Über Mozarts bis heute populäres D-dur-Divertimento KV 334 wissen wir nur wenig: Ein Autograph ist nicht erhalten, in den zwei nach Mozarts Tod erschienenen Ausgaben umfasst es mal nur vier, mal hingegen sechs Sätze. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dem Divertimento um eine in der Familienkorrespondenz der Mozarts mehrfach erwähnte „Robinische Musique“, die 1780 für ein Mitglied der angesehenen Patrizierfamilie Robinig entstand, mit der die Mozarts einen freundschaftlichen Umgang pflegten. Traditionell wurde ein solches Divertimento mit einem Marsch als Auf- und Abzugsmusik kombiniert. Da der Marsch KV 445 mit dem Divertimento KV 334 Tonart und Besetzung gemeinsam hat und eine Datierung des Autographs auf Sommer 1780 denkbar ist, wird er in der vorliegenden Ausgabe dem Divertimento vorangestellt. Herausgeber Felix Loy hat die komplizierte Quellenlage sorgfältig sondiert und gibt in seinem Vorwort auch Einblick in die zeitgenössische Musizierpraxis, die für Musik dieser Art größer oder kleiner besetzte Aufführungen vorsah. Henle bietet im Urtext sowohl eine Ausgabe für 6-köpfiges Kammermusikensemble mit einfacher Streicherbesetzung als auch die Alternative für Kammerorchester mit Streicherbesetzung in beliebiger Größe und mit Dirigierpartitur an.
Über Mozarts bis heute populäres D-dur-Divertimento KV 334 wissen wir nur wenig: Ein Autograph ist nicht erhalten, in den zwei nach Mozarts Tod erschienenen Ausgaben umfasst es mal nur vier, mal hingegen sechs Sätze. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dem Divertimento um eine in der Familienkorrespondenz der Mozarts mehrfach erwähnte „Robinische Musique“, die 1780 für ein Mitglied der angesehenen Patrizierfamilie Robinig entstand, mit der die Mozarts einen freundschaftlichen Umgang pflegten. Traditionell wurde ein solches Divertimento mit einem Marsch als Auf- und Abzugsmusik kombiniert. Da der Marsch KV 445 mit dem Divertimento KV 334 Tonart und Besetzung gemeinsam hat und eine Datierung des Autographs auf Sommer 1780 denkbar ist, wird er in der vorliegenden Ausgabe dem Divertimento vorangestellt. Herausgeber Felix Loy hat die komplizierte Quellenlage sorgfältig sondiert und gibt in seinem Vorwort auch Einblick in die zeitgenössische Musizierpraxis, die für Musik dieser Art größer oder kleiner besetzte Aufführungen vorsah. Henle bietet im Urtext sowohl eine Ausgabe für 6-köpfiges Kammermusikensemble mit einfacher Streicherbesetzung als auch die Alternative für Kammerorchester mit Streicherbesetzung in beliebiger Größe und mit Dirigierpartitur an.
Über Mozarts bis heute populäres D-dur-Divertimento KV 334 wissen wir nur wenig: Ein Autograph ist nicht erhalten, in den zwei nach Mozarts Tod erschienenen Ausgaben umfasst es mal nur vier, mal hingegen sechs Sätze. Sehr wahrscheinlich handelt es sich bei dem Divertimento um eine in der Familienkorrespondenz der Mozarts mehrfach erwähnte „Robinische Musique“, die 1780 für ein Mitglied der angesehenen Patrizierfamilie Robinig entstand, mit der die Mozarts einen freundschaftlichen Umgang pflegten. Traditionell wurde ein solches Divertimento mit einem Marsch als Auf- und Abzugsmusik kombiniert. Da der Marsch KV 445 mit dem Divertimento KV 334 Tonart und Besetzung gemeinsam hat und eine Datierung des Autographs auf Sommer 1780 denkbar ist, wird er in der vorliegenden Ausgabe dem Divertimento vorangestellt. Herausgeber Felix Loy hat die komplizierte Quellenlage sorgfältig sondiert und gibt in seinem Vorwort auch Einblick in die zeitgenössische Musizierpraxis, die für Musik dieser Art größer oder kleiner besetzte Aufführungen vorsah. Henle bietet im Urtext sowohl eine Ausgabe für 6-köpfiges Kammermusikensemble mit einfacher Streicherbesetzung als auch die Alternative für Kammerorchester mit Streicherbesetzung in beliebiger Größe und mit Dirigierpartitur an.
