Franz Anton Hoffmeisters Kontrabass-Konzert "Nr. 1" ist aufgrund seines Einfallsreichtums, der gediegenen Satztechnik sowie der technischen und musikalischen Anforderungen zum bevorzugten Probespielkonzert avanciert. Tobias Glöcklers Ausgabe lässt keine Wünsche offen: die Kontrabass-Stimme liegt in Solo/Orchesterstimmung mit Klavierauszug in D-dur und C-dur vor. Außerdem ermöglicht eine weitere Stimme in Griffnotation, die eigens für die zu Hoffmeisters Zeit gebräuchliche "Wiener Stimmung" entwickelt wurde, das sofortige Spielen in der klangvollen historischen Stimmung, ohne langwieriges Umlernen. Im zweiten Satz tritt überdies eine Solovioline hinzu; für sie wurde eine separate Stimme gedruckt.?
Die ungebrochene Beliebtheit von Vanhals einzigem Kontrabasskonzert in Wettbewerb, Probespiel und Konzert bietet Anlass, das Werk im „Breitkopf Urtext“ herauszubringen. Die Ausgabe profitiert dabei von der langjährigen Erfahrung Tobias Glöcklers. Wie bei den anderen großen Kontrabasskonzerten des klassischen Wiener Repertoires (Dittersdorf, Hoffmeister) kommt Glöckler zu überzeugenden Lösungen. Zunächst galt es, aus der nicht immer widerspruchsfreien und mit zahlreichen Nachträgen versehenen Quelle einen stimmigen Notentext herauszufiltern. Zusätzlich erforderte die Präsentation des Soloparts detaillierte aufführungspraktische Kenntnis, da das Werk in der historischen „Wiener Kontrabass-Stimmung“ geschrieben ist und einige Passagen auf einem modernen Instrument nicht ohne weiteres spielbar sind. Der Klavierauszug ermöglicht – wie bei Dittersdorf und Hoffmeister auch – drei verschiedene Kontrabass-Stimmungen (Solo-, Orchester- und Wiener Stimmung) und enthält zudem virtuose Kadenzen des Herausgebers.
Ende der 1850er-Jahre, als Rossini nur noch zum Privatvergnügen komponierte, entstand mit „Une larme“ eine kleine Elegie für Kontrabass und Klavier. Deren Thema diente auch als Basis eines größeren Variationenwerks für Violoncello und Klavier. Welchen Rang Rossini indes der kurzen Kontrabass-Fassung beimaß, zeigt sich nicht zuletzt darin, dass er diese 1858 noch einmal als reich verziertes Widmungsautograph festhielt. Diese bislang wenig bekannte russische Quelle wird nun erstmals für eine kritische Urtextausgabe mitherangezogen. Zudem bietet Kontrabass-Spezialist Tobias Glöckler, wie in anderen Henle-Urtextausgaben für diese Besetzung, eine für Solo- und Orchesterstimmung eingerichtete Edition, die durch eine Solostimme mit Fingersatz und Strichbezeichnung ergänzt wird.
Mit dem Frühjahr 2002 kommt erstmals auch der Kontrabass als Soloinstrument in den Urtext-Katalog von Henle. Neben dem Kontrabasskonzert von Hoffmeister tritt der "Elefant" in Camille Saint-Saëns' bezaubernder Miniatur aus dem "Karneval der Tiere" auf. Er gehört zu den wenigen Kompositionen für Kontrabass, die für den Lernenden wie für den erfahrenen Musiker gleichermaßen reizvoll sind. Henle legt diesen "Schlager" nun in der Urtext-Fassung für Kontrabass in Solo- und in Orchesterstimmung mit Klavierpart in F-dur und Es-dur vor.
Einen wahren Leckerbissen haben wir für die Kontrabassisten aufgespürt: eine Sammlung von zwölf stilisierten Walzern des Beethoven-Zeitgenossen Domenico Dragonetti. Der „Paganini des Kontrabasses“ wuchs in Venedig auf, übersiedelte aber als Erwachsener nach London; dort sind vermutlich die zwölf Walzer entstanden. Es dürfte sich dabei um das früheste erhaltene Werk für Kontrabass solo handeln. In ihrer Gesamtheit blieben diese reizvollen Piècen bis heute unveröffentlicht. Sie sind trotz ihres virtuosen Gestus technisch gut zu bewältigen und eignen sich nicht nur für das Konzertprogramm, sondern hervorragend auch als Zugabenstücke. Unsere Ausgabe, wie immer in bewährter Urtext-Qualität, schließt somit eine echte Repertoirelücke.?
