Im Ensemblespiel übernimmt der Kontrabassist meistens die tiefste Begleitstimme. Nur selten bekommt er die Gelegenheit, die Melodie zu übernehmen. Die vorliegenden Play Alongs ermöglichen es nun dem Kontrabassisten, im tiefen Register bekannte Titel der populären Musik des 20. Jahrhunderts zu spielen. Man findet hier Songs von Interpreten wie Joan Baez, Johnny Cash, Ray Charles, Joe Cocker, Phil Collins, Bill Haley, Cyndi Lauper, Marius Müller-Westernhagen, Peter, Paul and Mary, Elvis Presley, Heinz Rühmann, Rod Stewart oder Neil Young. Auch Jazz-Titel, die durch Louis Armstrong, Miles Davis, Doris Day, Tommy Dorsey, Duke Ellington, Stéphane Grappelli, Diana Krall, Glenn Miller, das Modern Jazz Quartet, Frank Sinatra und Stevie Wonder bekannt wurden, sind vertreten. Die Ausgabe umfasst zahlreiche Bearbeitungen für Kontrabass, die zu farbenfroh instrumentierten Play Alongs gespielt werden können. In den Demoversionen ist zusätzlich die Kontrabass-Stimme zu hören. Die Audiodateien können mit dem Download-Code heruntergeladen werden. Wer gerne gemeinsam mit dem Klavier musiziert, findet die Noten der Begleitungen im Hauptheft. Begonnen wird jeweils mit dem Tonmaterial, das sich sowohl in der ½ Lage als auch in der I. Lage spielen lässt. Es wird nach und nach erweitert. So können sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene das Spiel im tiefen Register erproben.
Eine Sammlung hervorragender Konzert-Etüden, Konzert- und Solostücke für Kontrabass mit Pianfortebegleitung. Originalbeiträge der bedeutendsten Kontrabass-Virtuosen und Lehrer des Kontrabass-Spieles Reprint der Originalausgabe
Klavierbegleitung 10 kleinere Etüden 9 größere Etüden 2 Konzert-Etüden Dieser Band ist eine Zusammenfassung von CFS 2156A CFS 2157A CFS 2159A in einem Band
Intonation! Die saubere Intonation der To¨ne geho¨rt zu den großen und nachhaltigen Herausforderungen auf dem Kontrabass. Die eingehende Bescha¨ftigung mit der Intonation nimmt deshalb einen gewichtigen Stellenwert ein. Bereits durch die Kenntnis einiger ausgewa¨hlter Grundprinzipien kann die Intonation durch die in dieser Ausgabe vorliegenden U¨bungen im praktischen Gebrauch merklich verbessert werden. Erga¨nzt werden die U¨bungen mit Spielstu¨cken, zu denen eine Klavierstimme beiliegt und mit Play-Alongs, die zum Download bereit stehen. Kontrabass-Stimme im „Simandl“ und „Franke“-System Die erste Notenzeile ist mit Fingersa¨tzen und Lagen des „Simandl-System“, die darunter liegende mit denen des „Franke-System“, bezeichnet. Klavierstimme zu Spielstu¨cken Die eingefu¨gten Spielstu¨cke und Etu¨den dienen der praktischen Anwendung. Eine Klavierstimme liegt dieser Ausgabe bei. Play-Alongs Die Play-Alongs zu dieser Ausgabe stehen zum Download bereit. Die Ausgabe ist erhältlich in englisch CFS 4655 spanisch CFS 4660
Herausgegeben von Ulrich Lau Klavier eingerichtet Reinald Schwarz EDITION DOUBLE BASS Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Württembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stuttgarter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler haben heute eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
Viele Kontrabass-Schulen beschra¨nken sich auf U¨bungen und Etu¨den. Unsere U¨berlegung war die etwas einto¨nigen Lagenu¨bungen in der 1/2 - VII. Lage durch leichte und bekannte Spielstu¨cke aufzulockern und den Kontrabassspielenden so eine Abwechslung zu bieten. Diese Zusammenstellung bekannter Spielstu¨cke beinhaltet die Werke in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Play-Alongs Die Play-Alongs zu dieser Ausgabe stehen zum Download bereit. Die Ausgabe ist erhältlich in spanisch CFS 4703 Inhalt: Amazing Grace - Traditional Chor - Judas Macabaeus - Georg Friedrich Ha¨ndel Larghetto - Antonio Vivaldi Allegro - Antonio Vivaldi Sta¨ndchen - Franz Schubert Rokoko-Variation Nr. 6 - Pjotr Iljitsch Tschaikowski Solveigs Lied - Edvard Grieg Can Can aus „Orpheus in der Unterwelt“ - Jacques Offenbach
