Aber bitte mit Sahne - Anuschka - Cottonfield - Der Teufel hat den Schnaps gemacht - Ein ehrenwertes Haus - Griechischer Wein - Immer wieder geht die Sonne auf - Mathilda - Merci, Cherie - Siebzehn Jahr, blondes Haar - Tante Emma - Warum nur, warum - Was ich dir sagen will
Die Fortsetzung des erfolgreichen Kultliederbuchs "Das Ding". Wieder sind über 400 bekannte Songs aus allen Musikrichtungen enthalten, die zum Mitsingen und Mitfeiern anregen. Wie schon in den Vorgängern lässt sich aufgrund der direkt über den Text geschriebenen Akkorde direkt "vom Blatt" spielen. Als praktisches Spiralbuch gebunden. Das Inhaltsverzeichnis zu sämtlichen Titeln der Reihe "Das Ding" können Sie sich als PDF herunterladen. Eine praktische Möglichkeit, um nach Titeln, Interpreten oder auch Textteilen zu suchen, bietet auch die Liederliste unter: https://kultliederbuch.de/liederliste.html
Joseph Haydn komponierte eine Vielzahl an Liedern, die neben seinem übrigen Schaffen zwar etwas in den Hintergrund geraten, aber von höchster Qualität sind. Dieser Band enthält alle nachweislich echten Lieder für Singstimme und Klavier und bietet so neben den größeren Sammlungen deutscher Lieder und englischer Canzonetten auch so berühmte Einzelsätze wie das später vielfach bearbeitete „Gott, erhalte Franz den Kaiser!“. Für die auf der Haydn-Gesamtausgabe basierende Urtextausgabe konnte die Haydn-Forscherin Marianne Helms neue Quellenfunde miteinbeziehen, so dass der Notentext den aktuellen Forschungstand präsentiert.
In der Geschichte der Oper ist der berühmte antike Mythos der Königstocher Ariadne, die von ihrem geliebten Theseus verlassen wird, ein Lieblingsstoff. Joseph Haydn gelingt in seiner wahrscheinlich Ende 1789 entstandenen italienischen Solokantate "Arianna a Naxos" ein packendes Seelendrama einer der am furchtbarsten verletzten Frauen der griechischen Mythologie. In zwei Rezitativen und zwei Arien muss die Königstocher von Bangen bis Wut und von Trauer bis zu verzweifelter Liebe auf musikalisch eindringliche Weise alles durchleiden. Die Urtextausgabe wird der ausführenden Sopranistin dabei stets bestens zur Seite stehen. Ein Vorwort mit interessanten Details zur Entstehungsgeschichte der Kantate sowie wertvollen Hinweisen zur Ausführung der Rezitative rundet diese sorgfältig erstellte Edition ab.
Seiner 1912 entstandenen Sammlung von 13 Liedern op. 34 fügte Rachmaninow erst drei Jahre später ein kleines Schlussstück ohne jeglichen Text hinzu: die Vocalise, die rasch die übrigen Lieder an Bekanntheit und Beliebtheit in den Schatten stellte. Das melancholisch-ausdrucksvolle Stück ist seit seiner Uraufführung 1916 in unzähligen fremden Bearbeitungen verbreitet worden; Rachmaninow selbst verfasste Arrangements für Orchester und Gesang sowie für Orchester allein. Wir legen mit unserer Urtextausgabe die Originalfassung für hohe Singstimme und Klavier vor und stützen uns dabei auf die autographen Quellen im Moskauer Glinka-Museum. Ein besonderes Highlight der Ausgabe ist die eingelegte separate Vokalstimme, die nicht nur den Sängern nützliche Dienste leistet, sondern auch interessierten Instrumentalisten die Möglichkeit gibt, dieses wunderbare Stück gemäß dem originalen Solopart zu spielen.