Das Dittersdorf-Konzert „E-dur“ ist das wohl meistgespielte und bekannteste Werk für Kontrabass überhaupt: musikalisch reizvoll, voller technischer und klanglicher Finessen. Zu Recht ist es bei Probespielen und Wettbewerben längst zu einem unverzichtbaren Standardwerk avanciert. Mit unserer Neuausgabe kann das Konzert sowohl in E-dur als auch in D-dur gespielt werden (zwei separate Klavierpartituren sind enthalten). Um der damals üblichen „Wiener Stimmung“ Rechnung zu tragen, legen wir zusätzlich eine Solostimme in Griffnotation vor. Damit wird ein sofortiges Spielen in der klangvollen historischen Stimmung ermöglicht, ohne langwieriges Umlernen. Als Alternative zu den überlieferten Sperger-Kadenzen fügt der Herausgeber Tobias Glöckler der Ausgabe eigene, gut spielbare Kadenzen mit virtuosem Anspruch bei.?
Dank der geschickten Verbindung von romantischer Melodik und sprühender Virtuosität gehört Koussevitzkys Kontrabasskonzert op. 3 seit der Moskauer Uraufführung 1905 zu den populärsten Werken seiner Gattung. Kein Wunder, denn der virtuose Bassist Koussevitzky hatte es seinem Instrument geradezu auf den Leib geschrieben. Bereits 1906/07 erschien in Moskau ein erster Klavierauszug, dem 1910 ein zweiter in Leipzig folgte. Beide sind jedoch in der Solostimme so fehlerhaft, dass bis heute an vielen Stellen Unsicherheit über den korrekten Notentext besteht. Kontrabassist Tobias Glöckler stellt seine Urtextausgabe daher auf eine breite Basis: Neben dem handschriftlichen Aufführungsmaterial und den zu Lebzeiten des Komponisten erschienenen Klavierauszügen zieht er auch Tonaufnahmen mit Koussevitzky als Solisten heran – und liefert damit endlich eine fundierte Urtextausgabe von Orchesterpartitur und Klavierauszug dieses Klassikers der Kontrabass-Literatur. Wie bei allen Kontrabasskonzerten im Henle-Verlag bietet auch diese Ausgabe den Klavierauszug von Christoph Sobanski in zwei Tonarten (e-moll und fis-moll), für die Ausführung in Solo- oder Orchesterstimmung.
Diese Transkription der Suite italienne ist die erste vollgültige Komposition von Igor Strawinsky, die in das Repertoire für Kontrabass eingeht. Brian Powell Associate Professor für Kontrabass an der Frost School of Music, University of Miami, hat die Versionen der Suite italienne für Violine und Violoncello adaptiert und für Kontrabass passgenau eingerichtet. Darüber hinaus hat er die Auswahl der Stücke erweitert und dabei eine Praxis fortgeführt, die Starwinsky mit seinen beiden Partnern bei der Einrichtung der Suite für Violine und Cello (Dushkin und Piatigorsky) verwendet hatte, und die eine Auswahl von Material aus seinem kompletten Ballett Pulcinella erlaubte. Im vorliegenden Fall hat sich Powell für die Sätze Introduzione, Serenata, Aria, Vivo, Tarantella, Gavotta con due variazione, Scherzino und Minuetto e Finale entschieden. Der Vivo -Satz entstammt dabei direkt aus der Orchesterpartitur der Pulcinella Suite. Dieser Satz wird von vielen klassischen Bassisten als eines der signifikantesten Solos im Orchesterrepertoire angesehen, und ist hier daher originalgetreu wiedergegeben. Suite italienne bietet Musik für Bassisten auf unterschiedlichem Aufführungslevel – Solo-Bassisten, Bassisten in Kammermusikensemble oder im Orchester werden die verschiedenen Aspekte dieser Musik gleichermaßen zu schätzen wissen. Die Suite besitzt eine Fülle von Glanzstücken und technischer Virtuosität, die das Publikum in Erregung versetzen werden.
