Debussys Komposition der beiden kurzen Tänze verdankt sich einem Auftrag der Instrumentenbau-Firma Pleyel, die ihre Entwicklung einer chromatischen Harfe mit prominenten Namen vermarkten wollte. Die Tänze lassen sich aber problemlos auch auf der Pedalharfe – die sich im Konzertleben durchsetzen sollte – ausführen. Der archaische Stil mit modaler Harmonik der Stücke, die einen „heiligen“ Ritus und einen „weltlichen“ Freudentanz zum Ausdruck bringen, verweist auf die Antiken-Begeisterung Debussys und der Kunstwelt um 1900. Die vorliegende Edition ist die erste kritische Ausgabe der Komposition, für die Autograph und Erstausgabe einer genauen Prüfung unterzogen wurden. Durch den moderaten Schwierigkeitsgrad der Orchesterstimmen bietet sich das Werk auch für Amateurensembles an. Die Harfenstimme ist mit dem Klavierauszug in HN 1584 erhältlich.
Fiddle-de-dee – ein ausgelassenes Fiddle-Stu¨ck, das gute Laune verbreitet! Spielvoraussetzung: Die ersten zwei Griffarten sollten beherrscht werden. Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 fu¨r Viola/Violoncello, - Melodiestimme 2 fu¨r Viola/Violoncello, - Easy-Stimme fu¨r Violine/Viola/Violoncello Dank der Zusatzstimmen auch in homogenen Streichergruppen spielbar! Somit kann dieses Musikstu¨ck in folgenden Besetzungen aufgefu¨hrt werden: • Streichorchester (Vl. 1, Vl. 2, Vla. Vcl., Kb. + optionale Zusatzstimmen) mit Klavier • Violin-Ensemble mit Klavier / Viola-Ensemble mit Klavier / Violoncello-Ensemble mit Klavier Schwierigkeitsgrad: leicht
Babuschka tanzt – ein schwungvolles Musikstu¨ck fu¨r junge Streicher! Spielvoraussetzung: Die ersten zwei Griffarten sollten beherrscht werden. Fu¨r die Melodiestimme 2 wird auch die dritte Griffart verlangt. Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 fu¨r Viola/Violoncello, - Melodiestimme 2 fu¨r Viola/Violoncello, - Easy-Stimme fu¨r Violine/Viola/Violoncello Dank der Zusatzstimmen auch in homogenen Streichergruppen spielbar! Somit kann dieses Musikstu¨ck in folgenden Besetzungen aufgefu¨hrt werden: • Streichorchester (Vl. 1, Vl. 2, Vla. Vcl., Kb. + optionale Zusatzstimmen) mit Klavier • Violin-Ensemble mit Klavier / Viola-Ensemble mit Klavier / Violoncello-Ensemble mit Klavier Schwierigkeitsgrad: leicht
Fiddlers On Stage – ein begeisterndes Musikstu¨ck fu¨r lebhafte, junge Streicher! Spielvoraussetzung: Die Violinen sollten die ersten drei Griffarten beherrschen, die Viola kommt mit der ersten Griffart aus. Cello und Kontrabass spielen in der ersten Lage (eng). Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 fu¨r Viola/Violoncello, - Melodiestimme 2 fu¨r Violine/Viola, - Begleitstimme fu¨r Violine/Violoncello Dank der Zusatzstimmen auch in homogenen Streichergruppen spielbar! Somit kann dieses Musikstu¨ck in folgenden Besetzungen aufgefu¨hrt werden: • Streichorchester (Vl., Vla., Vcl., Kb. + optionale Zusatzstimmen) mit Klavier • Violin-Ensemble mit Klavier / Viola-Ensemble mit Klavier / Violoncello-Ensemble mit Klavier Schwierigkeitsgrad: leicht
Dorothy's Waltz - ein gemütvoller langsamer Walzer für junge Streicher!Spielvoraussetzung: Die ersten zwei Griffarten sollten beherrscht werden.Besetzung: Violine 1, Violine 2, Viola (Violine 3), Violoncello,Kontrabass, KlavierDieser Walzer kann auch ohne Klavier aufgeführt werden. In diesem Falle spielen dieStreicher in den ersten vier Takten die eingezeichneten Stichnoten.Schwierigkeitsgrad "leicht"
Mother’s Day Rag – ein beschwingtes Musikstu¨ck mit kleiner Gesangseinlage! Ein Highlight fu¨r jedes Muttertagskonzert! Spielvoraussetzung: Alle Griffarten der 1. Lage sollten beherrscht werden. Die Violoncelli sollten bereits etwas Erfahrung im Lagenspiel haben. Optionale Zusatzstimmen: - Melodiestimme 1 (Violine) fu¨r Viola, - Easy-Stimme fu¨r Violine/Viola/Violoncello Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Der größte Schatz – ein feierliches Musikstück, das jedem Anlass eine festliche Stimmung verleiht. Während die Stimmen von Violine 1, Viola 1 und Violoncello 1 herausfordernde Passagen (zum Teil bis zur 3./4. Lage) beinhalten, können die Stimmen von Violine 2, Viola 2 und Violoncello 2 auch bereits von Schülern im ersten oder zweiten Lernjahr bewältigt werden. In dieser Komposition sind die Melodie-Passagen gut auf die verschiedenen Instrumentengruppen