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Violinkonzert

Titel: "Violinkonzert"

Die tragischen Umstände der Entstehung sind bekannt. Als Berg die ersten Skizzen seines Violinkonzerts entworfen hatte, starb Manon Gropius, die Tochter Alma Mahlers, mit der Berg freundschaftlich verbunden war, an Kinderlähmung. In Erinnerung an sie widmete Berg das Werk „dem Andenken eines Engels“. In der Folge entschloss sich Berg, in der Partitur auch den Bach-Choral „Es ist genug“ zitathaft zu verwenden. Darüber hinaus arbeitete er direkt und intensiv mit dem amerikanischen Geiger Louis Krasner, der das Werk in Auftrag geben hatte, an der Gestaltung des Soloparts. Uraufführung und Erstdruck des Konzerts sollte Berg jedoch nicht mehr erleben auch er starb am Ende des Jahres 1935. In der Neuausgabe liegt Bergs Werk, das inmitten epochemachender Violinkonzerte entstand (Strawinsky 1931, Schönberg 1936, Prokofjew 1937, Bartók 1938, Hindemith 1939 u. a.), erstmals im Urtext vor. Fehler der Erstausgabe konnten durch einen eingehenden Vergleich mit der autographen Partitur, dem Particell und in einigen Fällen auch durch Prüfung der zwölftönigen Reihenstruktur korrigiert werden. Alles ist käuflich lieferbar; Partitur und Orchesterstimmen sind jedoch aus urheberrechtlichen Gründen in den USA nicht erhältlich. „Werden die Urtextausgaben von Breitkopf & Härtel aufgrund ihres hellblauen Umschlags augenzwinkernd die ’Himmlischen’ genannt, so ist dies in Bezug auf die neu vorgelegte Partitur Programm.“ (Florian Henri Besthorn, neue musikzeitung)
Ausgabe: Studienpartitur
Besetzung: Violine, Orchester
Komponist: Berg, Alban
EAN: 9790004212721
Verlag: Breitkopf & Härtel KG
Untertitel: Dem Andenken eines Engels
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Violinkonzert für Violine und Orchester
Im Februar 1935 trat der amerikanische Violinist Louis Krasner an Alban Berg mit der Bitte heran, ein Violinkonzert zu schreiben. Obwohl Berg die Arbeit an Lulu nur ungern unterbrechen wollte, konnte er aufgrund seiner finanziellen Situation diesen Auftrag kaum ablehnen. Erste Ideen zu dem Stück skizzierte er Mitte März und beabsichtigte, im Sommer in Kärnten das Violinkonzert fertig zu komponieren. Am 22. April, einige Tage vor Bergs Abreise von Wien nach Velden, ereignete sich jene Tragödie, welche die Programmatik und endgültige Form des Violinkonzerts entscheidend beeinflusste. Manon Gropius, die Tochter von Alma Mahler und Walter Gropius, starb an Kinderlähmung. Berg schrieb an Alma Mahler, dass er beabsichtige, sein Werk "dem Andenken eines Engels" zu widmen, in Erinnerung an Manon. Das Violinkonzert entstand zwischen Mai und August 1935 im Kärntner Waldhaus. (Douglas Jarman, 1996)

€28.80*
Violinkonzert
Die tragischen Umstände der Entstehung sind bekannt. Als Berg die ersten Skizzen seines Violinkonzerts entworfen hatte, starb Manon Gropius, die Tochter Alma Mahlers, mit der Berg freundschaftlich verbunden war, an Kinderlähmung. In Erinnerung an sie widmete Berg das Werk „dem Andenken eines Engels“. In der Folge entschloss sich Berg, in der Partitur auch den Bach-Choral „Es ist genug“ zitathaft zu verwenden. Darüber hinaus arbeitete er direkt und intensiv mit dem amerikanischen Geiger Louis Krasner, der das Werk in Auftrag geben hatte, an der Gestaltung des Soloparts. Uraufführung und Erstdruck des Konzerts sollte Berg jedoch nicht mehr erleben auch er starb am Ende des Jahres 1935. In der Neuausgabe liegt Bergs Werk, das inmitten epochemachender Violinkonzerte entstand (Strawinsky 1931, Schönberg 1936, Prokofjew 1937, Bartók 1938, Hindemith 1939 u. a.), erstmals im Urtext vor. Fehler der Erstausgabe konnten durch einen eingehenden Vergleich mit der autographen Partitur, dem Particell und in einigen Fällen auch durch Prüfung der zwölftönigen Reihenstruktur korrigiert werden. Alles ist käuflich lieferbar; Partitur und Orchesterstimmen sind jedoch aus urheberrechtlichen Gründen in den USA nicht erhältlich. „Werden die Urtextausgaben von Breitkopf & Härtel aufgrund ihres hellblauen Umschlags augenzwinkernd die ’Himmlischen’ genannt, so ist dies in Bezug auf die neu vorgelegte Partitur Programm.“ (Florian Henri Besthorn, neue musikzeitung)

€78.20*