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Sinfonie Nr. 1 c-moll

Titel: "Sinfonie Nr. 1 c-moll"

Bruckner hat seine I. Symphonie später das „kecke Beserl” genannt und damit treffend die übermütigen Züge des Werkes gekennzeichnet, welches in unmittelbarer Nachbarschaft zu den drei großen Messen entstanden ist. Die von Bruckner 1868 in Linz dirigierte Uraufführung löste Erstaunen über die Fülle ungewohnter Musik aus, das Echo war aber insgesamt positiv. Der Nachwelt war die I. Symphonie bis zum Jahre 1935, in welchem Robert Haas die „Linzer Fassung” in der alten Bruckner-Gesamtausgabe vorlegte, nur in der späteren Umarbeitung von 1890/91 bekannt.

Tatsächlich hat Anton Bruckner einzelne seiner Werke mehrmals komponiert; die Symphonien I, II, III, IV und VIII liegen in zwei bzw. drei voneinander grundlegend abweichenden Partiturniederschriften vor. Es handelt sich dabei nicht lediglich um „Lesarten” oder „Verbesserungen” einzelner Passagen (solche könnten in einem Revisionsbericht Platz finden), sondern um höchst eigenständige Ausformungen des (meist) gleichen thematischen Materials.

Ausgabe: Studienpartitur, Gesamtausgabe
Besetzung: Orchester
Reihe: Anton Bruckner Gesamtausgabe
Komponist: Bruckner, Anton
EAN: 9790500250005
Verlag: MWV - Musikwissenschaftlicher Verlag
Auflage: 1953
Veröffentlichungsdatum: 15.07.2002
Untertitel: Linzer Fassung 1866