The De Haske String Orchestra Series offers attractive pieces especially composed and arranged for string orchestras. Students and teachers are treated to a great variety of musical styles. Each part presents a challenge to the player. The Viola part can be replaced by a 3rd Violin part, and the Double bass part can be replaced by a 2nd Cello part. The Piano part is mainly meant for support, but it occasionally adds new motifs as well.Classical Highlights is a collection of six arrangements of classical themes dating from 17th to 19th century. The parts have been kept easy and attractive; at the same time they stay close to the origin
Kompositionstechnisch stellen "Ramifications" eine Weiterentwicklung meiner Arbeitsweise mit komplexen musikalischen Netzgebilden dar; sie sind gleichsam ein Endpunkt in der Entwicklung von "dicht und statisch" zu "durchbrochen und beweglich". Der Titel "Ramifications" (Verästelung) bezieht sich auf die polyphone Technik der Stimmführung: in einem Knäuel zusammengebundene Einzelstimmen bewegen sich divergent, so dass sich die Stimmbündel allmählich auflösen. Die Gesamtform wird durch das Abwechseln von Verästelung und Vereinigung der Stimmen und durch die dabei entstandenen Risse oder Verknäuelungen des musikalischen Netzgebildes gegliedert. Darüber hinaus gibt es in diesem Stück neue Aspekte einer mikrotonalen Harmonik. Bereits früher arbeitete ich gelegentlich mit Abweichungen von der gleichmäßigen Temperatur (Requiem, Volumina, Harmonies, 2. Streichquartett). Neu ist hier die Konsequenz in der Anwendung eines hyperchromatischen harmonischen Denkens. Aufführungstechnisch wird dies dadurch ermöglicht, dass die Hälfte der Streichinstrumente um einen Viertelton heraufgestimmt ist. Durch von selbst sich einstellende Intonationsunterschiede beim Greifen entsteht jedoch eine Tonhöhenfluktuation, so dass man fast nie exakte Vierteltonabstände hört. Nur an einigen dichten Stellen ergeben sich annäherungsweise Viertelton-Clusters, sonst erscheint eine ganz neue Art von "unsicherer" Harmonik, als ob die Harmonien "verdorben" wären. Sie haben einen haut goût, Verwesung ist in die Musik eingezogen. - György Ligeti
Ursprünglich als Teil des Zyklus "Les Illuminations" op. 18 komponiert, wurden diese Lieder dann aber vom Komponisten zurückgezogen. Sie wurden von Colin Matthews nach der handschriftlichen Kurzpartitur des Komponisten bearbeitet und liegen nun zum ersten Mal im Druck vor. Matthews hat die Fragmente für hohe Stimme und Streicher bearbeitet. Diese Ausgabe enthält die vollständige Partitur und die überarbeitete Klavierstimme/Kurzpartitur. Eine Aufnahme mit dem Titel "Unknown Britten" mit Sandrine Piau (Sopran) und der Northern Sinfonia unter Thomas Zehetmair ist erhältlich bei NMC Records (NMC D140).
