mit Continuo-Stimme für 2. Violoncello ad lib., leicht gesetzt. Der Klavierpart ist leicht gesetzt. Eine zweite Cellostimme bietet die Möglichkeit, alle Lieder in kammermusikalischer Besetzung als Klaviertrio oder als Duo für zwei Celli zu spielen. Der Ausgabe liegt ein 36-seitiger Einleger mit Violoncello 1 + 2 bei.
Die Ausgabe enthält 40 Bearbeitungen für Violoncello (1.-4. Lage) und Klavier aus den Bereichen Klassik, Musical und Film. Abgerundet wird die Sammlung durch Traditionals und Werke der Popmusik. Cello- und Klavierstimme sind als eigenständige Ausgaben oder auch im Set erhältlich. Über der Klavierbegleitung ist die Cellostimme notiert.
Die Ausgabe enthält 40 Bearbeitungen für Violoncello (1.-4. Lage) und Klavier aus den Bereichen Klassik, Musical und Film. Abgerundet wird die Sammlung durch Traditionals und Werke der Popmusik. Das Set enthält die Klavier- sowie die Cellostimme in einer Mappe. Über der Klavierbegleitung ist die Cellostimme notiert. Beide Stimmen sind auch als eigenständige Ausgaben erhältlich.
Für das aktive gemeinsame Musizieren im Musikunterricht oder zu Hause mit Eltern und Geschwistern ist diese Ausgabe mit sämtlichen Klavierbegleitungen zu Band 1 erhältlich. Diese sind vom Schwierigkeitsgrad her so konzipiert, dass sie auch von Klavierschülern mühelos bewältigt werden können.
Für das aktive gemeinsame Musizieren im Musikunterricht oder zu Hause mit Eltern und Geschwistern ist diese Ausgabe mit sämtlichen Klavierbegleitungen zu Band 3 erhältlich. Diese sind vom Schwierigkeitsgrad her so konzipiert, dass sie auch von Klavierschülern mühelos bewältigt werden können.
Alle 25 Stücke können in der ersten Lage (Enggriff, Weitgriff) gespielt werden. Gleichsam als Ausblick ist ihnen im Anhang die Berceuse von A. Ilynsky beigegeben, in der Lagenspiel erforderlich ist. Der Klavierpart ist leicht gesetzt. In den Stücken wird die Gefühlswelt von Kindern, aber auch von Erwachsenen angesprochen. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass Spielerinnen und Spieler verschiedener Altersstufen durch die Freude an der Musik zum gemeinsamen Musizieren finden. Der Ausgabe liegt ein 16-seitiger Einleger für Violoncello bei.
Man möchte kaum glauben, in welchem Umfeld diese poetischen „Soiréestücke“ (so der ursprüngliche Titel) entstanden sind: Dresden war im Jahr 1849 geprägt von schweren politischen Unruhen, die Schumann schließlich zwangen, mit Clara aufs Land zu fliehen. Nichts davon ist in dieser Musik zu spüren; der idyllische Charakter dieser drei Sätze steht vielmehr für die Sehnsucht nach Harmonie und Privatheit. Ursprünglich für die Klarinette gedacht, enthielt schon die Erstausgabe eine alternative Violin- und Violoncellostimme. Wir haben unsere bewährten Ausgaben einer gründlichen quellenkritischen Revision unterzogen und einen ausführlichen Kommentarteil beigefügt.?
Bekanntermaßen komponierte Chopin fast ausschließlich Werke für Soloklavier. Nur beim Cello machte er gleich mehrere Ausnahmen: zwei Werke – Polonaise brillante und das Duo Concertant (HN 788) – schrieb er für Cello und Klavier und auch in seinem Klaviertrio op. 8 (HN 1068) kommt das Cello zu Wort. Gegen Ende seines Lebens schließlich bedachte Chopin das tiefe Streichinstrument mit einer großen, viersätzigen Sonate g-moll. Dass ihm das Werk nicht leicht von der Hand ging, stellt das umfangreiche Skizzenmaterial unter Beweis. Chopin selbst meinte: „Mit meiner Sonate mit Violoncello bin ich einmal zufrieden, ein andermal nicht. Ich werfe sie in die Ecke, dann sammle ich sie wieder auf.“ Von diesem Ringen spürt man heute nichts mehr. Die Chopin-Sonate mit ihrem berühmten, gesanglichen Largo gehört zum Kanon der Celloliteratur.
Im Gegensatz zu anderen seiner Spätwerke wurde Francks 1886 komponierte Violinsonate (HN 293) von Anfang an bei Publikum und Kritik freundlich aufgenommen. Unter den zahlreichen Bearbeitungen hebt sich die im Januar 1888 erschienene klangschöne Fassung für Violoncello insofern hervor, als sie ausdrücklich von Franck autorisiert wurde. Der Cellist Jules Delsart, der im Dezember 1887 in Paris eine Aufführung der Sonate erlebt hatte, war so begeistert, dass er Franck um die Erlaubnis zur Transkription der Violinstimme für sein Instrument bat. Delsart hielt sich eng an das Original, ließ den Klavierpart unverändert und transponierte den Violinpart nur wo nötig und passend in die tiefere Lage.
