Für wen schrieb Carl Philipp Emanuel Bach seine Solosonate? Immer wieder ist als Adressat der Sonate der preußische König Friedrich II. ins Spiel gebracht worden. Bach hätte Musik, die exklusiv dem König zugedacht war, jedoch nicht der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Das Flötensolo erschien aber in den 1760er Jahren gleich zweimal im Druck. Das Rätsel wird sich nicht lösen lassen. Heute gehört das dreisätzige Werk zu den Solo-Stücken, die jeder Flötist einmal gespielt haben muss – wahrhaft königliche Musik. Der Travers-Flötist Karl Kaiser steuert kenntnisreiche Kommentare zur Aufführungspraxis bei.
Tonleitern in Dur und harmonisch-Moll sowie spezielle Übungen zum Thema Chromatik sind der Schwerpunkt dieser Ausgabe. Das beigelegte Lesezeichen mit den verschiedenen Artikulationsvorschlägen soll zusätzlich helfen, die Geläufigkeit der Finger und der Zunge zu erhöhen.
Über 100 bekannte und beliebte Stücke vom Mittelalter bis heute – Lieblingsstücke ihrer zahlreichen Flötenschüler/innen – hat die erfahrene Flötenpädagogin Anna von Korff gesammelt, darunter Werke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Verdi, Debussy u.v.a. sowie unsterbliche Melodien wie „Greensleeves“ und Musik aus Filmklassikern wie „Fluch der Karibik“ oder „Die fabelhafte Welt der Amélie“. Die Sammlung bewegt sich im leichten und mittleren Schwierigkeitsbereich und eignet sich für den Flötenunterricht ebenso wie für das Musizieren zuhause. Und sie motiviert zum gemeinsamen Musizieren: Viele Stücke sind für zwei, manche auch für mehrere Flöten gesetzt; in einem separaten Band (VHR 3666) finden sich zudem Klavierbegleitungen zu einem Großteil der Stücke.
Diese zweibändige Schule richtet sich an Anfänger und Wiedereinsteiger im Einzel- oder Gruppenunterricht. Mit einer breitgefächerten Literaturauswahl von der Renaissance über südamerikanische Folklore bis hin zu Improvisationen mit neuen Spieltechniken führen die erfahrenen Autorinnen in gut durchdachten Schritten zu einer soliden Flötentechnik. Wie ein roter Faden zieht sich eine rhythmische Schulung durch den Band 1. Diese kleinen Übungen sind teilweise mit Texten versehen oder witzig verfilmt. In Band 2 bilden Übetipps, Körper- und Atemübungen, Hintergrundinformationen oder Anekdoten einen „grünen Faden“. Die durchgehende Zweistimmigkeit in beiden Bänden weckt Musizierfreude, vermittelt Klangideale und zeigt musikalische Ausdrucksmöglichkeiten, die den Weg zu einer eigenen Interpretation ebnen.
Die Reihe Unterwegs mit der Querflöte richtet sich an Kinder ab 5 Jahren, die im Einzel- oder Partnerunterricht das Querflötenspiel erlernen. Im Vordergrund steht der Wunsch, die Schule möglichst schlank zu gestalten und alle Informationen, die den Schüler nicht direkt betreffen, auszulagern. Die wichtigsten Bausteine: - Einfache Erklärungen – leicht verständlich für Kinder ab 5 Jahren- Vier Symbole zeigen an, was zu tun ist – ohne große Worte- Duettspiel und Auswendigspiel von Anfang an – für ein ganzheitliches Musizieren- Umfangreiche Zusatzmaterialien – zahlreiche Stücke, Klavierbegleitungen und Übungen sowie der komplette Lehrerband und eine Elternbeilage stehen kostenlos online zur Verfügung unter: www.holzschuh-verlag.de/unterwegs Band 3 – Vorhang auf … rundet die flötistische Grundausbildung mit der Ausweitung des Tonraums bis e³ ab. Ein großes Thema ist die Erschließung der chromatischen Tonleiter sowie der enharmonischen Verwechslung. Der Schüler lernt alle Tonnamen kennen und kann sie sicher unterscheiden. Mit dem Abschluss von Band 3 hat sich der Schüler alles erarbeitet, was er zum selbstständigen, reflektierten Flötenspiel benötigt.
