DIN A4, 103 Seiten, färbig Abwechslungsreiche Einsteigerschule Für Einzel- und Gruppenunterricht 46 mitreißende Songs in je drei Tempi Kinderliechtes Notenlernen mit Tiersilben 40 groovige Koordinationsübungen Spannende Rhythmusdetektiv-Aufgaben
Tom, der Schlagzeuger, begleitet junge Anfänger durch alle drei Bände der Schule für Snare Drum. Der zweite Band knüpft an die gelungene Mischung aus so genannten "Technos", die neue Rhythmen und Techniken enthalten, und Solo- und Ensemblestücken an. Darüber hinaus werden die Schüler mit dem Konzept "Hören, schauen und spielen" an ein lockeres und kreatives Spiel herangeführt. Der dritte Band knüpft an die gewohnte Struktur von Band 2 an. Es gibt jede Menge Akzent- und Wirbelübungen, die wichtigsten Rudiments werden gezeigt, neue Taktarten erlernt und auch improvisiert. Mit der Schule für Snare Drum ist die Koordination von Timing, Technik und Klang baldkein Problem mehr!
Oder Johannes Bohun, ein echtes "STOMP" Mitglied -er steuerte viele wertvolle Ideen zur Körperperkussion bei. Das ging ja Schlag auf Schlag. Erst im vergangenen Juni veröffentlichte Bernhard Richter mit "All you can drum 1" sein erstes Lehrbuch für die Kleine Trommel - oderbesser gesagt, für die kleinen Trommler unter euch. Denn dieses erste Buch hat weitmehr zum Inhalt, als bloß ein paar Trommeletüden. Auch sein zweiter Band "All youcan drum 2" setzt auf dieses Erfolgsrezept; mit einer Mischung aus kurzweiligenEinspielübungen zu jeder neuen Lektion, der Weiterführung der Körperperkussion undder Vertiefung des Set-Up-Spiels ist dieser zweite Band die logische Fortsetzung desersten Bandes.Auch in diesem Band werden die liebevoll von Debby Wang illustrierten Bilder und die stets lustigen Titel für ein Lächeln bei euch sorgen - und so ganz nebenbei lernt ihr,ohne es zu merken, die schlauen Sätze am unteren Ende der Seiten ;-)
Man nehme:jahrelange Unterrichtserfahrung,eine experimentierfreudige Schule wie die STUDIO PERCUSSION school und diedazugehörigen LehrerInnen und SchülerInnen,das gemeinsame Verlangen, den Schlagzeugunterricht zu optimieren,Teamwork undeinen (T)Richter,in dem das gesamte kollektive Wissen zusammenläuft und sich vermischt.Das Ergebnis einer so großartigen Plattform wird in diesem Buch ALL YOU CAN DRUM fürjeden sichtbar gemacht. Unter dem Motto "gemeinsam sind wir stark" hat sich dieses Konzept die letzten Jahre bewährt, bei den SchülerInnen riesigen Anklang gefunden und mittlerweileauch zu großen Erfolgen geführt.In diesem Sinne gilt mein besonderer Dank:Günter Meinhart (Leiter der STUDIO PERCUSSION school) und Christian "Grilli" Pollheimer für den kreativen Input, Kompositionen, Gedankenaustausch,Korrekturen und die ständige aktive Mitarbeit,dem gesamten Lehrerkollegium der STUDIO PERCUSSION school undbesonders meiner Familie für die Geduld, Unterstützung und die tägliche Freude!
Innerhalb der Reihe meiner Rhythmusstücke (Darabukka für Klavier oder Morgenlied für großes Orchester) bildet die Komposition für kleine Trommel ein Gegenstück. Das Spannungsmoment: Tonhöheninstrumente werden wie Rhythmusinstrumente behandelt, fällt weg. An die Stelle dieses inneren Kontrastes tritt die Spannung des verschiedenen Gebrauchs der Trommel zu relativ vielen gleichbleibenden Behandlungselementen. Obwohl erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelt, ist die kleine Trommel innerhalb einer alten und vielschichtigen Trommelkultur zu sehen. Verschiedene Seiten des Reichtums dieser Kultur, sowohl gesellschaftlichen Gebrauch als auch Vielfalt von Spieltechnik und Ausdruck betreffend, sind kompositionstechnische Grundlage. Dies jedoch nicht in bloß zitierender Art und Weise - das wäre ungeschichtlich -, sondern im Gegenteil: Das Fortschrittliche, soweit ich es in unseren gesellschaftlichen Verhältnissen sehe, ist voll und ganz auffindbar, denn "dasselbe ist nicht dasselbe". (Nicolaus A. Huber, 1978) Nach der Uraufführung kam zu mir ein Hörer und fragte mich, ob ich Heines "Das Buch Le Grand" kenne. Ich kannte es nicht, war aber bei der nachträglichen Lektüre sehr überrascht über den Heine-Text, dessen Beziehung zu meinem Stück und begeistert von der Art, wie dieser Konzertbesucher meine Komposition zu hören verstand. Hier ein Auszug aus H. Heine "Das Buch Le Grand" (um 1828): Man muß den Geist der Sprache kennen, und diesen lernt man am besten durch Trommeln. Parbleu! wie viel verdanke ich nicht dem französischen Tambour, der