Ein romantisches Kleinod für Viola und Orchester! Seit langem gehört Bruchs Romanze op. 85 zum Standardrepertoire der Bratschisten in der Ausbildung und auf dem Konzertpodium. Unsere Ausgabe berücksichtigt erstmals sämtliche relevanten Quellen und gibt, wie die Erstausgabe, den sehr gut spielbaren Klavierauszug des Komponisten wieder. Fingersätze und Strichbezeichnungen ergänzte der versierte Praktiker Jürgen Weber – wie schon bei vielen anderen Viola-Titeln unseres Kataloges. Parallel zur Originalbesetzung für Viola erschien 1911 auch eine vom Komponisten arrangierte Fassung für Violine und Klavier. Sie wird nach vielen Jahren durch unsere Neuausgabe nun wieder greifbar. Eine Bereicherung für das Violin-Repertoire!?
Ausgerechnet beim wichtigsten Probespiel-Stück für Bratschisten -- neben dem Konzert von Stamitz -- erweist sich die Quellenlage als kompliziert. Denn von Hoffmeisters Konzert ist lediglich eine zeitgenössische Handschrift bekannt, die von sehr vielen Eintragungsschichten überlagert ist. In dem vorliegenden Klavierauszug wird nun erstmals die älteste Textschicht der Quelle wiederhergestellt, um damit Hoffmeisters Intentionen möglichst nahe zu kommen. Ausführliche kritische Kommentare begleiten das wiederhergestellte Original. Und keine Geringere als Kim Kashkashian hat Fingersätze und Strichbezeichnungen beigesteuert!?
Georg Philipp Telemann komponierte sechsunddreißig Fantasien für Solo-Instrumente: je zwölf für Traversflöte, Violine und Viola da Gamba. Die Fantasien für Flöte und Violine zählen heute zu seinen beliebtesten Werken. Die Fantasien für Viola da Gamba hingegen sind bisher weitgehend unbekannt geblieben – das wohl einzig erhaltene Exemplar dieser Werke wurde erst 2015 wiederentdeckt.Für diese Ausgabe hat der Bratschist Misha Galaganov die Gamben-Fantasien für Viola solo arrangiert. Dabei übernahm er im Wesentlichen den originalen Notentext. Für Passagen, die außerhalb des Tonumfangs der Viola liegen – etwa bei Doppel- und anderen Mehrfachgriffen – fand er Lösungen, die der Kompositionsweise Telemanns möglichst nahekommen.Ein Vorwort (engl./dt.) und ein detaillierter Kommentar zu Lesarten und editorischen Problemen (engl.) erläutern Galaganovs Vorgehensweise für das Arrangement und bieten spielpraktische Hinweise.
Die drei Gambensonaten J. S. Bachs gehören zum Kernrepertoire der tiefen Streichinstrumente. Sie gehen auf ursprünglich anders besetzte Werke Bachs zurück. Gemeinsam ist allen die strenge Dreistimmigkeit (Gambe und zweistimmiges Tasteninstrument). Die Einrichtung für Bratsche knüpft an Bachs eigene Bearbeitungspraxis an. Nur an wenigen Stellen unterschreitet das Original für Gambe den Tonumfang der Viola, was sich durch Verlegung der Melodiestimme in die höhere Oktave leicht umschiffen lässt.
Johann Nepomuk Hummel (1778-1837) ist zu Unrecht in erster Linie als Schüler Mozarts im musikgeschichtlichen Gedächtnis geblieben. Zu seiner Zeit einer der angesehensten Pianisten, war er auch als Komponist von nicht geringem Einfluss auf spätere Generationen. Wann genau seine Bratschensonate entstand, ist nicht bekannt. Erschienen ist sie 1798 im Eigenverlag in Wien zusammen mit zwei Violinsonaten. Zahlreiche Nachdrucke, unter anderem auch in Frankreich und England, zeugen von der außerordentlichen Beliebtheit der Sonate - damals wie heute.?
Gut gemeint ist eben nicht gut genug (frei nach Kurt Tucholsky): Der Arpeggione, eine Art Zwitter einer mit Bogen zu streichenden großen Gitarre, hat sich bei Musikern nie durchsetzen können. Dieses instrumententechnische Kuriosum wäre freilich längst in völlige Vergessenheit geraten, wenn nicht ausgerechnet Franz Schubert seine a-moll-Sonate dafür komponiert hätte. Und dieses dreisätzige Werk ist nun wirklich unsterblich. Aber gleichzeitig ein Problem für den Urtext, denn ohne einige Eingriffe in den Text ließe sich der originale Arpeggione-Part nicht auf den ihm klanglich am nächsten kommenden Instrumenten – zweifellos Viola oder Violoncello – ausführen. Der G. Henle Verlag löst das Dilemma, indem einerseits die Arpeggione-Urtextstimme der originalen Klavierstimme (Partitur) überlegt ist, andererseits in der beigelegten Spielstimme die wenigen notwendigen Oktavumlegungen eindeutig gekennzeichnet sind. Nicht in Betracht kam für den Verlag eine andere Bearbeitungsstimme etwa Violine (wie sie der postumen Erstausgabe Diabellis beiliegt), Flöte oder andere hohe Melodieinstrumente, weil diese doch zu weit weg sind von Schuberts Klangvorstellungen. Bestenfalls käme wohl noch eine Kontrabass-Stimme in Frage. Oder?