Die Rhythmusstudien sind fu¨r alle Kontrabassspielenden geeignet: Anfa¨nger Fortgeschrittene Musikstudenten Sie bereiten auf das Solospiel, Kammermusik und Orchesterspiel vor und vertiefen das rhythmische Versta¨ndnis durch die jeweiligen U¨bungen mit den entsprechenden Etu¨den. Heinz Bethmann widmet sich seit seinem Renteneintritt vor allem dem Arrangieren und Bearbei- ten. Er wurde in Berlin geboren und ist in Hannover aufgewachsen. Nach dem Studium der F cher Akkordeon und Klavier (Musikhochschule Trossingen) setzte er seine Ausbildung fort mit dem Fach Kontrabass (Fritz Maßmann, Stuttgart und Horst Stöhr, Hannover) und dem Fach Dirigieren (Felix Prohaska, Hannover). Nach Engagements als Kontrabassist in Göttingen und Kassel war er seit 1967 im Niederschsischen Staatsorchester Hannover tätig. Neben der Leitung von Orchestern (Warburger Kammerorchester, Hannoversche Orchestervereinigung, Göttinger Sinfonieorchester), war er in verschiedenen Ensembles (Orchester des Hauses Hohner, Philharmonisches Salon- Ensemble Hannover) als Solist und seit 1970 als Kontrabass-Lehrer in Hannover tätig. Viele seiner Schüler sind heute Kontrabass-Professoren, Solisten oder Lehrer.
Herausgegeben von Ulrich Lau Klavier eingerichtet Reinald Schwarz EDITION DOUBLE BASS Ulrich Lau Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Würt- tembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stutt- garter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler haben heute eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
Henry Eccles Sonate eingerichtet von Ulrich Lau Kontrabass und Klavier Klavierbegleitung in Solo- und Orchesterstimmung BAROCK-EDITION - ULRICH LAU EDITION DOUBLE BASS CFS 4711 979-0-50033-711-9 BAROCK-EDITION - ULRICH LAU Jede Epoche hat Ihren eigenen Stil, Charakter und Ausdruck. So ist es mein Anliegen mit dieser Reihe „Barockausgaben“ Anregungen für ein Spielen mit Vibrato und dabei Impulse für ein Spielen mit verschieden Möglichkeiten des Vibrato zu geben. Eine weitere Besonderheit der Barockmusik ist der „Glockenstrich“. Henry Eccles (ca. 1675 - 1745) Eccles war ein englischer Violinist und Komponist, der von etwa 1675 bis 1745 lebte. U¨ber seine Herkunft und fru¨hen Jahre ist nichts bekannt. Zum ersten Mal wird Eccles im Jahre 1705 erwa¨hnt, als er seine Preludes and Voluntaries fu¨r Violine vero¨ffentlichte. 1713 reiste er in Begleitung des Herzogs d‘Aumont nach Frankreich, wo er sich niederließ. Ab etwa 1720 lebte er in Paris, wo Henry Eccles zu den Vingt-quatre Violons du Roy am fran- zo¨sischen Hof unter Ludwig XV. geho¨rte. Er starb zwischen 1735 und 1745 vermutlich in Paris. Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Würt- tembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stutt- garter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler spielen in Orchestern, haben eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
BAROCK-EDITION - ULRICH LAU Jede Epoche hat Ihren eigenen Stil, Charakter und Ausdruck. So ist es mein Anliegen mit dieser Reihe „Barockausgaben“ Anregungen für ein Spielen mit Vibrato und dabei Impulse für ein Spielen mit verschieden Möglichkeiten des Vibrato zu geben. Eine weitere Besonderheit der Barockmusik ist der „Glockenstrich“. Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) war ein deutsch-britischer Komponist des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“ –, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester so- wie Kammer- und Klaviermusik. Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Würt- tembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stutt- garter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler spielen in Orchestern, haben eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
Franz Anton Hoffmeisters Kontrabass-Konzert "Nr. 1" ist aufgrund seines Einfallsreichtums, der gediegenen Satztechnik sowie der technischen und musikalischen Anforderungen zum bevorzugten Probespielkonzert avanciert. Tobias Glöcklers Ausgabe lässt keine Wünsche offen: die Kontrabass-Stimme liegt in Solo/Orchesterstimmung mit Klavierauszug in D-dur und C-dur vor. Außerdem ermöglicht eine weitere Stimme in Griffnotation, die eigens für die zu Hoffmeisters Zeit gebräuchliche "Wiener Stimmung" entwickelt wurde, das sofortige Spielen in der klangvollen historischen Stimmung, ohne langwieriges Umlernen. Im zweiten Satz tritt überdies eine Solovioline hinzu; für sie wurde eine separate Stimme gedruckt.?