Im Sommer 1939 reist Béla Bartók in die Schweiz, um als Gast seines Mäzens Paul Sacher in nur zwei Wochen das "Divertimento für Streichorchester" zu komponieren. Vom der gastfreundlichen Atmosphäre inspiriert, fühlt er sich dort "wie ein Musiker der alten Welt". Das Divertimento ist Bartóks höchst origineller Beitrag zu dieser Gattung traditionell unterhaltenden Charakters: Titel und dreiteiliger Aufbau mit zwei tänzerisch-vitalen Ecksätzen verweisen auf die Zeit Mozarts, während die munteren Wechsel zwischen Solistengruppe und Tutti im Finalsatz an das barocke Concerto grosso-Prinzip anknüpfen. Nur der düster klingende Mittelsatz lässt ahnen, dass Bartók die Welt wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nur heiter erschien. Die "Breitkopf Urtext"-Ausgabe stützt sich auf Bartóks Autograph und den von ihm akribisch durchgesehenen Erstdruck der Partitur. Darüber konnten nachträgliche Korrekturen berücksichtigt werden, die Bartók in seinem Handexemplar vermerkte. "Die Partitur erfüllt hinsichtlich Druck und Layout höchste Ansprüche. Von Vorteil sind die groß gedruckten, häufigen Taktwechsel in den beiden Violinstimmen ..." (Werner Bodendorff, Das Orchester)
Im Sommer 1939 reist Béla Bartók in die Schweiz, um als Gast seines Mäzens Paul Sacher in nur zwei Wochen das "Divertimento für Streichorchester" zu komponieren. Vom der gastfreundlichen Atmosphäre inspiriert, fühlt er sich dort "wie ein Musiker der alten Welt". Das Divertimento ist Bartóks höchst origineller Beitrag zu dieser Gattung traditionell unterhaltenden Charakters: Titel und dreiteiliger Aufbau mit zwei tänzerisch-vitalen Ecksätzen verweisen auf die Zeit Mozarts, während die munteren Wechsel zwischen Solistengruppe und Tutti im Finalsatz an das barocke Concerto grosso-Prinzip anknüpfen. Nur der düster klingende Mittelsatz lässt ahnen, dass Bartók die Welt wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nur heiter erschien. Die "Breitkopf Urtext"-Ausgabe stützt sich auf Bartóks Autograph und den von ihm akribisch durchgesehenen Erstdruck der Partitur. Darüber konnten nachträgliche Korrekturen berücksichtigt werden, die Bartók in seinem Handexemplar vermerkte. "Die Partitur erfüllt hinsichtlich Druck und Layout höchste Ansprüche. Von Vorteil sind die groß gedruckten, häufigen Taktwechsel in den beiden Violinstimmen ..." (Werner Bodendorff, Das Orchester)
1936 erhielt Béla Bartók von seinem Schweizer Mäzen Paul Sacher den Kompositionsauftrag zur "Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta". Bartók gelang dabei eines der großen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, das sowohl durch seine außergewöhnlich kunstvolle Konstruktion als auch rhythmische und melodische Expressivität besticht. Bemerkenswert ist, dass Bartók das viersätzige Orchesterwerk in kürzester Zeit ohne Particell sofort als Partitur niederschrieb. Die Breitkopf-Neuausgabe basiert auf dem Autograph, den Erstausgaben der Dirigier- und Taschenpartitur und insbesondere auf dem Handexemplar der Taschenpartitur. Hier trug Bartók nachträglich von ihm entdeckte Korrekturen ein, die in der vorgelegten Neuausgabe erstmals berücksichtigt werden konnten.
Fiddle-de-dee - ein ausgelassenes Fiddle-Stu¨ck, das gute Laune verbreitet! Spielvoraussetzung: Die ersten zwei Griffarten sollten beherrscht werden. Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 fu¨r Viola/Violoncello, - Melodiestimme 2 fu¨r Viola/Violoncello, - Easy-Stimme fu¨r Violine/Viola/Violoncello Dank der Zusatzstimmen auch in homogenen Streichergruppen spielbar! Somit kann dieses Musikstu¨ck in folgenden Besetzungen aufgefu¨hrt werden: Streichorchester (Vl. 1, Vl. 2, Vla. Vcl., Kb. + optionale Zusatzstimmen) mit Klavier Violin-Ensemble mit Klavier / Viola-Ensemble mit Klavier / Violoncello-Ensemble mit Klavier Schwierigkeitsgrad: leicht