Die Reihe "Unterwegs mit der Querflöte" richtet sich an Kinder ab 5 Jahren, die im Einzel- oder Partnerunterricht das Querflötenspiel erlernen. Im Vordergrund steht der Wunsch, die Schule möglichst schlank zu gestalten und alle Informationen, die den Schüler nicht direkt betreffen, auszulagern. Die wichtigsten Bausteine: - Einfache Erklärungen – leicht verständlich für Kinder ab 5 Jahren - Vier Symbole zeigen an, was zu tun ist – ohne große Worte - Duettspiel und Auswendigspiel von Anfang an – für ein ganzheitliches Musizieren - Umfangreiche Zusatzmaterialien – zahlreiche Stücke, Klavierbegleitungen und Übungen sowie der komplette Lehrerband und eine Elternbeilage stehen kostenlos online zur Verfügung unter: www.holzschuh-verlag.de/unterwegs Band 2 – Rund um die Welt … behandelt vor allem das große Thema des Überblasens sowie wichtige musikalische Grundlagen. Das bisher praktizierte Auswendigspiel erhält die zusätzliche Komponente des Transponierens. Die Lieder werden länger und komplexer, die Erklärungen sind jedoch nach wie vor kurz gehalten. Der Band endet mit der Erschließung des G-Dur-Raums durch das fis² in einem Rahmen von d¹ – g².
Louis Spohrs Klarinettenkonzert Nr. 1 entstand im Winter 1808/09, als die Klarinette sich gerade erst als Orchester- und Soloinstrument etabliert hatte. Die heute bekannten Solokonzerte von Spohr und Weber aus dieser „Pionier-Zeit“ um 1810 sind der jeweils intensiven Zusammenarbeit zwischen Komponist und Interpret zu verdanken. Die technisch äußerst anspruchsvollen Klarinettenkonzerte von Spohr sind für den Virtuosen Johann Simon Hermstedt geschrieben. Nach den ersten erfolgreichen Aufführungen entschloss sich der Komponist, für die Druckausgabe die Solostimme zu vereinfachen.Die „Breitkopf Urtext“-Ausgabe geht auf das Partiturautograph und den davon häufig abweichenden Stimmenerstdruck zurück. In der Solostimme sind dabei die leichteren Varianten ebenso übernommen wie die ursprüngliche Fassung.
In der Flötenmusik der Barockzeit sind die Werke von Bach und Händel an musikalischem Rang sowie an Bekanntheit und Beliebtheit unübertroffen. Dabei wird leicht übersehen, dass zahlreiche Komponisten desselben Zeitraums reizvolle Musik für Flöte komponiert haben. Als Beispiel möge der einleitende langsame Satz der Sonate in a-moll von Johann Christian Schickhard dienen. Über dem in absteigender Chromatik gestalteten Chaconne-Bass entwickelt die Flöte abwechslungsreiche melodische Bögen. Dies ist nur eine der musikalischen Überraschungen dieses vielfältigen Bandes.
Man möchte kaum glauben, in welchem Umfeld diese poetischen „Soiréestücke“ (so der ursprüngliche Titel) entstanden sind: Dresden war im Jahr 1849 geprägt von schweren politischen Unruhen, die Schumann schließlich zwangen, mit Clara aufs Land zu fliehen. Nichts davon ist in dieser Musik zu spüren; der idyllische Charakter dieser drei Sätze steht vielmehr für die Sehnsucht nach Harmonie und Privatheit. Ursprünglich für die Klarinette gedacht, enthielt schon die Erstausgabe eine alternative Violin- und Violoncellostimme. Wir haben unsere bewährten Ausgaben einer gründlichen quellenkritischen Revision unterzogen und einen ausführlichen Kommentarteil beigefügt.?
Eigentlich komponierte Robert Schumann nur ein Werk für die Klarinette, und zwar die „Drei Fantasiestücken“ op. 73 für Klarinette und Klavier vom Februar 1849. Doch die „Drei Romanzen“ op. 94 für Oboe, die Ende desselben Jahres entstanden, kamen seinerzeit auch jeweils mit einer Solostimme für Klarinette und für Violine auf den Markt. Klarinettisten sind sicher erfreut darüber, dass der G. Henle Verlag der Idee der Alternativbesetzung folgt. Das Manuskript, das Robert seiner Frau Clara 1849 als Weihnachtsgeschenk überreichte, ist nicht erhalten. Dafür konnten für die Urtextausgabe autographe Entwürfe herangezogen werden, die so manche Unstimmigkeit der Erstausgabe von 1851 richtigstellen. Vorwort und Bemerkungen der Herausgeber geben über die Quellen und Textfragen ausführlich Auskunft.
