autorisierten Druck von 1806. Unsere Einzelausgabe wurde auf der Grundlage des Notentextes des revidierten Gesamtbandes „Mozart, Klavierstücke“ (HN 22 und 9022) erstellt.
Die Appassionata ist neben der Mondschein- und der Waldstein-Sonate wohl Beethovens be-rühmteste Klaviersonate. Nach letzterer stellt sie einen neuen Höhepunkt in Beethovens Kla-vierschaffen dar. Lenins auf sie gemünzter Ausspruch „Solche Wunderwerke können Men-schen schaffen“ ist im Grunde nichts hinzuzufügen. Der Beiname Appassionata, der eigenarti-gerweise erstmals in einer 1838 beim Verlag Cranz in Hamburg erschienenen Übertragung der Sonate für Klavier zu vier Händen auftauchte, stammt nicht von Beethoven, ist jedoch un-trennbar mit dem Werk verbunden. Zu gut passt er offenbar zu den dramatischen Gegensätzen des ersten, zur feierlichen Innigkeit des zweiten und zur dämonischen Leidenschaft des dritten Satzes.
11,40 €*
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