Die Orgelwerke von Johannes Brahms rahmen gewissermaßen sein gesamtes Schaffen ein. Einige Präludien und Fugen sowie das Choralvorspiel über „O Traurigkeit, o Herzeleid“ stammen aus der Mitte der 1850er-Jahre, als Brahms intensive Kontrapunktstudien betrieb. Die Elf Choralvorspiele op. 122 hingegen sind Brahms’ letztes Werk und entstanden 1896, unmittelbar vor und nach dem Tod Clara Schumanns. Die revidierte Henle-Urtextedition legt sämtliche Orgelwerke des Komponisten in einem Band vor, basierend auf dem Notentext der neuen Brahms Gesamtausgabe, begleitet von Vorwort und Bemerkungen auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Forschung. Der Anhang gibt zusätzlich die Frühfassung zweier Stücke wieder.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Nachdem der Certosa-Verlag inzwischen zwei Spätwerke veröffentlich hat, folgt nun die Partita „Christ ist erstanden“, entstanden 1955, zwischen dem 17. Mai und dem 12. Juni, mit der Werkzahl 16 versehen.
Diese progressiv aufgebaute Orgelschule ist sowohl für Kinder ab ca. 8 Jahren als auch für Wiedereinsteiger und Autodidakten jeglichen Alters geeignet. Abwechslungsreiche Übungen und interessante Literaturbeispiele vom 17. bis zum 21. Jahrhundert wechseln einander ab. Dem eigenen kreativen Gestalten wird viel Raum geboten, z.B. durch Improvisationsbeispiele, und auch das Pedalspiel wird von Beginn an einbezogen. Auf der Homepage der Autorin www.wegele.at finden sich Links zu Videoclips, in denen zahlreiche Übungen vorgezeigt und erklärt werden. Über Jahre erprobt, ist die Orgelschule mit Hand und Fuß das Resümee eines völlig neuen pädagogischen Konzepts, das den direkten Einstig ohne Vorkenntnisse auf dem Klavier ermöglicht.
30 essentials for any organist, including: Air • Ave Maria • Bridal Chorus • Canon in D • I Love You Truly • Jesu, Joy of Man's Desiring • Ode to Joy • Panis Angelicus (O Lord Most Holy) • Sheep May Safely Graze • To a Wild Rose • Trumpet Voluntary • Wedding March • and more.
Wie Olivier Messiaen zählt auch Maurice Duruflé zu jener illustren Generation von Komponisten, die stark von Tournemire geprägt wurde, entweder durch dessen Unterricht oder den berühmten Orgelzyklus "L´Orgue mystiquer". Die hier vorliegende Ausgabeenthält Duruflés originales Orgelwerk, das in seinem Gesamtwerk aufgrund seiner Raffinesse, Perfektion und Ausgewogenheit eine herausragende Position einnimmt.
Cantabile, from Organ Symphony No. 1, Elfrida Andrée Perpetuum Mobile, Kristina Arakelyan Prelude on an Old Folk Tune, Amy Beach Pastorale sur un vieil air vendéen, Mme Bertault-Eckendorff Pièce sur des airs populaires flamands, Nadia Boulanger Andante, Joséphine Boulay Andante grazioso, Kate Boundy Erbarme dich mein, O Herre Gott (Have mercy on me, O Lord God), Miriam Carpinetti Voluntary IV, Theophania Cecil Valse-Arabesque Op. 98 No. 4, Cécile Chaminade, arr. Anne Marsden Thomas Offertoire, Hedwige Chrétien Da bei rami scendea, Clementine de Bourges Veni Creator, Jeanne Demessieux Allegretto, from Piano Sonata in A, Sophia Dussek, arr. Anne Marsden Thomas Fugue on Two Subjects, Op. 26 No. 12, Louise Farrenc A Voluntary, Esther Fleet Communion, Juliette Folville Sonata II, Elizabeth Gambarini Scherzo, Betzy Holmberg Clair de lune, No. 2 from Trois petites pieces for flute and piano, Augusta Holmès, arr. Anne Marsden Thomas Gigue (Basse de Trompette), Elisabeth Jacquet de la Guerre, arr. Anne Marsden Thomas Andante, from Six Easy Voluntaries, 2nd set, Kate Loder Celebration, Cecilia McDowall Allegro brillante, from Sonata in G major for harpsichord, Marianna Martinez Introduction and Fugue in F, Ann Mounsey Bartholomew An Old Christmas Carol, Elizabeth Mounsey Canzonetta, Op. 25, Kate Ockleston-Lippa Dusk, Nkeiru Okoye Sonata Seconda, Mrs Philarmonica Toccato from Organ Suite 1, Florence Price Mixolydiance, Ghislaine Reece-Trapp Petite Prière, Blanche Rozan Bell Toccata, Isabelle Ryder Prelude and Fugue in D minor, Op. 16 No. 3, Clara Schumann Chorale Prelude: 'Schwing dich auf zu deinem Gott', Ethel Smyth Moderato in E flat, Elizabeth Stirling Intermezzo, Amy Summers Paean, Rebecca Groom te Velde Andante and Fugue in C minor, Alexandra Thomson Overture to Talestri, Maria Antonia Walpurgis Andante, from Four Short Voluntaries, Kate Westrop Allender Polonaise, from 18 Dances in Different Styles for the Piano, Maria Szymanowska