Wie viele Klaviervirtuosen seiner Zeit träumte auch Robert Schumann davon, sich dem Publikum als Pianist und Komponist zugleich in einem eigenen Klavierkonzert zu präsentieren. Bereits in jungem Alter unternahm er erste Versuche. In den folgenden Jahren fühlte er sich jedoch zunehmend von der Idee einer formal freieren Konzeption angezogen. Aus dem Entwurf einer einsätzigen „Phantasie“ entstand schließlich der Kopfsatz des berühmten Werkes, das hiermit erstmals in einer praktischen Urtextausgabe vorgelegt wird. Für den Fingersatz konnte die weltweit gefeierte Pianistin Mitsuko Uchida gewonnen werden. Partitur und Orchestermaterial sind bei Breitkopf & Härtel erschienen.
András Schiffs Klavierauszüge richten sich an pianistische Laien und nicht an professionelle Korrepetitoren; seine Fingersätze zu Mozarts Solostimme sind bis in die feinsten Nuancen ausgefeilt und inspirierend; sofern Mozarts originale Kadenzen fehlen, werden die ungemein stilsicheren Kadenzen Schiffs abgedruckt. Damit wollen wir ein Optimum bieten, das bislang nicht erreicht wurde. Für die Ausgabe werden in erster Linie Mozarts handgeschriebene Partituren als wichtigste Quelle herangezogen. Heute weiß man außerdem, dass neben Mozarts Eigenschriften auch frühe Stimmenabschriften und Drucke wichtige Informationen zum Notentext enthalten. In Koproduktion mit Breitkopf & Härtel werden die Klavierkonzerte Mozarts nicht allein im attraktiven, preisgünstigen Klavierauszug vorgelegt, sondern mit dazu passender Urtext-Dirigierpartitur, Orchesterstimmen und Studienpartitur.
Gershwins Concerto wurde am 3. Dezember 1925 in der Carnegie Hall – dem Epizentrum der klassischen Musikszene New Yorks – uraufgeführt. Es gehört zu einer Gruppe von selbst auferlegten „Experimenten“, mit denen der Komponist sich Wege in die „seriöse“ Musik eröffnen wollte: „Ich habe bisher nur drei ‚Opera‘ geschrieben – die ‚Blue Monday Oper‘, die ‚Rhapsody in Blue‘ und das ‚Concerto‘. Ich habe viel Zeit in diese Werke investiert, aber sie sind natürlich nicht meine eigentliche Arbeit. Sie sind Experimente – Laborarbeiten in amerikanischer Musik.“ Herausgeber Norbert Gertsch überprüfte für seine Edition eine Vielzahl von handschriftlichen und gedruckten Quellen in den USA und legt hiermit erstmals eine Urtextausgabe dieses sehr populären, vom Jazz-Idiom durchtränkten Klavierkonzerts vor. Parallel dazu erscheinen bei Breitkopf & Härtel Partitur und Orchestermaterial von demselben Herausgeber.
Ludwig van Beethoven eroberte sich die Musikstadt Wien als Pianist – und er hat für sein Instrument, das Klavier, herausragende Werke geschaffen. Dazu zählen auch seine fünf Klavierkonzerte. Das Konzert Nr. 1 in C-dur op. 15 fand sogleich große Beachtung. Die breite Anlage, die große Orchesterbesetzung sowie der kraftvoll-brillante Solopart bedeuten eine klare Weiterentwicklung dieser Gattung nach Mozart. Diese Studien-Edition liefert den Text der Beethoven-Gesamtausgabe im handlichen Format und wird durch ein ausführliches Vorwort zur komplexen Entstehungsgeschichte und Quellenlage ergänzt. Die Edition korrigiert zahlreiche Fehler und Irrtümer, die in früheren Notenausgaben zu finden waren. „Hans-Werner Küthen gibt diesen Meisterwerken die Ausgaben, die sie verdienen …“ lobt die Fachpresse.