Gut gemeint ist eben nicht gut genug (frei nach Kurt Tucholsky): Der Arpeggione, eine Art Zwitter einer mit Bogen zu streichenden großen Gitarre, hat sich bei Musikern nie durchsetzen können. Dieses instrumententechnische Kuriosum wäre freilich längst in völlige Vergessenheit geraten, wenn nicht ausgerechnet Franz Schubert seine a-moll-Sonate dafür komponiert hätte. Und dieses dreisätzige Werk ist nun wirklich unsterblich. Aber gleichzeitig ein Problem für den Urtext, denn ohne einige Eingriffe in den Text ließe sich der originale Arpeggione-Part nicht auf den ihm klanglich am nächsten kommenden Instrumenten – zweifellos Viola oder Violoncello – ausführen. Der G. Henle Verlag löst das Dilemma, indem einerseits die Arpeggione-Urtextstimme der originalen Klavierstimme (Partitur) überlegt ist, andererseits in der beigelegten Spielstimme die wenigen notwendigen Oktavumlegungen eindeutig gekennzeichnet sind. Nicht in Betracht kam für den Verlag eine andere Bearbeitungsstimme etwa Violine (wie sie der postumen Erstausgabe Diabellis beiliegt), Flöte oder andere hohe Melodieinstrumente, weil diese doch zu weit weg sind von Schuberts Klangvorstellungen. Bestenfalls käme wohl noch eine Kontrabass-Stimme in Frage. Oder?
Für Hanus Wihan, den späteren Widmungsträger seines Cellokonzerts, hat Dvorák schon früher solistische Musik geschrieben. Als er mit ihm und dem Geiger Ferdinand Lachner für 1892 eine Trio-Tournee plante und weitere Werke für Cello und Klavier brauchte, arbeitete er über die Weihnachtstage 1891 die „Waldesruhe“ für Cello und Klavier um. Ursprünglich ein Klavierstück zu vier Händen aus dem Zyklus „Aus dem Böhmerwalde“, avancierte das kantable Charakterstück durch den sonoren Celloklang zu einem populären Vortragsstück. Später arrangierte Dvorák die „Waldesruhe“ sogar zu einem wirkungsvollen Konzertstück für Violoncello und Orchester. Als Grundlage unserer Urtextausgabe für Violoncello und Klavier dient dem Herausgeber und Dvorák-Spezialisten Milan Pospíšil in erster Linie die Erstausgabe von 1894.
Nach der kürzlich bei Henle erschienenen zweiten Violoncellosonate Opus 58 wird nun Mendelssohns Opus 45 erstmals als Urtextausgabe vorgelegt. Endlich wird mit exzellentem Notentext, Vorwort und Kritischem Kommentar erschöpfende Information zu diesem bedeutenden Beitrag zur romantischen Violoncelloliteratur geboten.?
Drei große Werke steuerte Mendelssohn der Besetzung Violoncello und Klavier bei, nicht zuletzt deshalb mit besonderem Engagement, weil sein Bruder Paul Cello spielte. Neben den frühen Variationen op. 17 (1829) und der ersten Sonate B-dur op. 45 (1839) stellt die große Sonate op. 58 (1843) den Höhepunkt in Mendelssohns Schaffen für das Cello dar.
Neben zwei echten Cello-"Hits" aus der Feder Mendelssohn Bartholdys, nämlich dem Variationszyklus op. 17 und dem Lied ohne Worte op. 109, enthält diese Urtextausgabe eine kleine Sensation: Henle veröffentlicht hiermit erstmals ein bisher völlig unbekanntes, sehr reizvolles Originalstück für Cello und Klavier. Der Komponist schrieb es im Jahre 1835, also auf der Höhe seines Schaffens, ins Stammbuch seines Freundes Julius Rietz, der ausgezeichnet Cello spielte. Alle Cellisten werden das Albumblatt als Erweiterung ihrer Literatur dankbar aufnehmen.?
Chopin komponierte mehrere Werke für Violoncello unter dem Einfluss seines Freundes, des bedeutenden Cellisten Auguste Franchomme; so unter anderem das Grand Duo Concertant, eine Opernparaphrase über Meyerbeers „Robert le Diable“. Der Freund war sogar an der Ausarbeitung des Celloparts beteiligt. Die frühe Polonaise op. 3 mit langsamer Einleitung schrieb Chopin für den polnischen Fürsten Radziwill, der Cello spielte. Raffiniert unterlegt Chopin hier die kantablen Melodien des Cellos mit einem Feuerwerk an pianistischer Brillanz. Ein rasantes, energiegeladenes frühes Meisterwerk Chopins.
Immer noch ein Geheimtipp unter Cellisten: Edvard Griegs einzige Cellosonate, geschrieben für seinen Bruder John, der es auf diesem Instrument sehr weit gebracht hatte. Grieg war selbst kein Streicher, konnte sich während der Entstehung aber ausführlich beraten lassen, sodass diese schwungvolle Sonate auch für den fortgeschrittenen Amateur eine echte Entdeckung darstellt. Unsere Ausgabe enthält darüber hinaus ein frühes Intermezzo aus dem Jahre 1866 sowie – als Erstausgabe – Griegs eigenhändige Transkription des Allegretto aus seiner Violinsonateop. 45, entstanden als Geburtstagsständchen für den Bruder John.?
