Joseph Haydn komponierte eine Vielzahl an Liedern, die neben seinem übrigen Schaffen zwar etwas in den Hintergrund geraten, aber von höchster Qualität sind. Dieser Band enthält alle nachweislich echten Lieder für Singstimme und Klavier und bietet so neben den größeren Sammlungen deutscher Lieder und englischer Canzonetten auch so berühmte Einzelsätze wie das später vielfach bearbeitete „Gott, erhalte Franz den Kaiser!“. Für die auf der Haydn-Gesamtausgabe basierende Urtextausgabe konnte die Haydn-Forscherin Marianne Helms neue Quellenfunde miteinbeziehen, so dass der Notentext den aktuellen Forschungstand präsentiert.
In der Geschichte der Oper ist der berühmte antike Mythos der Königstocher Ariadne, die von ihrem geliebten Theseus verlassen wird, ein Lieblingsstoff. Joseph Haydn gelingt in seiner wahrscheinlich Ende 1789 entstandenen italienischen Solokantate "Arianna a Naxos" ein packendes Seelendrama einer der am furchtbarsten verletzten Frauen der griechischen Mythologie. In zwei Rezitativen und zwei Arien muss die Königstocher von Bangen bis Wut und von Trauer bis zu verzweifelter Liebe auf musikalisch eindringliche Weise alles durchleiden. Die Urtextausgabe wird der ausführenden Sopranistin dabei stets bestens zur Seite stehen. Ein Vorwort mit interessanten Details zur Entstehungsgeschichte der Kantate sowie wertvollen Hinweisen zur Ausführung der Rezitative rundet diese sorgfältig erstellte Edition ab.
Gounod kannte keine Scheu, bekannte Werke früherer Meister auf seine ganz eigene Art einzurichten. So ergänzte er 1852 zu den berühmten Akkordbrechungen des C-dur-Präludiums BWV 846 aus Bachs Wohltemperiertem Klavier eine auf opernhafte Steigerung angelegte Melodie. Die zunächst als Méditation veröffentlichten Instrumentalfassungen wurden nacheinander mit unterschiedlichen Textierungen erprobt, bis sich 1859 mit „Ave Maria“ die definitive Vokalfassung ergab. Bereits in den 1890er-Jahren hieß es, man habe „diese süße Melodie von den besten Sängerinnen unzählige Male gehört“. Diese Popularität hält bis heute an – Grund genug, diesen Welterfolg auch auf Basis der Quellen ediert und kommentiert im Urtext des Henle Verlags vorzulegen.
Seiner 1912 entstandenen Sammlung von 13 Liedern op. 34 fügte Rachmaninow erst drei Jahre später ein kleines Schlussstück ohne jeglichen Text hinzu: die Vocalise, die rasch die übrigen Lieder an Bekanntheit und Beliebtheit in den Schatten stellte. Das melancholisch-ausdrucksvolle Stück ist seit seiner Uraufführung 1916 in unzähligen fremden Bearbeitungen verbreitet worden; Rachmaninow selbst verfasste Arrangements für Orchester und Gesang sowie für Orchester allein. Wir legen mit unserer Urtextausgabe die Originalfassung für hohe Singstimme und Klavier vor und stützen uns dabei auf die autographen Quellen im Moskauer Glinka-Museum. Ein besonderes Highlight der Ausgabe ist die eingelegte separate Vokalstimme, die nicht nur den Sängern nützliche Dienste leistet, sondern auch interessierten Instrumentalisten die Möglichkeit gibt, dieses wunderbare Stück gemäß dem originalen Solopart zu spielen.
Unter den vielen Werken, die Richard Strauss für seine Ehefrau Pauline de Ahna geschrieben hat, nehmen die Vier Lieder op. 27 einen besonderen Platz ein, denn diese machte der Komponist „meiner geliebten Pauline“ am 10. September 1894 zum Hochzeitsgeschenk. Im Gegensatz zu den früheren Liederzyklen beschränkt sich dieser nicht auf einen Dichter, vielmehr kombiniert Strauss hier Gedichte von Karl Henckell (Ruhe, meine Seele) und Heinrich Hart (Cäcilie) mit zwei Texten von John Henry Mackay (Heimliche Aufforderung und Morgen!) zu einem kontrastierenden Ensemble schwärmerischer Lieder. Auf die 1894 erschienene Erstausgabe der zunächst für hohe Stimme gesetzten Lieder op. 27 folgten noch zu Lebzeiten des Komponisten transponierte Ausgaben für mittlere und tiefe Stimme, wie dies dann für alle Strauss-Lieder die Regel werden sollte. Auf diese bis heute bewährten Transpositionen greift auch die Henle-Urtextausgabe für mittlere Stimme zurück, um diesen wunderbaren Liederzyklus jeder Stimmlage anbieten zu können!