Die ungebrochene Beliebtheit von Vanhals einzigem Kontrabasskonzert in Wettbewerb, Probespiel und Konzert bietet Anlass, das Werk im „Breitkopf Urtext“ herauszubringen. Die Ausgabe profitiert dabei von der langjährigen Erfahrung Tobias Glöcklers. Wie bei den anderen großen Kontrabasskonzerten des klassischen Wiener Repertoires (Dittersdorf, Hoffmeister) kommt Glöckler zu überzeugenden Lösungen. Zunächst galt es, aus der nicht immer widerspruchsfreien und mit zahlreichen Nachträgen versehenen Quelle einen stimmigen Notentext herauszufiltern. Zusätzlich erforderte die Präsentation des Soloparts detaillierte aufführungspraktische Kenntnis, da das Werk in der historischen „Wiener Kontrabass-Stimmung“ geschrieben ist und einige Passagen auf einem modernen Instrument nicht ohne weiteres spielbar sind. Der Klavierauszug ermöglicht – wie bei Dittersdorf und Hoffmeister auch – drei verschiedene Kontrabass-Stimmungen (Solo-, Orchester- und Wiener Stimmung) und enthält zudem virtuose Kadenzen des Herausgebers.
Ende der 1850er-Jahre, als Rossini nur noch zum Privatvergnügen komponierte, entstand mit „Une larme“ eine kleine Elegie für Kontrabass und Klavier. Deren Thema diente auch als Basis eines größeren Variationenwerks für Violoncello und Klavier. Welchen Rang Rossini indes der kurzen Kontrabass-Fassung beimaß, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er diese 1858 noch einmal als reich verziertes Widmungsautograph festhielt. Diese bislang wenig bekannte russische Quelle wird nun erstmals für eine kritische Urtextausgabe mitherangezogen. Zudem bietet Kontrabass-Spezialist Tobias Glöckler, wie in anderen Henle-Urtextausgaben für diese Besetzung, eine für Solo- und Orchesterstimmung eingerichtete Edition, die durch eine Solostimme mit Fingersatz und Strichbezeichnung ergänzt wird.
Mit dem Frühjahr 2002 kommt erstmals auch der Kontrabass als Soloinstrument in den Urtext-Katalog von Henle. Neben dem Kontrabasskonzert von Hoffmeister tritt der "Elefant" in Camille Saint-Saëns' bezaubernder Miniatur aus dem "Karneval der Tiere" auf. Er gehört zu den wenigen Kompositionen für Kontrabass, die für den Lernenden wie für den erfahrenen Musiker gleichermaßen reizvoll sind. Henle legt diesen "Schlager" nun in der Urtext-Fassung für Kontrabass in Solo- und in Orchesterstimmung mit Klavierpart in F-dur und Es-dur vor.
Einen wahren Leckerbissen haben wir für die Kontrabassisten aufgespürt: eine Sammlung von zwölf stilisierten Walzern des Beethoven-Zeitgenossen Domenico Dragonetti. Der „Paganini des Kontrabasses“ wuchs in Venedig auf, übersiedelte aber als Erwachsener nach London; dort sind vermutlich die zwölf Walzer entstanden. Es dürfte sich dabei um das früheste erhaltene Werk für Kontrabass solo handeln. In ihrer Gesamtheit blieben diese reizvollen Piècen bis heute unveröffentlicht. Sie sind trotz ihres virtuosen Gestus technisch gut zu bewältigen und eignen sich nicht nur für das Konzertprogramm, sondern hervorragend auch als Zugabenstücke. Unsere Ausgabe, wie immer in bewährter Urtext-Qualität, schließt somit eine echte Repertoirelücke.?