Den Höhepunkt der Celloliteratur stellen neben Bachs Solosuiten Beethovens fünf Violoncellosonaten dar. Erschienen zwischen 1797 und 1817, decken sie einen Großteil von Beethovens Schaffenszeitraum ab und spiegeln wichtige Stationen seiner kompositorischen Entwicklung. Unsere revidierte Ausgabe folgt den Erkenntnissen des gleichzeitig erstellten Kritischen Berichts zur Beethoven-Gesamtausgabe. Die Urtext-Edition erscheint im Gewand eines vollständigen Neusatzes. Der Klavierteil greift dabei die bewährte Raumaufteilung der Vorgängerausgabe auf. Kein Geringerer als der Cellist David Geringas erarbeitete eine völlig neugestaltete Cellostimme mit optimierten Wendestellen. Außerdem liegt der Ausgabe eine weitere, unbezeichnete Urtextstimme bei.?
Obwohl Schumann in seiner Jugend einige Zeit Cello-Unterricht erhalten hatte, begann er erst in seinen späten Jahren für Violoncello zu komponieren. Neben dem Cellokonzert blieben nur seine fünf Stücke op. 102 als Originalwerk für dieses Instrument erhalten. Clara äußerte sich begeistert dazu: „Es sind dies Stücke im Volkston und von einer Frische und Originalität, daß ich ganz entzückt war.“ In der „Neuen Zeitschrift für Musik“ war zu lesen: „Es erheischen diese Stücke weniger einen virtuosen als gewiegten Spieler, der mit Ton und Bedeutung auf seinem Instrumente sprechen kann.“ In bester Urtext-Qualität empfiehlt sich unsere Ausgabe ganz besonders für Unterricht und häusliches Musizieren.
Variationen über ein beliebtes Thema, meist zeitgenössischen Opern entnommen, waren Ende des 18. Jahrhunderts äußerst populär. Auch der junge Beethoven trug einiges zu diesem Genre bei. Ein konkreter Anlass für die Komposition der drei Variationszyklen für Violoncello und Klavier – sie verarbeiten zwei Themen aus Mozarts „Zauberflöte“ und eines aus Händels Oratorium „Judas Maccabäus“ – ist nicht bekannt. An der Anzahl der zeitgenössischen Nachdrucke lässt sich aber ablesen, dass sie sich von Anfang an hoher Beliebtheit erfreuten. Unsere Revision beruht auf neuen Erkenntnissen aus dem Kritischen Bericht der Beethoven-Gesamtausgabe (erschienen 2008).
1849 wandte sich Schumann einer neuen Gattung zu: Werken für Klavier und ein Begleitinstrument. Geradezu systematisch bedachte er die verschiedenen Blasinstrumente mit Fantasiestücken, Romanzen etc. - und sah immer auch eine alternative Streicherbesetzung vor. So erhielt auch jenes Adagio und Allegro op. 70 für Horn und Klavier von Schumann eine Alternativstimme für Violoncello. Clara spielte das neue Werk zusammen mit dem Hornisten E. Julius Schlitterlau, und schrieb danach in ihr Tagebuch: "Das Stück ist prächtig, frisch und leidenschaftlich, so wie ich es gern habe!" Und auch Schumann bekannte begeistert, er habe "Freude daran gehabt" - worin ihm bis heute viele Musiker gefolgt sind.
Zu Beginn der 1870er-Jahre bezeugte Saint-Saëns eine besondere Vorliebe für das Violoncello. Seine erste Cellosonate beendete er im Dezember 1872 im unmittelbaren Anschluss an sein erstes Cellokonzert (siehe HN 711). Nicht nur durch die Tonart c-moll, sondern vor allem durch seine packende Dramatik erinnert das Werk stark an Beethoven. Die Ausnahmestellung der anspruchsvollen, teilweise hochvirtuosen Sonate wurde von Publikum und Kritik bald erkannt, so dass sie schnell Eingang ins Konzertrepertoire fand. Unsere Urtextausgabe berücksichtigt erstmals alle überlieferten Quellen. Für die Bezeichnung von Klavier- und Cellopart konnten Pascal Rogé und David Geringas gewonnen werden.
Brahms’ Cellosonaten gehören vielleicht zum Schönsten, was für dieses Instrument je geschrieben wurde. Das Erscheinen der beiden Stücke in der neuen Brahms-Gesamtausgabe ist uns Anlass, die Urtext-Edition der F-dur-Sonate neu herauszugeben. So zeigt sich dieser Klassiker aus dem Henle-Katalog (bisher HN 19) nun im neuen Notensatz auf aktuellem Forschungsstand mit ausführlichen Angaben zur Entstehung und Edition von Johannes Behr. Klavier und Violoncello sind mit Fingersatz versehen, zugleich liegt aber auch eine unbezeichnete Streicherstimme bei.
€18.10*
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