Neben der Partita a-moll von Johann Sebastian Bach (HN 457) und der Sonate a-moll von dessen Sohn Carl Philipp Emanuel (HN 555) waren es vor allem die 12 Fantasien Telemanns, die das Flötenrepertoire in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts um Sololiteratur bereicherten. Der Zyklus Telemanns hatte offenbar eine große Wirkung auf die Welt der Traversflötisten. Der Komponist ließ seine Fantasien um 1727 drucken (möglicherweise hatte er die Ausgabe sogar selbst gestochen). Schon bald galt das Werk als beispielhaft und machte Schule. Unsere Ausgabe basiert auf Telemanns Druck, den wir außerdem als Faksimile der Edition beigeben. Ein aufführungspraktischer Kommentar der Traversflöten-Expertin Rachel Brown rundet die Ausgabe ab.
Mit diesem auch unter Klarinettenschülern beliebten "Schlager" eröffnet Henle die Reihe der Klavierauszüge zu Webers Werken für Klarinette und Orchester. Der Ausgabe liegen zwei Stimmen bei: die Urtextstimme von Webers Fassung und eine Stimme mit der weit verbreiteten Fassung nach Carl Bärmann.?
Carl Maria von Webers Konzert in f-moll gehört zu den Kompositionen ersten Ranges für die Klarinette als Soloinstrument - weltweit fest etabliert im Konzertrepertoire. Die von Norbert Gertsch vorgelegte Urtextausgabe mit Klavierauszug stellt die originale Solostimme vergleichend neben die verbreitete Fassung Carl Bärmanns (beide Stimmen liegen der Ausgabe bei). Im begleitenden Textteil wird die Bedeutung beider Fassungen und ihr Verhältnis zueinander ausführlich erläutert.?
Nach dem "Concertino" und dem ersten Klarinettenkonzert f-moll op. 73 erscheint nun das zweite Konzert in der von Norbert Gertsch vorgelegten Edition. Auch hier wurde wieder im Klavierauszug die originale Solostimme vergleichend neben die verbreitete Fassung Carl Bärmanns gestellt (beide Stimmen liegen der Ausgabe bei). Im begleitenden Textteil wird die Bedeutung beider Fassungen und ihr Verhältnis zueinander ausführlich erläutert.?
Ursprünglich für die Klarinetten-Abschlussprüfung am Pariser Conservatoire geschrieben, hat sich Debussys „Première Rhapsodie“ rasch zu einem Schlager des Klarinettenrepertoires entwickelt – ein hochimpressionistisches Werk, das fabelhaft mit den klanglichen Möglichkeiten der Klarinette spielt. Der Erfolg war so durchschlagend, dass Debussy die Klavierbegleitung später für Orchester transkribierte – in dieser Form ist die Rhapsodie bis heute in den Konzertsälen rund um die Welt zu hören. Als Bonbon enthält unsere Ausgabe außerdem das beliebte „Petite Pièce“ – ein originelles, nicht einmal 40 Takte langes Stück, eigentlich erdacht für die Prüfung des Vom-Blatt-Spiels. Doch was hat Debussy daraus gemacht!?
Bitter beklagte sich Berg in einem Brief an Erwin Schulhoff über die vergeblichen Mühen, einen Verleger für seine „Clarinettenstücke“ zu finden: „Wieder auf eigene Kosten! Ein paar antike Wohnungsgegenstände haben dazu herhalten müssen ...“. Die knappen Miniaturen sind beste Beispiele der Gattung der „kleinen Stücke“, wie sie auch Arnold Schönberg oder Anton von Webern vorgelegt haben. Experimentierfreudigen Klarinettisten seien diese kurzen, aber geistreichen Piècen im Henle-Urtext wärmstens ans Herz gelegt. Diese Ausgabe ist weltweit lieferbar.?
Die Oboensonate op. 166 war die erste von drei Bläsersonaten, die Saint-Saëns in seinem letzten Lebensjahr schrieb. Zeitlebens eher mit den Tasten- und Streichinstrumenten vertraut, bewegte sich der Komponist diesmal auf eher ungewohntem Terrain. Den Tonfall und die speziellen Charakteristika dieser Instrumente traf er dennoch auf Anhieb. Um sicherzugehen, dass die Stimmen die jeweiligen technischen und klanglichen Eigenheiten berücksichtigen, ließ er sich vor der Veröffentlichung von befreundeten Bläsersolisten beraten. Seine Sonate op. 166 fand höchste Zustimmung des Oboisten; eine Briefstelle bezeugt: „Es lief wie am Schnürchen“. Diese Urtextausgabe konsultierte erstmals auch das Autograph.?
18,60 €*
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