In einem Zeitraum von fünfundzwanzig Jahren komponierte Ludwig van Beethoven seine fünf großen Klavierkonzerte. Das zweite Konzert in B-dur liegt hier im Klavierauszug vor. Die Ausgabe in gewohnter Urtext-Qualität ist für den praktischen Gebrauch eingerichtet und basiert auf der Beethoven-Gesamtausgabe. Als Vorlage diente das Autograph Beethovens. Eine erste Version dieses Konzerts schrieb er vermutlich bereits 1786–92 nieder, so dass es noch vor dem Klavierkonzert Nr. 1 entstanden, aber erst wenige Monate nach diesem im Dezember 1801 veröffentlicht wurde. Immer wieder nahm Beethoven, der das B-dur-Konzert auf seinen Konzertreisen regelmässig vortrug, Änderungen an dem Werk vor. Diese Eingriffe haben reizvolle Spuren hinterlassen, auf die der Herausgeber – der Beethovenforscher Hans-Werner Küthen – in seinem Vorwort sowie dem anschließenden Kapitel „Zur Edition“ ausführlich eingeht.
In einem Zeitraum von fünfundzwanzig Jahren komponierte Ludwig van Beethoven seine fünf großen Klavierkonzerte. Als der Komponist Ende 1800 seine ersten beiden Klavierkonzerte verkaufte, erwähnte er, er habe auch noch „bessere“, die er aber einstweilen für sich behalte bis er eine Reise mache. Gemeint war wohl eine Konzertreise mit dem soeben vollendeten dritten Klavierkonzert in c-moll. Es liegt hier im Klavierauszug vor. Die Ausgabe in gewohnter Urtext-Qualität ist für den praktischen Gebrauch eingerichtet und basiert auf der Beethoven-Gesamtausgabe. Als Vorlage diente das Autograph Beethovens. Das ausführliche Vorwort des Herausgebers dieser Ausgabe – des Beethoven-Forschers Hans-Werner Küthen – komplettiert mit wertvollen Hinweisen zur Edition diesen Notenband.
Natürlich ist die große D-dur-Sonate für zwei Klaviere, KV 448, das absolute Glanzstück dieser Urtextausgabe. Der erste Satz kommt wie eine Opern-Ouvertüre mit Pauken und Trompeten daher, das Andante ist ein einziger großer Zwiegesang beider Klaviere, und das grandiose Rondo-Finale wirkt dann wie ein Klavierkonzert ohne Orchester. Und noch ein weiteres bedeutsames Werk findet sich in dieser Henle-Ausgabe: die ernste, an Händels oder Bachs große Kunst gemahnende c-moll-Fuge für zwei Klaviere KV 426 in ihrer Originalgestalt von 1783. Mozart hat sie dann wenig später in einer vierstimmigen Streicherfassung veröffentlicht und ihr dabei eine neu komponierte wunderschöne Adagio-Einleitung vorangestellt. Diese hat wiederum für unsere Ausgabe der großartige Musiker Franz Beyer für 2 Klaviere rückübertragen, wie er auch Mozarts nur fragmentarisch überliefertes „Larghetto und Allegro“ für zwei Klaviere in Es-dur (fehlt im Köchelverzeichnis) zu einer aufführbaren Spielfassung vervollständigte. Zur Aufführung aller in diesem Band versammelten Werke sind zwei Ausgaben notwendig.
In einem Zeitraum von zwanzig Jahren komponierte Ludwig van Beethoven seine fünf großen Klavierkonzerte. Das im Wesentlichen 1805/06 entstandene 4. Konzert in G-dur op. 58 legen wir hier im Klavierauszug für zwei Klaviere vor. Die Ausgabe in gewohnter Urtext-Qualität basiert auf der Beethoven-Gesamtausgabe und ist für den praktischen Gebrauch eingerichtet. So wurden auch zur musikalischen Orientierung im zweiten Klavier Instrumentenangaben hinzugesetzt. In seinem ausführlichen Vorwort geht der Beethoven-Forscher Hans-Werner Küthen auf die besondere Quellenlage zum 4. Klavierkonzert ein. Denn Opus 58 ist das einzige der fünf Konzerte, zu dem keine autographe Partitur überliefert ist. Das bot für diese Urtextedition Anreiz zu einer genauesten Prüfung aller übrigen erhaltenen Quellen.