Babuschka tanzt - ein schwungvolles Musikstu¨ck fu¨r junge Streicher! Spielvoraussetzung: Die ersten zwei Griffarten sollten beherrscht werden. Fu¨r die Melodiestimme 2 wird auch die dritte Griffart verlangt. Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 fu¨r Viola/Violoncello, - Melodiestimme 2 fu¨r Viola/Violoncello, - Easy-Stimme fu¨r Violine/Viola/Violoncello Dank der Zusatzstimmen auch in homogenen Streichergruppen spielbar! Somit kann dieses Musikstu¨ck in folgenden Besetzungen aufgefu¨hrt werden: Streichorchester (Vl. 1, Vl. 2, Vla. Vcl., Kb. + optionale Zusatzstimmen) mit Klavier Violin-Ensemble mit Klavier / Viola-Ensemble mit Klavier / Violoncello-Ensemble mit Klavier Schwierigkeitsgrad: leicht
Mother's Day Rag - ein beschwingtes Musikstu¨ck mit kleiner Gesangseinlage! Ein Highlight fu¨r jedes Muttertagskonzert! Spielvoraussetzung: Alle Griffarten der 1. Lage sollten beherrscht werden. Die Violoncelli sollten bereits etwas Erfahrung im Lagenspiel haben. Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 (Violine) fu¨r Viola, - Easy-Stimme fu¨r Violine/Viola/Violoncello Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Die Blütezeit der Serenade fällt in die Mozart-Zeit, aber mit Brahms erhielt die Gattung im 19. Jahrhundert einen neuen Popularitätsschub. Dvoráks heiter-entspanntes Opus 22 entstand 1875, in einer für ihn beruflich wie privat sehr glücklichen Phase. Seinen persönlichen Stempel drückte er der fünfsätzigen Komposition durch die Verarbeitung von stilisierten slawischen Tänzen auf. Das temperamentvolle Finale besticht durch die Wiederaufnahme von Themen aus vorangehenden Sätzen. Seit der Uraufführung im Jahr 1876 genießt das Werk mit seinem Melodienreichtum und besonderen harmonischen Wendungen große Anerkennung bei Publikum und Kritik. Heute gehört es zu den beliebtesten und meistgespielten Kompositionen Dvoráks. Für die Henle-Urtextausgabe wurde neben Autograph und Druckausgaben auch ein Handexemplar der gedruckten Partitur mit autographen Korrekturen und Nachträgen berücksichtigt.
Anlass für die als "Suite im alten Stil" bezeichnete Komposition war der 200. Geburtstag des norwegisch-dänischen Dichters Ludvik Holberg (1684-1754), der in Bergen mit mehreren Festakten begangen wurde. Zunächst entstand im August 1884 eine Klavierfassung des Werks, aber der Komponist hatte bereits die Bearbeitung für Streichorchester im Kopf, die nur einen Monat später entstand. Als Ausgangspunkt wählt Grieg barocke Tanzsätze aus der Ära Holbergs, verbindet sie jedoch geschickt mit Elementen seiner eigenen Tonsprache wie chromatischen Fortschreitungen und dynamischen Schwellern. Die von Anfang an sehr erfolgreiche Orchesterfassung der "Holberg-Suite" gehört bis heute zu Griegs beliebtesten Kompositionen und bereichert nun das Henle-Programm für Streichorchester.
Den Sommer und Herbst 1880 verbrachte Tschaikowsky auf dem Landgut seiner Schwester im ukrainischen Kamjanka, wo er Ruhe und Erholung suchte. Doch schon nach kurzer Zeit ergriff ihn wieder die Lust zum Arbeiten. "Ich entwerfe gerade eine Symphonie oder ein Streichquintett; ich weiß noch nicht, worauf es hinausläuft", schrieb er an seine Freundin und Gönnerin Nadjeschda von Meck. Am Ende lief es auf eine Serenade für Streichorchester hinaus, die zu seinen schönsten Eingebungen gehört und heute eines der zentralen Werke der Gattung darstellt. Die vier Sätze bezaubern mit ihren vielfältigen Stimmungen - sei es der mozartische Kopfsatz "in Form einer Sonatine", der elegante Walzer, die melancholische "Elegia" oder das mitreißende Finale. Für diese neue quellenkritische Edition konnte das in Moskau befindliche Autograph ebenso eingesehen werden wie die frühen Druckausgaben, in denen Tschaikowsky teilweise noch kleine Revisionen vornahm. Bühne frei für die neue Referenzausgabe dieses unverzichtbaren Repertoirewerks für Streichorchester!
€12.40*
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