Obwohl die „Fantasia“ bereits um 1700 als unzeitgemäß galt, besaß diese Gattung sowohl für den ganz jungen Bach als auch für den erfahrenen, mittlerweile in Köthen ansässigen Komponisten einen besonderen Reiz. Band 3 der Sämtlichen Orgelwerke versammelt alle überlieferten Orgelfantasien Bachs, die teilweise dazugehörenden Fugen sowie alle einzeln stehenden Fugen – darunter beispielsweise die Fantasia in C BWV 570, das wohl älteste erhaltene, freie Orgelwerk Bachs. Hauptwerke dieser Ausgabe sind zweifellos die berühmte Fantasia in g BWV 542/1 und die Fuga in g BWV 542/2. Beabsichtigte Bach tatsächlich einen Verbund beider Stücke als Werkpaar? Dieser und anderen spannenden Fragen rund um Fassungen, Quellen und Gattungsgeschichte geht Herausgeber Pieter Dirksen in Einleitung und Kommentar nach. Eine aufwändige Synopse, Fassungen und zweifelhafte Werke ergänzen die Ausgabe online. Berühmte, renommierte Organisten und Professoren und was sie über unsere Orgelausgaben sagen: Markenbotschafter bei Breitkopf & Härtel.
Die Bände 9 und 10 stellten eine besondere Herausforderung dar, ist die Überlieferung im Bereich der einzelnen Choralbearbeitungen doch so komplex wie bei keiner anderen Werkgruppe. Daran knüpft sich die entscheidende Frage nach Bachs Autorschaft, die ja schon in der Vergangenheit äußerst kontrovers diskutiert wurde. Auch im Vorfeld unserer Ausgabe gab es hitzige Diskussionen darüber und Herausgeber und Verlag sind sich dessen bewusst, dass es sich bei der nun vorliegenden Auswahl um eine durchaus anfechtbare Momentaufnahme handelt. Mehr dazu in den Textteilen dieser beiden Bände. Nicht ganz so dramatisch stellt sich die Lage für die Choralpartiten dar, wobei auch dieser Bestand aus Überlieferungsgründen auf Hauptteil, Anhang und Online-Präsentation aufgeteilt werden musste. Die sogenannten „Neumeister-Choräle“ wurden in den Werkbestand der Choralbearbeitungen in alphabetischer Reihenfolge integriert, da sie keiner Sammlungsidee – wie etwa Bachs größere spätere Sammlungen – folgen. Der Hinweis „Neumeister-Sammlung“ erleichtert die Zuordnung. Online dargestellt werden neben einigen Fassungen diejenigen Werke, die weiterer Forschung bedürfen, da ihr Profil weniger Hinweise auf den wahren Autor freilegt. Berühmte, renommierte Organisten und Professoren und was sie über unsere Orgelausgaben sagen: Markenbotschafter bei Breitkopf & Härtel.
Die Bände 9 und 10 stellten eine besondere Herausforderung dar, ist die Überlieferung im Bereich der einzelnen Choralbearbeitungen doch so komplex wie bei keiner anderen Werkgruppe. Daran knüpft sich die entscheidende Frage nach Bachs Autorschaft, die ja schon in der Vergangenheit äußerst kontrovers diskutiert wurde. Auch im Vorfeld unserer Ausgabe gab es hitzige Diskussionen darüber und Herausgeber und Verlag sind sich dessen bewusst, dass es sich bei der nun vorliegenden Auswahl um eine durchaus anfechtbare Momentaufnahme handelt. Mehr dazu in den Textteilen dieser beiden Bände. Die sogenannten „Neumeister-Choräle“ wurden in den Werkbestand der Choralbearbeitungen in alphabetischer Reihenfolge integriert, da sie keiner Sammlungsidee – wie etwa Bachs größere spätere Sammlungen – folgen. Der Hinweis „Neumeister-Sammlung“ erleichtert die Zuordnung. Online dargestellt werden neben einigen Fassungen diejenigen Werke, die weiterer Forschung bedürfen, da ihr Profil weniger Hinweise auf den wahren Autor freilegt.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Diese Ausgabe ist das Ergebnis von Harald Vogels langjähriger Tätigkeit als Organist und Wissenschaftler. Der Notentext beruht auf einer Neubewertung der Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts, die freie Orgel- und Clavierwerke von Buxtehude enthalten. Sie entstanden in einer Phase des Übergangs von der traditionellen Buchstabentabulatur zur heute noch üblichen Liniennotation. Durch Übertragungen in die Liniennotation war der Herausgeber mit einer hohen Fehlerquote konfrontiert, die er in den Einzelanmerkungen sorgfältig analysiert. Bei der Erarbeitung wurde die Spielpraxis nie aus den Augen gelassen, doch wird das Bild der Quellen nicht verfälscht (z. B. durch überflüssige Pausen, nicht quellenkonforme Balkungen oder die unhistorische Anpassung der Taktarten), sondern bleibt möglichst nah an der Kompositionsnotation, der