so lange bei uns in Quartier lag, und wie ein Teufel aussah, und doch von Herzen so engelgut war, und so ganz vorzüglich trommelte. Es war eine kleine, bewegliche Figur mit einem fürchterlichen, schwarzen Schnurrbarte, worunter sich die roten Lippen trotzig hervorbäumten, während die feurigen Augen hin und her schossen. Ich kleiner Junge hing an ihm wie eine Klette, und half ihm seine Knöpfe spiegelblank putzen und seine Weste mit Kreide weißen - denn Monsieur Le Grand wollte gerne gefallen - und ich folgte ihm auch auf die Wache, nach dem Appell, nach der Parade - da war nichts als Waffenglanz und Lustigkeit - les jours de fête sont passés! Monsieur Le Grand wußte nur wenig gebrochenes Deutsch, nur die Hauptausdrücke - Brot, Kuß, Ehre - doch konnte er sich auf der Trommel sehr gut verständlich machen, z. B. wenn ich nicht wußte, was das Wort "liberté" bedeute, so trommelte er den Marseiller Marsch - und ich verstand ihn. Wußte ich nicht die Bedeutung des Wortes "egalité", so trommelte er den Marsch "Ca ira, ca ira --- les aristocrates à la lanterne!" - und ich verstand ihn. Wußte ich nicht, was "bétise" sei, so trommelte er den Dessauer Marsch, den wir Deutschen, wie auch Goethe berichtet, in der Champagne getrommelt - und ich verstand ihn. Er wollte mir mal das Wort "l'Allemagne" erklären, und er trommelte jene allzu einfache Urmelodie, die man oft an Markttagen bei tanzenden Hunden hört, nämlich Dum - Dum - Dum - ich ärgerte mich, aber ich verstand ihn doch. Auf ähnliche Weise lehrte er mich auch die neuere Geschichte. Ich verstand zwar nicht die Worte, die er sprach, aber da er während des Sprechens beständig trommelte, so wußte ich doch, was er sagen wollte. Im Grunde ist das die beste Lehrmethode. Die Geschichte von der Bestürmung der Bastille, der Tuilerien usw. begreift man erst recht, wenn man weiß, wie bei solchen Gelegenheiten getrommelt wurde. In unseren Schulkompendien liest man bloß: "Ihre Exz. die Baronen und Grafen und hochdero Gemahlinnen wurden geköpft - Ihre Altessen die Herzöge und Prinzen und höchstdero Gemahlinnen wurden geköpft - Ihre Majestät der König und allerhöchstdero Gemahlin wurden geköpft -" aber wenn man den roten Guillotinenmarsch trommeln hört, so begreift man dieses erst recht, und man erfährt das Warum und das Wie. Madame, das ist ein gar wunderlicher Marsch! Er durchschauerte mir Mark und Bein, als ich ihn zuerst hörte, und ich war froh, daß ich ihn vergaß - Man vergißt so etwas, wenn man älter wird, ein junger Mann hat jetzt so viel anderes Wissen im Kopf zu behalten - Whist, Boston, genealogische Tabellen, Bundestagsbeschlüsse, Dramaturgie, Liturgie, Vorschneiden - und wirklich, trotz allem Stirnreiben konnte ich mich lange Zeit nicht mehr auf jene gewaltige Melodie besinnen. Aber denken Sie sich, Madame! Unlängst sitze ich an der Tafel mit einer ganzen Menagerie von Grafen, Prinzen, Prinzessinnen, Kammerherren, Hofmarschallinnen, Hofschenken, Oberhofmeisterinnen, Hofsilberbewahrern, Hofjägermeisterinnen, und wie diese vornehmen Domestiken noch außerdem heißen mögen, und ihre Unterdomestiken liefen hinter ihren Stühlen und schoben ihnen die gefüllten Teller vors Maul - ich aber, der übergangen und übersehen wurde, saß müßig, ohne die mindeste Kinnbackenbeschäftigung, und ich knetete Brotkügelchen, und trommelte vor Langerweile mit den Fingern, und zu meinem Entsetzen trommelte ich plötzlich den roten, längst vergessenen Guillotinenmarsch. "Und was geschah?" Madame, diese Leute lassen sich im Essen nicht stören, und wissen nicht, daß andere Leute, wenn sie nichts zu essen haben, plötzlich anfangen zu trommeln, und zwar gar kuriose Märsche, die man längst vergessen glaubte." (Nicolaus A. Huber) CDs: Rainer Römer (Schlagzeug) CD Ensemble Modern Medien EMCD-012 Rainer Römer (Schlagzeug) CD Coviello COV 61003 LPs: Edith Salmen LP Harmonia Mundi DMR 1022-24 Martin Schulz LP pläne 88504 Bibliografie : Schick , Tobias Eduard: Weltbezüge in der Musik Mathias Spahlingers (Beihefte zum Archiv für Musikwissenschaft, Band 80), Stuttgart; Franz Steiner 2018, dort S. 102.
2nd place winner PAS ITALY Composition Contest 2017. A challenging solo - this title makes uses of a myriad of contemporary techniques for solo snare drum. Combines the best elements of a fine recital piece - audience appeal with technical challenges and nuances for the performer to master. Print version includes CD with performance by Fumihiro Ono.