Unter den vielen Werken, die Richard Strauss für seine Ehefrau Pauline de Ahna geschrieben hat, nehmen die Vier Lieder op. 27 einen besonderen Platz ein, denn diese machte der Komponist „meiner geliebten Pauline“ am 10. September 1894 zum Hochzeitsgeschenk. Im Gegensatz zu den früheren Liederzyklen beschränkt sich dieser nicht auf einen Dichter, vielmehr kombiniert Strauss hier Gedichte von Karl Henckell (Ruhe, meine Seele) und Heinrich Hart (Cäcilie) mit zwei Texten von John Henry Mackay (Heimliche Aufforderung und Morgen!) zu einem kontrastierenden Ensemble schwärmerischer Lieder. Auf die 1894 erschienene Erstausgabe der zunächst für hohe Stimme gesetzten Lieder op. 27 folgten noch zu Lebzeiten des Komponisten transponierte Ausgaben für mittlere und tiefe Stimme, wie dies dann für alle Strauss-Lieder die Regel werden sollte. Auf diese bis heute bewährten Transpositionen greift auch die Henle-Urtextausgabe für tiefe Stimme zurück. Darüber hinaus bietet sie für Morgen! eine alternative Transposition, so dass man hier die angenehmste Lage wählen kann.
Das Auf und Ab einer enttäuschten Liebe – wer könnte nicht nachempfinden, was Schumann in seinem Zyklus nach Versen von Heine so eindringlich vertont hat? Über hoffnungsvolle Erwartung („Im wunderschönen Monat Mai“) und einsamen Schmerz („Und wüßten’s die Blumen, die kleinen“) reicht der Bogen bis zu sarkastischer Bitterkeit („Die alten bösen Lieder“). Schumann wusste, wovon er schrieb; das Entstehungsjahr war auch das Jahr seiner Hochzeit mit Clara, um die er viele Jahre gekämpft hatte. Ursprünglich bestand der 16-teilige Zyklus aus 20 Liedern; im Anhang unserer Ausgabe werden auch die vier später entfallenen Lieder wiedergegeben. Die seit Jahren bewährte Henle-Urtextausgabe der Schumann-Spezialistin Kazuko Ozawa steht nun auch Sängerinnen und Sängern mit mittlerer Stimmlage offen: In enger Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Pianisten und renommierten Liedbegleiter Gerold Huber haben wir den gesamten Zyklus samt der 4 Anhang-Lieder für die mittlere und tiefe Stimme eingerichtet.
Gounod kannte keine Scheu, bekannte Werke früherer Meister auf seine ganz eigene Art einzurichten. So ergänzte er 1852 zu den berühmten Akkordbrechungen des C-dur-Präludiums BWV 846 aus Bachs Wohltemperiertem Klavier eine auf opernhafte Steigerung angelegte Melodie. Die zunächst als Méditation veröffentlichten Instrumentalfassungen wurden nacheinander mit unterschiedlichen Textierungen erprobt, bis sich 1859 mit „Ave Maria“ die definitive Vokalfassung ergab. Bereits in den 1890er-Jahren hieß es, man habe „diese süße Melodie von den besten Sängerinnen unzählige Male gehört“. Diese Popularität hält bis heute an – Grund genug, diesen Welterfolg auch auf Basis der Quellen ediert und kommentiert im Urtext des Henle Verlags vorzulegen. Gleichzeitig mit der Originalausgabe für hohe Stimme kamen bereits 1859 auch Ausgaben für mittlere und tiefe Stimme heraus, die mutmaßlich vom Verlag beauftragt wurden. Diesem Vorbild folgend wird auch die Henle-Urtextausgabe des „Ave Maria“ in zwei Transpositionen für die tieferen Register angeboten.