Das Dittersdorf-Konzert „E-dur“ ist das wohl meistgespielte und bekannteste Werk für Kontrabass überhaupt: musikalisch reizvoll, voller technischer und klanglicher Finessen. Zu Recht ist es bei Probespielen und Wettbewerben längst zu einem unverzichtbaren Standardwerk avanciert. Mit unserer Neuausgabe kann das Konzert sowohl in E-dur als auch in D-dur gespielt werden (zwei separate Klavierpartituren sind enthalten). Um der damals üblichen „Wiener Stimmung“ Rechnung zu tragen, legen wir zusätzlich eine Solostimme in Griffnotation vor. Damit wird ein sofortiges Spielen in der klangvollen historischen Stimmung ermöglicht, ohne langwieriges Umlernen. Als Alternative zu den überlieferten Sperger-Kadenzen fügt der Herausgeber Tobias Glöckler der Ausgabe eigene, gut spielbare Kadenzen mit virtuosem Anspruch bei.?
Dank der geschickten Verbindung von romantischer Melodik und sprühender Virtuosität gehört Koussevitzkys Kontrabasskonzert op. 3 seit der Moskauer Uraufführung 1905 zu den populärsten Werken seiner Gattung. Kein Wunder, denn der virtuose Bassist Koussevitzky hatte es seinem Instrument geradezu auf den Leib geschrieben. Bereits 1906/07 erschien in Moskau ein erster Klavierauszug, dem 1910 ein zweiter in Leipzig folgte. Beide sind jedoch in der Solostimme so fehlerhaft, dass bis heute an vielen Stellen Unsicherheit über den korrekten Notentext besteht. Kontrabassist Tobias Glöckler stellt seine Urtextausgabe daher auf eine breite Basis: Neben dem handschriftlichen Aufführungsmaterial und den zu Lebzeiten des Komponisten erschienenen Klavierauszügen zieht er auch Tonaufnahmen mit Koussevitzky als Solisten heran – und liefert damit endlich eine fundierte Urtextausgabe von Orchesterpartitur und Klavierauszug dieses Klassikers der Kontrabass-Literatur. Wie bei allen Kontrabasskonzerten im Henle-Verlag bietet auch diese Ausgabe den Klavierauszug von Christoph Sobanski in zwei Tonarten (e-moll und fis-moll), für die Ausführung in Solo- oder Orchesterstimmung.
Diese Transkription der Suite italienne ist die erste vollgültige Komposition von Igor Strawinsky, die in das Repertoire für Kontrabass eingeht. Brian Powell Associate Professor für Kontrabass an der Frost School of Music, University of Miami, hat die Versionen der Suite italienne für Violine und Violoncello adaptiert und für Kontrabass passgenau eingerichtet. Darüber hinaus hat er die Auswahl der Stücke erweitert und dabei eine Praxis fortgeführt, die Starwinsky mit seinen beiden Partnern bei der Einrichtung der Suite für Violine und Cello (Dushkin und Piatigorsky) verwendet hatte, und die eine Auswahl von Material aus seinem kompletten Ballett Pulcinella erlaubte. Im vorliegenden Fall hat sich Powell für die Sätze Introduzione, Serenata, Aria, Vivo, Tarantella, Gavotta con due variazione, Scherzino und Minuetto e Finale entschieden. Der Vivo -Satz entstammt dabei direkt aus der Orchesterpartitur der Pulcinella Suite. Dieser Satz wird von vielen klassischen Bassisten als eines der signifikantesten Solos im Orchesterrepertoire angesehen, und ist hier daher originalgetreu wiedergegeben. Suite italienne bietet Musik für Bassisten auf unterschiedlichem Aufführungslevel – Solo-Bassisten, Bassisten in Kammermusikensemble oder im Orchester werden die verschiedenen Aspekte dieser Musik gleichermaßen zu schätzen wissen. Die Suite besitzt eine Fülle von Glanzstücken und technischer Virtuosität, die das Publikum in Erregung versetzen werden.