Viel zu wenig bekannt ist der musikalische Barock Osteuropas. Hier sind eine Reihe von Tänzen aus Ungarn bearbeitet worden, die die Eigenarten dieses Stils deutlich spiegeln. Flöten, Oboen und Cembalo sind ad libitum, die Stücke können auch mit Streichern allein wirkungsvoll vorgetragen werden.
Das Werk wurde inspiriert von den zum Kult gewordenen amerikanischen rosafarbenen Plastik-Flamingos, die gerne als Verschönerung des Vorgartens verwendet werden, von den realen rosa Flamingos im Erlebnispark “Cypress Gardens“, und von den lebendigen Rhythmen des Flamenco.
Tryst,für Kammerorchester wurde 1989 komponiert und hat sich seitdem sowohl in Konzerthäusern als auch als Ballettmusik etabliert. Der Komponist erklärt die Entstehung dieses Werkes, das die Form eines Liebesgedichtes von William Soutar übernimmt, das dieser in breitem Schottisch geschrieben hat, und den Titel The Tryst trägt. MacMillan hat dieses Gedicht mit einer sehr einfachen Melodie vertont, die beharrlich immer wieder in verschieden Erscheinungen und in vielen seiner Werke immer wieder auftaucht - im Gemeindegesang seiner St Anne’s Mass, in einem kleinen Fragment für Violine und Klavier (After the Tryst), in dem Musiktheaterstück Búsqueda und dem Chorwerk Miserere. Nicht nur, dass diese Melodie auch in Tryst wieder auftaucht, sondern sie hat dem Werk sowohl den Titel als auch das emotionale Herzstück verliehen. „Ihre melodischen Charakteristiken, die zu den Worten des ursprünglichen Gedichtes passen, scheinen viele starke Assoziationen heraufbeschwören zu können - Hingabe, Unverletzlichkeit, Vertraulichkeit, Hoffnung, Liebe, aber gleichzeitig ist sie auch durchdrungen von einer Traurigkeit, so als würden alle diese guten Dinge langsam erlöschen.“
Eine Bearbeitung des Dirigenten und Komponisten José Serebrier von Rachmaninows berühmtem "Lied ohne Worte" für Kammermusik (doppelte Holzbläser und Streicher). Dieses Werk mit seiner schönen Melodie und mitreißenden Harmonien ist eine wunderbare Erweiterung des Repertoires für kleines Orchester.Aufführungsmateriale leihweise erhältlich bei Boosey & Hawkes.
Rachmaninows Folge von Variationen, die er 1913 ursprünglich für Klavier solo komponiert hatte, erscheint hier in einer Bearbeitung für Kammerorchester des rumänischen Dirigenten Corneliu Dumbraveanu. Diese Bearbeitung ist regelmäßig in Programmen von Neeme Järvi zu hören, u. a auch 2012 ein einem ausschließlich Rachmaninow gewidmeten Konzert mit dem London Philharmonic Orchestra. Eine Aufnahme mit ihm und dem Detroit Symphony Orchestra aus dem Jahr 1994 (Chandos) liegt ebenfalls vor. Darüber hinaus wurde das Stück 2013 auch von Kazushi Ono und Kristjan Järvi aufgeführt.
Geschrieben im Jahr 1999 für Kammerorchester, baut diese Symphonie auf MacMillans kurzer Klaviersonate aus dem Jahr 1985 auf. Diese Sonate entstand in einem bitterkalten Winter in Ayrshire: Der Komponist erinnert sich daran, dass die kahlen Bäume und der hart gefrorene Boden eine leere und stille Landschaft formten, die vom harschen, dumpfen Geschrei der Krähen durchschnitten wurde. Über die drei Sätze der Sonate vermittelt die Musik eine Stimmung der Klage, Verzweiflung und Trostlosigkeit. In der Symphonie wird die Vorlage ein wenig „geöffnet“ zu neuen Formen der Expansion, manchmal entsprechend einem koloristischen Potential, manchmal aufgrund eines dramatischen oder in der Sonatenfassung unentdeckten Potentials. Der erste Satz ist kurz und bereitet den etwas ausgedehnteren zweiten Satz vor. Der dritte Satz ist ein kurzes Nachspiel, fast wie ein nachträglicher Einfall zu der bis dahin gehörten Musik. So enthält er einige Hauptgedanken der vorangegangenen Sätze, die Zitaten aus Wagners Tristan und Isolde gegenübergestellt werden.