Orchestral conductor and concert pianist Giuseppe Martucci (1856-1909) was among the leaders in the revival of symphonic and chamber music in an Italy still dominated by opera. The Sonata for cello and piano op. 52 here published belongs to the earliest period (1884) of his creative parabola. The formal and contrapuntal structure of German Romanticism and the elegance of melody are the distinguishing marks of this work, in which the impassioned lyrical outbursts of the cello are supported by refined writing for the piano, almost recalling Chopin.
Often thought of as belonging to the Giovane Scuola Italiana and to operatic verismo, Francesco Cilea sets himself apart with his richly elegant, refined style. Beside his operatic masterpieces we find a quantity of instrumental music of great value, among which the Sonata for cello and piano is outstanding. Composed in 1888, published in 1901 and revised in 1947, this sonata is to be considered a fundamental composition in the Italian chamber music repertoire. Thanks to the careful and philologically accurate work of Giacomo Fossa, this work is once more accessible today to musicians and music lovers in a new edition, which highlights the Sonata’s expressive depths and the elegant writing. This is an invitation to rediscover the most intimate and refined face of a great composer.
Die Reihe Moments Musicaux bietet kleine Meisterwerke und Bearbeitungen zur Ausbildung des Repertoires der Cellisten. Ziel des Verlages war es diese beliebten Stücke - unter der sorgfältigen Herausgabe von Árpád Pejtsik - in einer niveauvollen Ausgabe preiswert in die Hände aller Interessenten führen zu können. Sämtliche Stücke der Reihe enthalten auch separate Stimmen für das Soloinstrument, als auch für Klavier.
Vorhang auf für Henriëtte Bosmans! Die Sonate für Violoncello und Klavier der niederländischen Komponistin und Pianistin von 1919 ist eine echte Entdeckung: überbordende und sangliche Musik im spätromantischen Gestus. Beide Instrumente kommen voll zur Entfaltung; für den Solopart dürfte der Cellist Marix Loevensohn Pate gestanden haben. Bosmans hatte später ein schweres Schicksal zu tragen, war als Jüdin einem Berufsverbot und persönlicher Verfolgung durch die Nationalsozialisten ausgesetzt. In diesem Urtext der Sonate werden erstmals zahlreiche Fehler der 1919 erschienenen Erstausgabe korrigiert. Die Ausgabe des G. Henle Verlags entstand in Zusammenarbeit mit der Cellistin Raphaela Gromes und dem Pianisten Julian Riem, die diese Sonate auch für eine Aufnahme einspielten und hier ihre Fingersätze verraten. Viel Wissenswertes über Komponistin und Werk verrät auch das Vorwort der Bosmans-Expertin Helen H. Metzelaar.
Prokofjews späte Cellosonate ist untrennbar mit dem Namen Mstislaw Rostropowitsch verbunden. Der gerade 20-jährige Cellist begeisterte den Komponisten 1947 bei einem Auftritt in Moskau so sehr, dass er ihm spontan ein ganz auf seine Fähigkeiten zugeschnittenes Werk versprach. Gemeinsam legten sie im Juni 1949 letzte Hand an die technisch höchst anspruchsvolle Duosonate. Sie wurde noch im selben Monat vor dem Staatlichen Komitee für Kunstangelegenheiten erstmals aufgeführt. Für die Drucklegung wurde eine halsbrecherische Schlusspassage durch eine leichtere Alternative entschärft – was wohl nicht unwesentlich zur Verbreitung der Sonate beitrug. Die vorliegende Henle-Urtextausgabe bietet dieses Cello-Meisterwerk des 20. Jahrhunderts erstmals auf Grundlage aller authentischen Quellen. Prokofjew-Spezialist Simon Morrison erhellt in seinem Vorwort Entstehung und Publikation der Sonate im Kontext der sowjetischen Kulturpolitik.
Graffitis bringen Farbe und Abwechslung ins Grau einer Stadt. So bunt und unterschiedlich sind auch die 9 Stücke in diesem Band, die die cellistischen Fertigkeiten von den Halslagen bis in die Daumenlage fördern und verschiedene Stimmungen einfangen. Magdalena König gibt in einem ausführlichen Vorwort zahlreiche Anregungen zum Üben und zur Interpretation der Musik. Neben den Stücken gibt es Anregungen zur Improvisation mit einer passenden Klavier-Begleitung. Wer keine Begleitung zur Hand hat, bediene sich an den MP3s: Zur Ausgabe stehen als Download die Vollversion zum Anhören sowie Play-Alongs der Stücke und der Improvisations-Tracks zum Üben bereit. Die Cello-Graffitis bringen Farbe und frischen Wind in den Celloalltag!
7 Stücke, in denen der Komponist verschiedene Elemente aus der Pop- und Rock-Musik verwendet. Mitreissende Rhythmen prägen die schnellen Sätze, während die langsamen Teile ausdrucksstark und balladenartig sind. CD: • Gesamteinspielung der Stücke• Klavierbegleitungen in 3 Tempi zum Mitspielen
6 Stücke, in denen der Komponist verschiedene Elemente aus der Pop- und Rock-Musik verwendet. Mitreissende Rhythmen prägen die schnellen Sätze, während die langsamen Teile ausdrucksstark und balladenartig sind. CD: • Gesamteinspielung der Stücke • Klavierbegleitungen in 3 Tempi zum Mitspielen
Julius Klengel folgt mit seinem Konzertstück d-moll op. 10 den Spuren Carl Maria von Webers, Felix Mendelssohn Bartholdys, Robert Schumanns und vieler anderer Komponisten. Sie haben wiederholt sich selbst oder befreundeten Interpreten in den formal völlig frei angelegten Stücken Gelegenheit verschafft, ihre Meisterschaft zur Geltung zu bringen, ohne in bloße Virtuosität zu verfallen. Dass Klengel, einer der herausragenden Cellisten seiner Zeit, seine solistischen Violoncello-Werke zunächst in erster Linie für sich selbst schrieb, liegt nahe. Klengel entscheidet sich in seinem Konzertstück op. 10 für eine dreiteilige Form, wobei die Allegro-Rahmenteile durch das markante Hauptthema eng miteinander verbunden sind und einen langsamen Mittelsatz einschließen. Dass dieses Hauptthema unüberhörbar aus der „Rache-Arie“ der Königin der Nacht aus Mozarts „Zauberflöte“ hervorgegangen ist, verwundert nicht. Auch in anderen Violoncello-Werken ist Klengel mit sicherem Gespür auf beliebte Melodien aus Klassik und Romantik zurückgegangen.
€19.10*
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