Nach der Oboen- und Klarinettensonate bildet die Fagottsonate den Abschluss der Bläserkompositionen aus Saint-Saëns’ Todesjahr 1921 – zur außerdem geplanten Sonate für Englisch Horn kam es nicht mehr. Das humorvolle, technisch nicht allzu anspruchsvolle Werk lässt kaum ahnen, dass sich der Komponist mit diesem Instrument nicht sonderlich vertraut fühlte. In einem Brief gestand er seinem Verleger, dass er lieber einen Blick ins Lehrbuch geworfen habe, um sich bei einer hohen Stelle über den Tonumfang des Fagotts zu vergewissern. Probespiele mit dem späteren Widmungsträger Léon Letellier verliefen jedoch für beide zu höchster Zufriedenheit. Für die Veröffentlichung unserer Urtextausgabe dieser Sonate stand erstmals auch das Autograph zur Verfügung.?
Die gezielte Konzentration auf einzelne Teilaspekte des Fagottspiels hilft, Fehler und Ungenauigkeiten des eigenen Spiels leichter zu erkennen und gezielt zu verbessern. Durch das konsequente Studium dieser Übungen werden die Grundlagen zur Erarbeitung schwieriger Passagen der Fagott-literatur geschaffen, denn erst die detaillierte technische Vorbereitung eines musikalischen Werkes macht frei für spontanes, intuitives Musizieren. Georg Klütsch, geb. 1951 in Düren, studierte Schulmusik in Mainz und Fagott bei Prof. Helman Jung in Detmold. Er war langjähriger Solofagottist der Bamberger Symphoniker und Mitglied des Sabine Meyer–Bläser Ensembles. Als Professor an der Franz Liszt Musikhochschule in Weimar gelang es ihm innerhalb kurzer Zeit eine erfolgreiche Klasse aufzubauen. Seit 2001 ist er Professor für Fagott und Kammermusik an der Kölner Musikhochschule und gibt internationale Meisterkurse.
Die preisgekrönte Schule für Blasinstrumente bietet von der ersten Unterrichtsstunde an alles was man braucht. Die gut strukturierte Abfolge von Aufgaben, Übungen und Spiestücken hilft dabei, eine solide Basis sowohl in Spieltechnik wie auch Musikalität zu legen. In englischer Sprache.
Die Fagottschule des Fagottvirtuosen und -pädagogen Julius Weissenborn (1837-1888) wurde von Carl Schaefer an die späteren technischen Entwicklungen des Fagotts angepasst und gehört in dieser Fassung- wie auch seine Kompositionen und Studien - bis heute zum Standardrepertoire. Diese zweisprachige Ausgabe in Deutsch und Englisch ist die später von Carl Scheafer überarbeitete Ausgabe des Lehrwerks.
Carl Maria von Weber schrieb das vorliegende Konzert im Jahr 1811 für den Münchner Fagottisten Georg Friedrich Brandt. Das Datum der Uraufführung ist nicht bekannt, belegt ist jedoch eine Aufführung in Prag am 19. Februar 1813 durch Brandt, dem das Werk auch gewidmet ist. Webers Fagottkonzert gehört zusammen mit Mozarts B-dur-Konzert KV 191 (186e) zu den beliebtesten und meistgespielten Solokonzerten für das tiefe Holzblasinstrument. Dessen Qualitäten stellt Weber in jedem Satz in anderer Form unter Beweis, wie schon gleich die Hauptthemen zeigen: der Kopfsatz wird durch ein rhythmisch markantes Thema dominiert, im kleiner besetzten Adagio stehen kantable Passagen im Vordergrund und im abschließenden Rondo. Allegro darf der Solist sein Können von Anfang an durch große Intervallsprünge und rasche Spielfiguren unter Beweis stellen.
Johann Anton Kozeluch (17381814) wirkte als Musiklehrer und Kirchenmusiker in Prag. Das Fagottkonzert C-dur ist eines von zahlreichen Solokonzerten im Werkverzeichnis des Komponisten. Der Notentext der vorliegenden Ausgabe geht auf das Material aus dem Prager Nationalmuseum zurück. Das Erscheinen dieser Ausgabe sicherte dem Werk einen dauerhaften Platz im Fagott-Repertoire.
Alexandre Tansman komponierte 1952 die Sonatine für Fagott und Klavier. Die Sonatine besteht aus drei Sätzen und ist Gustave Dhérin gewidmet (Professor für Fagott am Pariser Konservatorium von 1934–1957). Sie gehört zu den Repertoirestücken für Fagott aus dem 20. Jahrhundert und ist für Wettbewerbe wie für Soloabende gleichermaßen geeignet. Historische Einleitung und Anmerkungen zur Interpretation von Alexandre Ouzounoff, der seit 2003 Professor für Fagott am CRR von Versailles ist.
12 popular works for bassoon with piano accompaniment featuring selected works from the major exam board syllabuses, spanning grades5 to 8 and beyond. Includes pull-out part and performance notes by Amy Harman. Contents: BARILLER:Fantasio · BENNET: Bassoon Sonata, I. Moderato · CLERISSE: Notturno · DEVIENNE: Sonata No. 1 in C Major, Op. 24 · ELGAR: Romance, Op. 62 · FAURE: Piece for Bassoon and Piano · GRANADOS: 12 Danzas Espanolas, V. Andaluza · HOROVITZ:Bassoon Concerto, II. Lento · MOZART: Sonata in B-flat Major, K. 292, III. Rondo · RAVEL: Pieces en form de Habanera · TCHEREPNIN: Sonatine Sportive, Op. 63, II. Mi-temps and III. Course · VOJACEK: Scherzo-Kolomyjka