Zum ersten Mal wurden für die Neuedition der Märchenoper "Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck sämtliche vorliegenden Quellen des Werkes benutzt. Bei der Auswertung zeigte sich, dass eine große Auswahl von Korrekturen, die der Komponist den Erfahrungen der befreundeten Kapellmeister Richard Strauss (Weimar), Hermann Levi (München) und Kurt Rottenberg (Frankfurt) sowie eigener Einsicht verdankte, berücksichtigt werden musste. Auf diese Weise ist eine quellenkritische Ausgabe entstanden, die nicht nur präzis philologisch den Urtext bietet, sondern auch wichtige, vom Komponisten selbst bühnenerprobte Verbesserungen liefert. Wo bisher Retuschen unabdingbar notwendig waren, um die Gesangspartien durch den großen Orchesterapparat nicht zu verdecken, stehen nun überzeugende authentische Lösungen zur Verfügung. Überdies wird zum ersten Mal der "Dessauer Schluss" des Werkes publiziert, den Engelbert Humperdinck für Cosima Wagners Inszenierung komponiert hat.
Diese revidierte Ausgabe feiert das Vermächtnis eines der beliebtesten und schönsten Musicals aller Zeiten. 13 neu gesetzte Songs, Wissenswertes zu Inhalt und zu Aufführungsgeschichte der West Side Story, Faksimiles von Original-Manuskripten Bernsteins und 16 Seiten mit Fotos von verschiedenen Produktionen machen diesen Band zu einem Juwel nicht nur für Bernstein-Fans!
Dieses populäre Gospel wurde mit einer unkomplizierten ersten Strophe und Refrain vertont. Die beiden folgenden Strophen verbinden traditionellen vokalen Bluegrass-Stil mit Kontrapunkt und Fuge und enden mit einer sich steigernden und kaum zu bändigenden Aufregung.
Mit den hier zusammengetragenen 60 Liedern Roger Quilters, darunter alle seine "Top-Hits", unterscheidet sich diese Sammlung erheblich von allen bereits existierenden Zusammenstellungen. Die Ausgabe enthält alle Shakespeare-Vertonungen (op. 6, op. 23, op. 30), das komplette Arnold Book of Old Songs, To Julia, und weitere komplette Liederzyklen sowie einzelne Lieder.
Die erweiterte Neuausgabe umfasst die seit 1999 zugänglich gewordenen Teile von Offenbachs wohl populärstem Werk. Der Vergessenheit entrissen werden konnten das Quartett La Barque a? Caron (Charons Nachen), die Zwischenaktmusik zum 3. Bild sowie zwei Fassungen des Finales des 3. Bildes und schließlich die Couplets der Amphitrite – Nummern von sowohl musikalischer wie szenischer Relevanz, welche die vielgespielte, preisgekrönte Edition von Orphée aux Enfers im Rahmen der Offenbach Edition Keck vervollständigen. Der Zugang zum kritischen Bericht sowie weiterem Text und Material wird erleichtert, indem das bisher separate CD-ROM-Supplement durch Online-Links ersetzt wurde. Unerlässlich für Studium und Aufführung!
Die meisten der unverwechselbaren Purcell-Bearbeitungen von Benjamin Britten, deren Vokalstimmen seinerzeit von Peter Pears bearbeitet wurden, waren einige Jahre lang vergriffen. Diese neue Sammlung bietet 50 Stücke für hohe Stimmen, darunter 9 Lieder aus "Harmonia Sacra", 24 Solo-Lieder und sechs Duette aus "Orpheus Britannicus", "The Queen's Epicedium" und eine Auswahl an Stücken aus "Dido und Aeneas" sowie "The Fairy Queen".
Diese Sammlung enthält alle Lieder Benjamin Brittens, die ursprünglich für Gesang und Klavier komponiert wurden und bei Boosey & Hawkes erschienen sind. Sie existiert in zwei Ausgaben für hohe Stimme bzw. für mittlere/tiefe Stimme mit Klavierbegleitung. Wenn nötig wurden Transkriptionen erstellt, die hier zum ersten Mal veröffentlicht sind. Neben den 63 Liedern bietet diese Sammlung auch ausführliche Anmerkungen zu Geschichte jedes einzelnen Stückes.
36,60 €*
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