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Fagottkonzert F-dur op. 75

Titel: "Fagottkonzert F-dur op. 75"

Carl Maria von Weber schrieb das vorliegende Konzert im Jahr 1811 für den Münchner Fagottisten Georg Friedrich Brandt. Das Datum der Uraufführung ist nicht bekannt, belegt ist jedoch eine Aufführung in Prag am 19. Februar 1813 durch Brandt, dem das Werk auch gewidmet ist. Webers Fagottkonzert gehört zusammen mit Mozarts B-dur-Konzert KV 191 (186e) zu den beliebtesten und meistgespielten Solokonzerten für das tiefe Holzblasinstrument. Dessen Qualitäten stellt Weber in jedem Satz in anderer Form unter Beweis, wie schon gleich die Hauptthemen zeigen: der Kopfsatz wird durch ein rhythmisch markantes Thema dominiert, im kleiner besetzten Adagio stehen kantable Passagen im Vordergrund und im abschließenden Rondo. Allegro darf der Solist sein Können von Anfang an durch große Intervallsprünge und rasche Spielfiguren unter Beweis stellen.
Ausgabe: Klavierauszug
Besetzung: Fagott, Klavier
Komponist: Weber, Carl Maria von
EAN: 9790004169117
Verlag: Breitkopf & Härtel KG
Untertitel: Webers Fagottkonzert gehört zusammen mit Mozarts B-dur-Konzert KV 191 (186e) zu den beliebtesten und meistgespielten Solokonzerten für das tiefe Holzblasinstrument.
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Fagottkonzert F-dur Opus 75
Carl Maria von Webers Fagottkonzert verdankt sich seinem Aufenthalt in München 1811, wo er bei Hofe als Pianist und vor allem als Komponist große Erfolge erzielte – „das ganze Orchester ist des Teufels und will Concerte von mir haben“, berichtete er. Neben den beiden Klarinettenkonzerten und dem Concertino für seinen Freund Heinrich Baermann entstand so im November 1811 auch das Fagottkonzert für Friedrich Brandt, den Solofagottisten der Münchner Hofkapelle. Mit seiner Spielfreude, seinem Witz und dem bezaubernd lyrischen Mittelsatz errang Webers Konzert rasch große Beliebtheit und zählt heute zusammen mit Mozarts Fagottkonzert zu den unverzichtbaren Repertoirewerken für dieses Instrument. Für die vorliegende Neuausgabe wurden Webers Autograph, die abschriftliche Stichvorlage und die von Weber autorisierte Erstausgabe ausgewertet. Damit konnten zahllose verfälschende Eingriffe des erst postum erschienenen Klavierauszugs von 1870 rückgängig gemacht werden, auf dem bis heute die allermeisten Ausgaben beruhen. Endlich liegt damit eines der wichtigsten Werke der Fagottliteratur in verlässlicher Henle Urtext-Qualität vor – die neue Referenzausgabe für Studium und Unterricht!

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