verteilt. Spielvoraussetzungen: Vl. 1: 1. und 3. Lage Vl. 2: 1. Griffart in der 1. Lage Vla. 1: 1. Lage Vla. 2: 1. Griffart in der 1. Lage Vcl. 1: 1. - 4. Lage Vcl. 2: 1. Lage eng Kb.: 1. Lage Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Herr Papper LaPapp, der Papagei – bei diesem lustigen Musikstück hat man den Eindruck, das ununterbrochene Geplapper eines geschwätzigen Papageis zu hören! Während die Stimmen von Violine 1, Viola 1 und Violoncello 1 herausfordernde Passagen (bis zur 3./4. Lage) beinhalten, können die Stimmen von Violine 2, Viola 2 und Violoncello 2 bereits von Schülern im ersten oder zweiten Lernjahr bewältigt werden. Auch diese Stimmen enthalten hübsche Melodie-Passagen, nicht nur Begleitfunktion. Spielvoraussetzungen: Vl. 1: 1. und 3. Lage Vl. 2: 1. Griffart in der 1. Lage Vla. 1: alle Griffarten in der 1. Lage Vla. 2: 1. Griffart in der 1. Lage Vcl. 1: 1. – 4. Lage Vcl. 2: 1. Lage eng Kb.: 1. Lage Schwierigkeitsgrad: leicht bis mittelschwer
Anlass für die als „Suite im alten Stil“ bezeichnete Komposition war der 200. Geburtstag des norwegisch-dänischen Dichters Ludvik Holberg (1684–1754), der in Bergen mit mehreren Festakten begangen wurde. Zunächst entstand im August 1884 eine Klavierfassung des Werks, aber der Komponist hatte bereits die Bearbeitung für Streichorchester im Kopf, die nur einen Monat später entstand. Als Ausgangspunkt wählt Grieg barocke Tanzsätze aus der Ära Holbergs, verbindet sie jedoch geschickt mit Elementen seiner eigenen Tonsprache wie chromatischen Fortschreitungen und dynamischen Schwellern. Die von Anfang an sehr erfolgreiche Orchesterfassung der „Holberg-Suite“ gehört bis heute zu Griegs beliebtesten Kompositionen und bereichert nun das Henle-Programm für Streichorchester.
Die Blütezeit der Serenade fällt in die Mozart-Zeit, aber mit Brahms erhielt die Gattung im 19. Jahrhundert einen neuen Popularitätsschub. Dvoráks heiter-entspanntes Opus 22 entstand 1875, in einer für ihn beruflich wie privat sehr glücklichen Phase. Seinen persönlichen Stempel drückte er der fünfsätzigen Komposition durch die Verarbeitung von stilisierten slawischen Tänzen auf. Das temperamentvolle Finale besticht durch die Wiederaufnahme von Themen aus vorangehenden Sätzen. Seit der Uraufführung im Jahr 1876 genießt das Werk mit seinem Melodienreichtum und besonderen harmonischen Wendungen große Anerkennung bei Publikum und Kritik. Heute gehört es zu den beliebtesten und meistgespielten Kompositionen Dvoráks. Für die Henle-Urtextausgabe wurde neben Autograph und Druckausgaben auch ein Handexemplar der gedruckten Partitur mit autographen Korrekturen und Nachträgen berücksichtigt.
Elgars Streicher-Serenade entstand 1892 und stellt das erste Werk in seinem Schaffen dar, mit dem sich der 35-jährige Komponist wirklich zufrieden zeigte. Ob sie auf drei Stücke für Streicher aus dem Jahr 1888 zurückgeht, wie oft behauptet wird, ist heute nicht mehr feststellbar, denn von diesen sind nur noch die Titel überliefert: Mit „Spring Song“, „Elegy“ und „Finale“ wären die Sätze der Serenade allerdings überraschend gut charakterisiert. Die Nachwelt teilt Elgars positive Einschätzung bis heute: Die Serenade op. 20 ist nicht nur eine seiner populärsten Kompositionen, sondern rangiert auch insgesamt in der Literatur für Streichorchester unter den am meisten gespielten Werken. Herausgegeben von dem britischen Elgar-Kenner Rupert Marshall-Luck erscheint dieser Klassiker nun im Henle-Urtext, als Dirigierpartitur, Stimmenmaterial und handliche Studien-Edition!
Anlass für die als „Suite im alten Stil“ bezeichnete Komposition war der 200. Geburtstag des norwegisch-dänischen Dichters Ludvik Holberg (1684–1754), der in Bergen mit mehreren Festakten begangen wurde. Zunächst entstand im August 1884 eine Klavierfassung des Werks, aber der Komponist hatte bereits die Bearbeitung für Streichorchester im Kopf, die nur einen Monat später entstand. Als Ausgangspunkt wählt Grieg barocke Tanzsätze aus der Ära Holbergs, verbindet sie jedoch geschickt mit Elementen seiner eigenen Tonsprache wie chromatischen Fortschreitungen und dynamischen Schwellern. Die von Anfang an sehr erfolgreiche Orchesterfassung der „Holberg-Suite“ gehört bis heute zu Griegs beliebtesten Kompositionen und bereichert nun das Henle-Programm für Streichorchester.