In einem Zeitraum von zwanzig Jahren komponierte Ludwig van Beethoven seine fünf großen Klavierkonzerte. Das erstmals 1810/11 gedruckte 5. Konzert in Es-dur op. 73 legen wir hier im Klavierauszug für zwei Klaviere vor. Die Ausgabe in gewohnter Urtext-Qualität ist für den praktischen Gebrauch eingerichtet und basiert auf der Beethoven-Gesamtausgabe. Um den Absichten Beethovens gerecht zu werden, wurden charakteristische Schreibweisen des Komponisten in der Solostimme beibehalten. Wertvoll ist auch das Vorwort. In ihm geht der Beethoven-Forscher Hans-Werner Küthen ausführlich auf die Quellenlage ein. Zudem beschreibt er die Umstände des unbestimmten Entstehungsjahres 1809 während der napoleonischen Besetzung Wiens und liefert somit eine interessante, zeitgeschichtliche Einordnung.
Im Unterschied zu Mozart war Haydn kein Klaviervirtuose. Zwar leitete er seine Orchesterwerke vom Cembalo aus und trug auch seine Klaviersonaten vor, doch der Ehrgeiz des konzertierenden Pianisten lag ihm fern. So sind uns von Haydn „nur“ drei Klavierkonzerte erhalten. Das Konzert für Klavier und Orchester in D-dur Hob. XVIII:11 ist aufgrund seiner eingängigen, frischen Melodik, seiner harmonischen Feinheiten sowie seiner klaren Architektur in der klassischen Konzertform sein meistgespieltes Klavierkonzert. Trotz des hohen Bekanntheitsgrades sind weder Entstehungsjahr noch -anlass bekannt. Das Vorwort der Klavierauszug-Ausgabe beschäftigt sich ausführlich mit diesen Fragen. Die Ausgabe basiert auf dem Notentext der gleichfalls im G. Henle Verlag erschienenen Haydn-Gesamtausgabe.
Bei Saint-Saëns’ Doppelbegabung als Pianist und Komponist lag es nahe, sich schon früh mit der Gattung Klavierkonzert auseinanderzusetzen. Dem damals in Frankreich vorherrschenden Typus des „Concerto brillant“ erteilte er eine klare Absage: „Das Solo eines Konzerts muss wie eine dramatische Rolle angelegt und behandelt werden“. Dieses Konzept des „symphonischen Konzerts“ lässt sich sehr gut bei seinem 1868 entstandenen 2. Klavierkonzert nachvollziehen. Der Solopart ist technisch sehr anspruchsvoll und gleichzeitig dicht mit dem Orchester verbunden. Für den Klavierauszug – auf der Basis der vom Komponisten selbst stammenden Fassung für zwei Klaviere – zeichnet Johannes Umbreit verantwortlich, für den Fingersatz der Solopartie Pascal Rogé.
Die bei Pianisten überaus beliebten Cembalokonzerte Bachs sind vermutlich Bearbeitungen von ursprünglich für die Violine entstandene Werke. Bach gelang es jedoch, diverse Eigentümlichkeiten der Violintechnik so raffiniert auf die Klaviatur zu übertragen, dass auch die meisten Pianisten unserer Tage diese Konzerte zu ihrem festen Repertoire zählen. Das erste Konzert in d-moll ist vielleicht das beliebteste – nicht zuletzt aufgrund seiner schwungvollen Ecksätze und des überaus wirkungsvollen Soloparts. Der G. Henle Verlag legt nun als Auftakt einer Reihe aller Cembalokonzerte Bachs Klavierauszug und Studien-Edition (Partitur) des d-moll-Konzertes vor. Für den Fingersatz konnte der überragende Bach-Kenner András Schiff gewonnen werden.
Dass es sich bei den überaus beliebten Cembalokonzerten Bachs vermutlich um Bachs eigene Bearbeitungen von Solokonzerten handelt, die er ursprünglich für Violine oder ein Holzblasinstrument komponiert hatte, hört man ihnen nun wirklich nicht an. In vielen Fällen kennen wir die Original-Vorlage nicht, wohl aber beim D-dur-Konzert BWV 1054. Es entstand um 1738 als Bearbeitung des Violinkonzerts E-dur BWV 1042. Und wieder einmal gelingt es Bach, aus der Violinstimme einen brillanten, idiomatischen Tasten-Satz zu zaubern. Nicht nur deswegen, sondern vor allem aufgrund seiner beschwingt-heiteren Ecksätze gehört BWV 1054 zu den Highlights in Bachs reichem Œuvre. Der Klavierauszug enthält die Solostimme sowie einen Klavierauszug, der von Johannes Umbreit gut spielbar für die Praxis eingerichtet wurde.