Herausgegeben von Ulrich Lau Klavier eingerichtet Reinald Schwarz EDITION DOUBLE BASS Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Württembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stuttgarter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler haben heute eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
Henry Eccles Sonate eingerichtet von Ulrich Lau Kontrabass und Klavier Klavierbegleitung in Solo- und Orchesterstimmung BAROCK-EDITION - ULRICH LAU EDITION DOUBLE BASS CFS 4711 979-0-50033-711-9 BAROCK-EDITION - ULRICH LAU Jede Epoche hat Ihren eigenen Stil, Charakter und Ausdruck. So ist es mein Anliegen mit dieser Reihe „Barockausgaben“ Anregungen für ein Spielen mit Vibrato und dabei Impulse für ein Spielen mit verschieden Möglichkeiten des Vibrato zu geben. Eine weitere Besonderheit der Barockmusik ist der „Glockenstrich“. Henry Eccles (ca. 1675 - 1745) Eccles war ein englischer Violinist und Komponist, der von etwa 1675 bis 1745 lebte. U¨ber seine Herkunft und fru¨hen Jahre ist nichts bekannt. Zum ersten Mal wird Eccles im Jahre 1705 erwa¨hnt, als er seine Preludes and Voluntaries fu¨r Violine vero¨ffentlichte. 1713 reiste er in Begleitung des Herzogs d‘Aumont nach Frankreich, wo er sich niederließ. Ab etwa 1720 lebte er in Paris, wo Henry Eccles zu den Vingt-quatre Violons du Roy am fran- zo¨sischen Hof unter Ludwig XV. geho¨rte. Er starb zwischen 1735 und 1745 vermutlich in Paris. Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Würt- tembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stutt- garter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler spielen in Orchestern, haben eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
BAROCK-EDITION - ULRICH LAU Jede Epoche hat Ihren eigenen Stil, Charakter und Ausdruck. So ist es mein Anliegen mit dieser Reihe „Barockausgaben“ Anregungen für ein Spielen mit Vibrato und dabei Impulse für ein Spielen mit verschieden Möglichkeiten des Vibrato zu geben. Eine weitere Besonderheit der Barockmusik ist der „Glockenstrich“. Georg Friedrich Händel (1685 - 1759) war ein deutsch-britischer Komponist des Barocks. Sein Hauptwerk umfasst 42 Opern und 25 Oratorien – darunter Messiah mit dem weltbekannten Chor „Halleluja“ –, Kirchenmusik für den englischen Hof, Kantaten, zahlreiche Werke für Orchester so- wie Kammer- und Klaviermusik. Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Würt- tembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stutt- garter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler spielen in Orchestern, haben eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
GARANTIERT WALKING BASS LERNEN richtet sich an E-Bassisten und Kontrabassisten, die spielend Walking Bass lernen möchten. Schritt für Schritt wird der Leser an das Erstellen professioneller Basslinien herangeführt. Vom Deuten und Verstehen der Akkordsymbole über die Grundlagen der Jazz-Harmonik gelangt der Leser schnell zum Ziel: der Kreation eigener Basslinien! Dabei gelingt es Autor Eddi Andreas, ein ideales Gleichgewicht zwischen Praxis und Theorie zu schaffen. Zusätzliche Drillübungen, Lead Sheets und CD-Play-Alongs gängiger Standard-Akkordfolgen liefern ausgiebiges Spielmaterial. Und die Internet-Unterstützung bietet einen weiteren Service zur Sicherung des individuellen Lernerfolgs.
A collection of 15 holiday pop favorites arranged for same or mixed instrumentation for maximum flexibility. Arranged to be playable as a trio, duet or unaccompanied solo, each book contains a three-part score. Perfect for small and blended ensembles, these are ideal for school and community performances, group lessons, assessments, solo practice or just pure enjoyment. Featuring the songs All I Want for Christmas is You, Rudolph the Red-Nosed Reindeer, Feliz Navidad, Wonderful Christmastime and more!!!
The Carl Fischer Progressive Duets for Strings series is a comprehensive publication of two volumes of graded duets that have been arranged or composed by Larry Clark and Doris Gazda. This collection of duets will be useful in a variety of performance situations and is an excellent way for the student to build ensemble skills with a colleague or teacher. These pieces are published for viola, violin, cello, and bass and are arranged so that it can be performed by any combination of these string instruments, making this collection a valuable tool in the school classroom and with ensemble sessions.