Den Sommer und Herbst 1880 verbrachte Tschaikowsky auf dem Landgut seiner Schwester im ukrainischen Kamjanka, wo er Ruhe und Erholung suchte. Doch schon nach kurzer Zeit ergriff ihn wieder die Lust zum Arbeiten. „Ich entwerfe gerade eine Symphonie oder ein Streichquintett; ich weiß noch nicht, worauf es hinausläuft“, schrieb er an seine Freundin und Gönnerin Nadjeschda von Meck. Am Ende lief es auf eine Serenade für Streichorchester hinaus, die zu seinen schönsten Eingebungen gehört und heute eines der zentralen Werke der Gattung darstellt. Die vier Sätze bezaubern mit ihren vielfältigen Stimmungen – sei es der mozartische Kopfsatz „in Form einer Sonatine“, der elegante Walzer, die melancholische „Elegia“ oder das mitreißende Finale. Für diese neue quellenkritische Edition konnte das in Moskau befindliche Autograph ebenso eingesehen werden wie die frühen Druckausgaben, in denen Tschaikowsky teilweise noch kleine Revisionen vornahm. Bühne frei für die neue Referenzausgabe dieses unverzichtbaren Repertoirewerks für Streichorchester!
Im Sommer 1939 reist Béla Bartók in die Schweiz, um als Gast seines Mäzens Paul Sacher in nur zwei Wochen das „Divertimento für Streichorchester“ zu komponieren. Vom der gastfreundlichen Atmosphäre inspiriert, fühlt er sich dort „wie ein Musiker der alten Welt“. Das Divertimento ist Bartóks höchst origineller Beitrag zu dieser Gattung traditionell unterhaltenden Charakters: Titel und dreiteiliger Aufbau mit zwei tänzerisch-vitalen Ecksätzen verweisen auf die Zeit Mozarts, während die munteren Wechsel zwischen Solistengruppe und Tutti im Finalsatz an das barocke Concerto grosso-Prinzip anknüpfen. Nur der düster klingende Mittelsatz lässt ahnen, dass Bartók die Welt wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nur heiter erschien. Die „Breitkopf Urtext“-Ausgabe stützt sich auf Bartóks Autograph und den von ihm akribisch durchgesehenen Erstdruck der Partitur. Darüber konnten nachträgliche Korrekturen berücksichtigt werden, die Bartók in seinem Handexemplar vermerkte. „Die Partitur erfüllt hinsichtlich Druck und Layout höchste Ansprüche. Von Vorteil sind die groß gedruckten, häufigen Taktwechsel in den beiden Violinstimmen ...“ (Werner Bodendorff, Das Orchester)
Im Sommer 1939 reist Béla Bartók in die Schweiz, um als Gast seines Mäzens Paul Sacher in nur zwei Wochen das „Divertimento für Streichorchester“ zu komponieren. Vom der gastfreundlichen Atmosphäre inspiriert, fühlt er sich dort „wie ein Musiker der alten Welt“. Das Divertimento ist Bartóks höchst origineller Beitrag zu dieser Gattung traditionell unterhaltenden Charakters: Titel und dreiteiliger Aufbau mit zwei tänzerisch-vitalen Ecksätzen verweisen auf die Zeit Mozarts, während die munteren Wechsel zwischen Solistengruppe und Tutti im Finalsatz an das barocke Concerto grosso-Prinzip anknüpfen. Nur der düster klingende Mittelsatz lässt ahnen, dass Bartók die Welt wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr nur heiter erschien. Die „Breitkopf Urtext“-Ausgabe stützt sich auf Bartóks Autograph und den von ihm akribisch durchgesehenen Erstdruck der Partitur. Darüber konnten nachträgliche Korrekturen berücksichtigt werden, die Bartók in seinem Handexemplar vermerkte. „Die Partitur erfüllt hinsichtlich Druck und Layout höchste Ansprüche. Von Vorteil sind die groß gedruckten, häufigen Taktwechsel in den beiden Violinstimmen ...“ (Werner Bodendorff, Das Orchester)
1936 erhielt Béla Bartók von seinem Schweizer Mäzen Paul Sacher den Kompositionsauftrag zur „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“. Bartók gelang dabei eines der großen Meisterwerke des 20. Jahrhunderts, das sowohl durch seine außergewöhnlich kunstvolle Konstruktion als auch rhythmische und melodische Expressivität besticht. Bemerkenswert ist, dass Bartók das viersätzige Orchesterwerk in kürzester Zeit ohne Particell sofort als Partitur niederschrieb. Die Breitkopf-Neuausgabe basiert auf dem Autograph, den Erstausgaben der Dirigier- und Taschenpartitur und insbesondere auf dem Handexemplar der Taschenpartitur. Hier trug Bartók nachträglich von ihm entdeckte Korrekturen ein, die in der vorgelegten Neuausgabe erstmals berücksichtigt werden konnten.