Rachmaninows legendäres Opus 18, oft liebevoll als „Rach 2“ tituliert, ist für viele das romantische Klavierkonzert schlechthin. Nach der umjubelten Uraufführung in Moskau 1901 machte es weltweit Furore und verhalf Rachmaninow endgültig zu internationalem Ansehen als Komponist. Bis heute gelten die bezaubernden Themen und elegischen Streichermelodien des Konzerts als Markenzeichen Rachmaninows, ja der russischen Musik überhaupt. Für die erste Urtextausgabe dieses epochalen Werks konnte die autographe Partitur im Moskauer Glinka-Museum im Original eingesehen werden. Auch Rachmaninows eigene Tonaufnahmen wurden berücksichtigt. Der neu erstellte Klavierauszug garantiert gute Spielbarkeit. Er stimmt genau überein mit der ebenfalls neu herausgegebenen Orchesterpartitur und dem Orchestermaterial. Beides erscheint bei Breitkopf & Härtel.
András Schiffs Klavierauszüge richten sich an pianistische Laien und nicht an professionelle Korrepetitoren; seine Fingersätze zu Mozarts Solostimme sind bis in die feinsten Nuancen ausgefeilt und inspirierend; sofern Mozarts originale Kadenzen fehlen, werden die ungemein stilsicheren Kadenzen Schiffs abgedruckt. Damit wollen wir ein Optimum bieten, das bislang nicht erreicht wurde. Für die Ausgabe werden in erster Linie Mozarts handgeschriebene Partituren als wichtigste Quelle herangezogen. Heute weiß man außerdem, dass neben Mozarts Eigenschriften auch frühe Stimmenabschriften und Drucke wichtige Informationen zum Notentext enthalten. In Koproduktion mit Breitkopf & Härtel werden die Klavierkonzerte Mozarts nicht allein im attraktiven, preisgünstigen Klavierauszug vorgelegt, sondern mit dazu passender Urtext-Dirigierpartitur, Orchesterstimmen und Studienpartitur.
András Schiffs Klavierauszüge richten sich an pianistische Laien und nicht an professionelle Korrepetitoren; seine Fingersätze zu Mozarts Solostimme sind bis in die feinsten Nuancen ausgefeilt und inspirierend; sofern Mozarts originale Kadenzen fehlen, werden die ungemein stilsicheren Kadenzen Schiffs abgedruckt. Damit wollen wir ein Optimum bieten, das bislang nicht erreicht wurde. Für die Ausgabe werden in erster Linie Mozarts handgeschriebene Partituren als wichtigste Quelle herangezogen. Heute weiß man außerdem, dass neben Mozarts Eigenschriften auch frühe Stimmenabschriften und Drucke wichtige Informationen zum Notentext enthalten. In Koproduktion mit Breitkopf & Härtel werden die Klavierkonzerte Mozarts nicht allein im attraktiven, preisgünstigen Klavierauszug vorgelegt, sondern mit dazu passender Urtext-Dirigierpartitur, Orchesterstimmen und Studienpartitur.
Einige der überaus beliebten Cembalokonzerte Bachs entstanden ursprünglich als Konzerte für ein anderes Soloinstrument - die Violine oder ein Holzblasinstrument. Über Vorformen des A-dur-Konzerts BWV 1055 hingegen wissen wir nichts. Der zauberhaft kantable Mittelsatz lässt unweigerlich an die Oboe d’amore denken. Andererseits spricht auch nichts dagegen, dass der idiomatische, spielfreudige Cembalosatz von Anfang an für ein Tasteninstrument konzipiert wurde. Letztlich spielen diese Spekulationen keine Rolle, denn der unwiderstehlich frischen Musik kann sich kaum jemand entziehen. Für die Henle-Urtextausgabe des A-dur-Konzerts wurden neben der autographen Partitur vor allem die Originalstimmen herangezogen, die das Konzert vermutlich so überliefern, wie Bach es selbst aufgeführt hat. Authentischer geht’s nicht! Der Klavierauszug enthält die von Michael Schneidt sensibel mit Fingersatz versehene Solostimme sowie einen begleitenden Klaviersatz, der von Johannes Umbreit gut spielbar für die Praxis eingerichtet wurde.
