Mit "Hotel California" landete die amerikanische Country-Rock-Formation "Eagles" 1977 ihren größten Erfolg. Hier nun eine Bearbeitung für 4 Gitarren: Die vier Gitarrenstimmen fangen zum einen (in leicht vereinfachter Form) die beiden originalen Picking-Begleitstimmen und das berühmte zweistimmige Gitarrensolo am Ende des Liedes ein, zum anderen wurden auch die ein- bis dreistimmigen Gesangsteile eingearbeitet. All das teilt sich abwechslungsreich auf die vier Stimmen auf, wobei immer auf möglichst leichte Spielbarkeit Wert gelegt wurde. 8 Seiten + 4 Einleger Eine Aufnahme dieses Arrangements finden Sie unter dem angegebenen Link. "Hotel California" auf Youtube
Seit vielen Jahren bin ich von Gitarrensolisten und Gitarrenduos immer wieder um ein Stück gebeten worden. Das Gitarrenquartett Aleph und ich haben es endlich geschafft! Das Stück heißt "Der entkommene Orpheus". In der alten Gleichberechtigungsbewegung hat man zuvorderst alles auch möglichst gleich behandelt. Die Töne fühlten sich demokratisch wohl und glücklich. Nur die Unzufriedenheit hat sich beschwert. Sie hasste am Ende diese komplexe Eindeutigkeit. Bedeutung sollte auch bei eindeutigen Tendenzen im Stück nie ein eindeutiges Leben führen können. Das Stück natürlich nur ein Minibeitrag! Im Mythos bezauberte Orpheus auch Steine und Bäume, drehte sich zu früh nach der geliebten Eurydike um (denken Sie nur an den Pünktlichkeitsfanatiker Schönberg - wenigstens nach Richard Buhlig), verweigerte sich dem Dienst des Dionysos - und er, der zeit seines Lebens die Saiten der Leier angerissen hatte, wurde nun zur Strafe von den thrakischen Mänaden selbst zerrissen. Sein Kopf jedoch und seine Leier schwammen übers Meer und landeten auf Lesbos. Eine Saite ist eine Saite ist eine Seite!!! Wie ein chiffriertes Wort steht dieser Text im Dienste der vielfältigen Rolle des Veranstalters von Neuer Musik. Wie ein Gleichnis. Sollte sich tatsächlich auch ein Veranstalter niemals nach hinten drehen dem Geliebten zu, damit die Furien der Gegenwartsverantwortung ihn nicht in den Zustand der Zerrissenheit treiben? Nicolaus A. Huber 29. August 2001
Die einzelnen Stimmen des Arrangements orientieren sich bis auf wenige Variationen sehr genau am Original. Gitarre 1 imitiert den rhythmischen Gesang, Gitarre 2 kopiert die Keyboardfigur, Gitarre 3 die berühmte Basslinie und die Gitarre 4 spielt die andere, tiefe Basslinie. 8 Seiten + 4 Einleger Eine Aufnahme dieses Arrangements finden Sie unter dem angegebenen Link. "Billie Jean" auf Youtube
One of a series, this short piece will test an ensemble's rhythm skills much more than their motor skills. Technically at about Grade 5-6 level, this piece is all about counting. A funky refrain in two voices on Guitar One brings in the other forces and It's the bass line that has the fastest and most awkward opening. Once the beat is established some pizzicato is added and an occasional walking bass in alternate octaves adds a disco feel. That pattern is cheekily echoed upside down in the upper part, giving a real sense of ensemble. Good use is made of 6=D to add depth to the sound. There are carefully chosen staccato marks that crisp up the articulation; it's much easier on the eye than writing shorter notes.Although only 74 bars long, and therefore free of any page turns, there is plenty of variety in the writing, but that minor, funky feel in maintained consistently. There are a number of motifs that pop up and each is rhythmically unlike the others. A keen and confident sense of timing is needed in swapping from one pattern to another, especially as all four parts are often rhythmically decoupled.If I had a criticism, and it's a minor one - it's that it didn't stick in my mind at all. When something like Funkytown is in my head, it won't go away, but this faded away as soon as I put the guitar down. But don't let spoil the chance to play something different; it's a piece that will connect guitarists to the general public, and we need that.Derek Hasted (Classical Guitar Magazine)
Wer Jazz spielen will, kommt an George Gershwin nicht vorbei! J.N.M. van den Langenberg machte drei der bekanntesten Lieder aus dem Repertoire des amerikanischen Komponisten in mittelschweren Ausgaben dem Gitarrenquartett zugänglich. Summertime ist ein Wiegenlied aus dem ersten Akt der "American Folk Opera" Porgy and Bess von George Gershwin, die 1935 uraufgeführt wurde. Noch berühmter als die Oper wurde das Lied in der Interpretation von Jazzgrößen, wie z. B. Ella Fitzgerald und Louis Armstrong, Billie Holiday, Miles Davis und vielen mehr.