Für die Ausgabe wurden alle bekannten Quellen ausgewertet, und so liegt nun eine Urtextausgabe dieses Konzerts samt Vorwort und Bemerkungsteil vor, in der die komplexe Quellenlage detailliert dargelegt wird. Wer also bei seinem Probespiel nicht nur brillantes Musizieren, sondern auch musikhistorische Quellen-Kenntnisse unter Beweis stellen möchte, kommt um diese Ausgabe nicht herum!?
Fratres in seiner ursprünglichen Besetzung für Violine und Klavier ist ein Auftragswerk der Salzburger Festspiele und wurde am 17. August 1980 ebendort uraufgeführt (Violine: Gidon Kremer, Klavier: Elena Kremer). In Pärts eigenem "Tintinnabuli"-Stil komponiert, ermöglicht das Stück unterschiedliche Besetzungsversionen, da es nicht an eine konkrete Klangfarbe gebunden ist. Alle Fassungen von Fratres sind verschiedenartige Realisierungen ein- und derselben Werkidee, wobei jede Fassung subtil auf die Besonderheiten des jeweils gewählten Klangkörpers Rücksicht nimmt. "Für mich liegt der höchste Wert der Musik jenseits ihrer Klangfarbe. Ein besonderes Timbre der Instrumente ist ein Teil der Musik, aber nicht der Wichtigste. Das wäre meine Kapitulation vor dem Geheimnis der Musik. Musik muss durch sich selbst existieren … zwei, drei Töne … Das Geheimnis muss da sein, unabhängig von dem Instrument." (Arvo Pärt)
Die „Rumänischen Volkstänze“ gehören zweifellos zu den populärsten Werken Bartóks. Die früheste Fassung ist für Klavier (1915) und erschien bei Universal Edition im Jahre 1918; es folgten Bearbeitungen für viele weitere Instrumente. Nun legt die international erfolgreiche Bratschistin Kim Kashkashian ihr Arrangement für Viola und Klavier vor. Ein Beweis, dass Bartóks Tänze auch durch den warmen Klang der Bratsche perfekt zur Geltung kommen. (Nach der Transkription für Violine und Klavier von Zoltán Székely, UE 8474)
21 leichte, charaktervolle Ensemble Stücke mit passenden Einspielstücken. Das Ensemble kann flexibel besetzt werden mit Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass mit CD oder Klavierbegleitung (Lehrerband). Es ist sowohl als Duett als auch in größerer Besetzung spielbar. Erhältlich sind folgende Ausgaben: Lehrerhandbuch mit CD 9780193411630 Violone 9780193411524 Viola 9780193411531 Violoncello 9780193411623 Kontrabass 9780193411616
Viola Time Joggers ist ein Meilenstein in der beliebten Viola Time Reihe, die von Schülern und Lehrern auf der ganzen Welt geschätzt wird. Es enthält die für Kathy und David Blackwell typischen attraktiven und fesselnden Kompositionen, die Lernende jeden Alters ansprechen. Lebendige Originalstücke, traditionelle Melodien und einfache Duette führen den Lernenden von den leeren Saiten zu allen Fingern im Fingersatz 0-1-2-3-4. Vierundvierzig der 47 Stücke sind mit Fiddle Time Joggers kompatibel, während die "C string specials" viel Übung auf der C-Saite ermöglichen. Ansprechende und aufregende Play-Along-Tracks mit Live-Band sind auf den wichtigsten Streaming-Plattformen verfügbar oder können von einer begleitenden Website heruntergeladen werden. Stilvolle Klavier- und Bratschenbegleitungen sind auch in separaten Büchern erhältlich.
aus dem Inhalt: Gavotte, J.S. Bach - No Man's Jig, English trad. - Two Dances from Terpsichore, F.C. and M.P.C. - Cantabile from Requiem, Fauré - Minuets 1 and 2 from Piano Sonata, Hob. XVI/43, Haydn - Ysobel, Elgar - Little Hungarian Rhapsody, Bohm - Two Pieces from For Children, Bartók - La diva de l'Empire, Satie - Presto, Telemann - A Song for August, K. & D. Blackwell - V'adoro, pupille, Handel - Joshua fit the battle of Jericho, Spiritual - Rondeau, Mozart - Russian Dance, Rebikov
This edition of the piano reduction is compatible with the Walton Edition full score and restores the solo line as edited and prepared by Frederick Riddle. It contains tempo markings and dynamic and expression marks from both of Walton's orchestrations (1929 and 1962), the 1962 version distinguished by lighter type.