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Suiten für Cembalo
€32.20*
Zwar gilt Froberger heute nicht mehr als Begründer der Klaviersuite. Trotzdem sind seine Suiten für Tasteninstrument zweifellos von großem Einfluss für die Entwicklung dieser Gattung gewesen. Besondere Berühmtheit erlangten seine programmatischen Suiten, von denen einige autobiographischen Charakter haben. Andere sind mit „Lamentation“ oder „Méditation“ überschrieben im Hinblick auf den bevorstehenden eigenen Tod. Alle Suiten werden nun erstmals im Urtext in einem Band veröffentlicht – ein beispielloses Kompendium der Froberger’schen Kunst, herausgegeben vom Cembalisten Pieter Dirksen. Ein Muss nicht nur für Froberger-Fans, sondern auch für Pianisten, die dieses Repertoire auf Klaviertasten erkunden möchten.
Kontrabasskonzert
€17.50*
Die ungebrochene Beliebtheit von Vanhals einzigem Kontrabasskonzert in Wettbewerb, Probespiel und Konzert bietet Anlass, das Werk im „Breitkopf Urtext“ herauszubringen. Die Ausgabe profitiert dabei von der langjährigen Erfahrung Tobias Glöcklers. Wie bei den anderen großen Kontrabasskonzerten des klassischen Wiener Repertoires (Dittersdorf, Hoffmeister) kommt Glöckler zu überzeugenden Lösungen. Zunächst galt es, aus der nicht immer widerspruchsfreien und mit zahlreichen Nachträgen versehenen Quelle einen stimmigen Notentext herauszufiltern. Zusätzlich erforderte die Präsentation des Soloparts detaillierte aufführungspraktische Kenntnis, da das Werk in der historischen „Wiener Kontrabass-Stimmung“ geschrieben ist und einige Passagen auf einem modernen Instrument nicht ohne weiteres spielbar sind. Der Klavierauszug ermöglicht – wie bei Dittersdorf und Hoffmeister auch – drei verschiedene Kontrabass-Stimmungen (Solo-, Orchester- und Wiener Stimmung) und enthält zudem virtuose Kadenzen des Herausgebers.
Continuum
€20.10*
Ein Stück, das man in Stresssituationen wohl besser nicht hört. "Continuum“ von György Ligeti ist eines der berühmtesten Werke der 1960er Jahre, ein Klassiker der Moderne. Entspannen kann man sich dabei nicht. Auf der ständigen Suche nach einem festen Haltepunkt wird das Ohr zunehmend verwirrt und gerät, wie der ebenfalls geforderte Spieler, in Stress. Der klimperkastenartige Klang des Cembalos trägt den Rest dazu bei, dass der Zuhörer binnen kurzer Zeit anfängt, wenn auch vielleicht nicht enerviert, so doch zumindest nervös zu werden.
Hungarian Rock
€18.60*
Eines vor allem macht die ungarische Musik aus: Es ist der Rhythmus. Das gleiche kann man auch über Rockmusik sagen - denn Rock ohne Rhythmus ist nichts! Was passiert aber, wenn man beide Musikrichtungen miteinander kombiniert? Wer die Antwort haben möchte, hört sich am besten den phänomenalen Hungarian Rock des ungarischen Komponisten György Ligeti an. Wie der jung gebliebene Altmeister der zeitgenössischen Musik es schafft, aus einem einfachen Cembalo einen solchen Gitarrensound herauszuholen, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Auf jeden Fall zaubert er eine solche Energie aus diesem Instrument, dass es einem direkt in die Beine geht. Also: Warum nicht einmal ungarische Rockmusik?