Buchstabentabulatur. Der flexible Einsatz von drei Systemen und die differenzierte Verteilung der Stimmen auf die Systeme erlauben eine Annäherung an die Lesekonventionen der historischen Notationen mit den sich daraus ergebenden Hinweisen zur Handverteilung. Die Edition ist nach Pedaliter- bzw. Manualiterwerken in zwei Bände gegliedert, von denen Band I aus zwei Teilbänden besteht. Der erste Teilband (I/1, EB 9304) enthält das Vorwort und die Praeludien, der zweite Teilband (I/2, EB 9305) die Toccaten, Ostinatowerke, alternative Fassungen sowie einen umfangreichen Kritischen Bericht. Band II (EB 9306) enthält die freien Orgel- und Clavierwerke (manualiter) Buxtehudes mit den dazugehörigen Textteilen (Vorwort und Krit. Bericht). Bis 1971 arbeitete Harald Vogel an einer Dissertation (bei Georg von Dadelsen, Hamburg) über „Die Fuge um Bach“. Dazu gehörte neben der Beschreibung der „Inklusion“ von Dreiertakten in die C-Notation und den Unregelmäßigkeiten der „Stimmenmutation“ in den polyphonen Strukturen auch eine Diskussion um die Berechtigung der „inneren Textkritik“. Mit der inneren Textkritik werden Abweichungen bei parallelen Stellen vereinheitlicht. Der norddeutsche Fugenstil, der im Werk von Buxtehude zu einem Höhepunkt kommt, ist durch eine ständige Detaildiversität der Themen und der polyphonen Abläufe gekennzeichnet. Zu den „Abzeichen des fantastischen Styls“ gehört auch die Auflösung der polyphonen Strukturen an den Fugenenden, die bei Buxtehude zu beobachten ist. In dieser Edition wird ein Notentext präsentiert, der die nicht quellenkonforme Detailuniformität vermeidet. Es gibt jedoch viele Beispiele von Übertragungs- und Flüchtigkeitsfehlern, die in einer methodischen Systematik analysiert werden. Zur Person des Herausgebers: Harald Vogel hat sich jahrzehntelang als Organist, Professor, Orgelsachverständiger und Wissenschaftler um die Interpretation der Alten Musik und besonders der historischen Aufführungspraxis die Orgel betreffend verdient gemacht. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. einen ECHO Klassik als Instrumentalist des Jahres (2012), die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Luleå (Schweden, 2008) und des Oberlin College (USA, 2014) sowie den Buxtehude-Preis der Stadt Lübeck (2018). Harald Vogel ist Autor und Herausgeber zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und Editionen. Durch seine lebenslange Spielpraxis kann er auf eine umfangreiche Diskographie blicken, darunter die Gesamteinspielung der Orgelwerke Buxtehudes, die er an verschiedenen Orten mit historischen Orgelinstrumenten der norddeutschen Orgelbautradition in Skandinavien, Norddeutschland und den Niederlanden aufnahm.
Nachdem der Certosa-Verlag inzwischen zwei Spätwerke veröffentlich hat, folgt nun die Partita „Christ ist erstanden“, entstanden 1955, zwischen dem 17. Mai und dem 12. Juni, mit der Werkzahl 16 versehen.
Diese progressiv aufgebaute Orgelschule ist sowohl für Kinder ab ca. 8 Jahren als auch für Wiedereinsteiger und Autodidakten jeglichen Alters geeignet. Abwechslungsreiche Übungen und interessante Literaturbeispiele vom 17. bis zum 21. Jahrhundert wechseln einander ab. Dem eigenen kreativen Gestalten wird viel Raum geboten, z.B. durch Improvisationsbeispiele, und auch das Pedalspiel wird von Beginn an einbezogen. Auf der Homepage der Autorin www.wegele.at finden sich Links zu Videoclips, in denen zahlreiche Übungen vorgezeigt und erklärt werden. Über Jahre erprobt, ist die Orgelschule mit Hand und Fuß das Resümee eines völlig neuen pädagogischen Konzepts, das den direkten Einstig ohne Vorkenntnisse auf dem Klavier ermöglicht.
30 essentials for any organist, including: Air • Ave Maria • Bridal Chorus • Canon in D • I Love You Truly • Jesu, Joy of Man's Desiring • Ode to Joy • Panis Angelicus (O Lord Most Holy) • Sheep May Safely Graze • To a Wild Rose • Trumpet Voluntary • Wedding March • and more.
Wie Olivier Messiaen zählt auch Maurice Duruflé zu jener illustren Generation von Komponisten, die stark von Tournemire geprägt wurde, entweder durch dessen Unterricht oder den berühmten Orgelzyklus "L´Orgue mystiquer". Die hier vorliegende Ausgabeenthält Duruflés originales Orgelwerk, das in seinem Gesamtwerk aufgrund seiner Raffinesse, Perfektion und Ausgewogenheit eine herausragende Position einnimmt.