Es dürfte Geschmackssache sein, ob man von den Klavierkonzerten Rachmaninows nun das zweite oder das dritte für sein bestes hält. Sicher ist aber, dass „Rach 3“ mit seiner Fülle an herrlichen melodischen Einfällen heute zu den beliebtesten und zugleich zu den technisch allerschwersten Werken der Konzertliteratur zählt. Der polnische Pianist Josef Hofmann, dem das 1909 entstandene Konzert gewidmet ist, mochte es zeit seines Lebens nicht öffentlich spielen, und erst Vladimir Horowitz verhalf dem Werk auf dem Konzertpodium zum Durchbruch. Für diese Urtextausgabe konnte neben der Erstausgabe und Tondokumenten auch das heute in der British Library aufbewahrte Partiturautograph herangezogen werden. Wie bei allen Rachmaninow-Editionen des G. Henle Verlags stammt der Fingersatz aus der Feder des Jahrhundertvirtuosen Marc-André Hamelin.
Sergej Rachmaninows „Rapsodie sur un thème de Paganini“ ist seine letzte und zugleich bedeutendste Komposition für Klavier und Orchester. Als Variationenzyklus über Paganinis 24. Caprice aus Opus 1 steht sie in der Tradition der großen Würfe Franz Liszts und Johannes Brahms’ über dieses berühmte Thema. „Sie ist etwas für das Publikum“, schrieb der Rezensent des „New Yorker“ über eine der ersten Aufführungen der Rhapsodie mit dem Komponisten am Flügel, eine „Folge von pianistisch brillanten Stellen, dramatischen Referenzen zum Dies Irae, offensichtlichem Schmalz in den geteilten Streichern und altmodischer Bravura“. Neben dem zweiten und dritten Klavierkonzert gehört dieses fulminante Werk heute zu Rachmaninows meistgespielten Kompositionen. Für diese erste Urtextausgabe der Rhapsodie konnte der Herausgeber sowohl das in der Library of Congress aufbewahrte Autograph als auch die vom Komponisten betreute Erstausgabe heranziehen. Der Klavierauszug liefert neben der Solostimme eine gut spielbare Reduktion des Orchestersatzes. Parallel zu dieser Ausgabe erscheinen in Kooperation mit Breitkopf & Härtel Partitur und Orchestermaterial. Englisches Originalzitat: „It’s something for the audiences” … “the succession of brilliances for the piano, dramatic references to the Dies Irae, wide-open Schmalz for divided strings, and old-fashioned bravura”
Pläne zu einem Klavierkonzert lassen sich bei Ravel bis 1906 zurückverfolgen, aber erst Anfang 1929 machte sich der Komponist ernsthaft an die Arbeit. Später gab er an, er habe es „im Geiste der Konzerte von Mozart und Saint-Saëns“ geschrieben, die Musik solle „heiter und brillant“ sein und nicht auf „Tiefgründigkeit oder dramatische Effekte abzielen“. Rhythmischer Schwung und Anleihen beim Jazz kennzeichnen die Außensätze, während der langsame Satz mit seinen subtilen Verschiebungen der Taktschwerpunkte ganz dem melodischen Element gewidmet ist. Neben Handschriften und Drucken wurde für diese Henle-Urtextausgabe auch eine unter Aufsicht Ravels entstandene Tonaufnahme der Widmungsträgerin Marguerite Long herangezogen. Seit der erfolgreichen Premiere im Januar 1932 gehört das Konzert zum Repertoire aller großen Pianistinnen und Pianisten – so auch für den Experten französischer Musik, Pascal Rogé, der den Fingersatz für die Solostimme beisteuert.
Shostakovich’s ‘Piano Concerto No. 2 in F Major’, composed halfway through the twentieth century, was supposed to be the composer’s final piece for the piano. Made from the foundations of his ‘Concertino for Two Pianos’, the 2nd piano concerto was made with developing pianists in mind. The orchestral accompaniment is smaller than other contemporaneous concertos, but suits the less technically intense atmosphere. Contained in this volume are the solo piano part and a piano reduction of the orchestral accompaniment.
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