Carefully-graded melodies and pieces from the orchestral repertoire.Inhalt::Mussorgsky: The Great Gate of Kiev Saint-Saens: Tortues (Le Carnaval des Animaux) J. Strauss: Waltz (Roses from the South) Mahler: Canon on Frere Jacques (Symphony 1) Schumann: The Merry Peasant (Album for the Young) Schubert: Entr'acte (Incidental Music to Rosamunde) Beethoven: Ode to Joy (Symphony 9 The Choral) English Air: Drink to me only Mendelssohn: Pilgrims' March (Symphony 4 The Italian) Mozart: Minuet (12 Duets for 2 Basset Horns, K487) J. Eccles: Minuet (Aires and Dances) Schubert: The Trout (Piano Quintet, Op.114) Tchaikovsky: Andante Cantabile (String Quartet 1) Brahms: Lullaby (Op. 49 No. 4) Handel: March (Judas Maccabaeus) Morley: Now is the Month of Maying Tchaikovsky: Old French Song (Album for the Young) Faure: Berceuse (Dolly Suite, Op.56) Sibelius: Finlandia Op. 26, No. 7 Handel: The Harmonious Blacksmith (Harpsichord Suite 5 in E) J. S. Bach: My Heart Ever Faithful (Cantata 68) Dvorak: Largo (Symphony 9 From the New World) Tchaikovsky: March (Scipio) Tchaikovsky: Andante (Rococo Variations, Op. 33) Holst: Jupiter (The Planets) Shaker Song: The Gift to be Simple Handel: Where'er You Walk (Semele) J. S. Bach: Jesu, Joy of Man's Desiring (Cantata 147) Trad. English: Greensleeves Purcell: When I am Laid in Earth (Dido and Aeneas) Haydn: Andante (Trumpet Concerto) Bizet: Minuet (L'Arlesienne Suite 2) J. S. Bach: Sheep May Safely Graze (Cantata 208) Chausson: Poeme (for Violin and Orchestra) Beethoven: Minuet Haydn: Rondo all'Ongarese (Piano Trio in G) Mascagni: Intermezzo (Cavalleria Rusticana) Bizet: Toreador's Song (Carmen) Brahms: St. Anthony Chorale (Haydn Variations) Mendelssohn: Nocturne (A Midsummer Night's Dream) J. S. Bach: Minuet (The Anna Magdalena Notebook) Faure: Pavane (Op. 50) Delibes: Valse (Coppelia) Schubert: Allegro Vivace (Overture Rosamunde) Bizet: Entr'acte No. 2 (Carmen) Verdi: Agnus Dei (Requiem) Chopin: Prelude (Op. 28 No. 20) Kreisler: Praeludium after Pugnani Beethoven: Sonatina
Herausgegeben von Ulrich Lau Klavier eingerichtet Reinald Schwarz EDITION DOUBLE BASS Ulrich Lau Ulrich Lau wurde in Bergen auf Rügen geboren und studierte an der Kölner Musikhochschule. Nach seinem ersten Engagement am Staatstheater Hannover kam er 1967 als Solobassist zum Würt- tembergischen Staatsorchester. 1973 wechselte er zum Radio-Sinfonieorchester Stuttgart. Bereits 1967 hatte er eine Dozentur an der Stutt- garter Musikhochschule übernommen, wo er seit 1980 hauptamtlich als Professor wirkt. Von 1971-75 war er Mitglied des Bayreuther Festspielorchesters, seit 1973 spielt er im Orchester der Ludwigsburger Festspiele. Als Solist gab er zahlreiche Recitals. Darüber hinaus konzertierte er mit seinem Kontrabass-Quartett und dem Kontrabass-Ensemble. Viele seiner Schüler haben heute eine Kontrabass-Professur inne, sind als Solisten oder Lehrer tätig.
Dvoráks Meisterwerk jetzt noch näher an der Praxis Dvoráks Symphonie Aus der Neuen Welt gilt vielen als sein „opus summum“ und zählt zu den meistgespielten Symphonien überhaupt. Die bereits 1990 bei Breitkopf & Härtel erschienene Ausgabe hat sich im internationalen Konzertbetrieb nicht zuletzt dadurch als maßgebliche Edition etabliert, als sie sich erstmals auf die bei der New Yorker Uraufführung 1893 verwendeten Stimmen stützen kann. Diese sehr aufschlussreiche Quelle galt bis dahin als verschollen. Die Neuausgabe erscheint nun im großen Orchesterformat (25,0 x 32,0 cm), hält jedoch noch etliche weitere Ergänzungen und Verbesserungen bereit: Das Layout der Streicherstimmen ist jetzt praxisorientierter gestaltet, endlich konnten auch die bekannten (und immer wieder überlieferten) Wendeprobleme älterer Ausgaben gelöst werden. Die bislang (wie von Dvorák) im Altschlüssel notierten Stimmen von Posaune I/II sind heutiger Orchesterpraxis entsprechend im Tenorschlüssel wiedergegeben.
„… ganz unerwartet hüpfen Känguruhs mit weißen Häubchen zwischen die Reihen, um Erfrischungen anzubieten.“ Die „Große zoologische Fantasie“ entstand im Februar 1886 für ein Faschingskonzert in Paris. Nach den ersten Aufführungen untersagte Saint-Saens weitere Konzerte und die Drucklegung zu Lebzeiten – aus der (berechtigten) Sorge, das Gelegenheitswerk könne seine ambitionierteren Kompositionen in den Schatten stellen. So trat der Karneval der Tiere erst 1922 nach dem Erstdruck seinen weltweiten Siegeszug an. Die vorliegende Urtext-Ausgabe von Peter Jost basiert vor allem auf dem Autograph, das in wesentlichen Details von dem bisher maßgeblichen Erstdruck abweicht. Im Anhang der Partitur ist der bekannte Text von Loriot abgedruckt.
€6.70*
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