Unter den vielen Werken, die Richard Strauss für seine Ehefrau Pauline de Ahna geschrieben hat, nehmen die Vier Lieder op. 27 einen besonderen Platz ein, denn diese machte der Komponist „meiner geliebten Pauline“ am 10. September 1894 zum Hochzeitsgeschenk. Im Gegensatz zu den früheren Liederzyklen beschränkt sich dieser nicht auf einen Dichter, vielmehr kombiniert Strauss hier Gedichte von Karl Henckell (Ruhe, meine Seele) und Heinrich Hart (Cäcilie) mit zwei Texten von John Henry Mackay (Heimliche Aufforderung und Morgen!) zu einem kontrastierenden Ensemble schwärmerischer Lieder. Auf die 1894 erschienene Erstausgabe der zunächst für hohe Stimme gesetzten Lieder op. 27 folgten noch zu Lebzeiten des Komponisten transponierte Ausgaben für mittlere und tiefe Stimme, wie dies dann für alle Strauss-Lieder die Regel werden sollte. Auf diese bis heute bewährten Transpositionen greift auch die Henle-Urtextausgabe für mittlere Stimme zurück, um diesen wunderbaren Liederzyklus jeder Stimmlage anbieten zu können!
Unter den vielen Werken, die Richard Strauss für seine Ehefrau Pauline de Ahna geschrieben hat, nehmen die Vier Lieder op. 27 einen besonderen Platz ein, denn diese machte der Komponist „meiner geliebten Pauline“ am 10. September 1894 zum Hochzeitsgeschenk. Im Gegensatz zu den früheren Liederzyklen beschränkt sich dieser nicht auf einen Dichter, vielmehr kombiniert Strauss hier Gedichte von Karl Henckell (Ruhe, meine Seele) und Heinrich Hart (Cäcilie) mit zwei Texten von John Henry Mackay (Heimliche Aufforderung und Morgen!) zu einem kontrastierenden Ensemble schwärmerischer Lieder. Auf die 1894 erschienene Erstausgabe der zunächst für hohe Stimme gesetzten Lieder op. 27 folgten noch zu Lebzeiten des Komponisten transponierte Ausgaben für mittlere und tiefe Stimme, wie dies dann für alle Strauss-Lieder die Regel werden sollte. Auf diese bis heute bewährten Transpositionen greift auch die Henle-Urtextausgabe für tiefe Stimme zurück. Darüber hinaus bietet sie für Morgen! eine alternative Transposition, so dass man hier die angenehmste Lage wählen kann.
Das Auf und Ab einer enttäuschten Liebe – wer könnte nicht nachempfinden, was Schumann in seinem Zyklus nach Versen von Heine so eindringlich vertont hat? Über hoffnungsvolle Erwartung („Im wunderschönen Monat Mai“) und einsamen Schmerz („Und wüßten’s die Blumen, die kleinen“) reicht der Bogen bis zu sarkastischer Bitterkeit („Die alten bösen Lieder“). Schumann wusste, wovon er schrieb; das Entstehungsjahr war auch das Jahr seiner Hochzeit mit Clara, um die er viele Jahre gekämpft hatte. Ursprünglich bestand der 16-teilige Zyklus aus 20 Liedern; im Anhang unserer Ausgabe werden auch die vier später entfallenen Lieder wiedergegeben. Die seit Jahren bewährte Henle-Urtextausgabe der Schumann-Spezialistin Kazuko Ozawa steht nun auch Sängerinnen und Sängern mit mittlerer Stimmlage offen: In enger Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Pianisten und renommierten Liedbegleiter Gerold Huber haben wir den gesamten Zyklus samt der 4 Anhang-Lieder für die mittlere und tiefe Stimme eingerichtet.
Gounod kannte keine Scheu, bekannte Werke früherer Meister auf seine ganz eigene Art einzurichten. So ergänzte er 1852 zu den berühmten Akkordbrechungen des C-dur-Präludiums BWV 846 aus Bachs Wohltemperiertem Klavier eine auf opernhafte Steigerung angelegte Melodie. Die zunächst als Méditation veröffentlichten Instrumentalfassungen wurden nacheinander mit unterschiedlichen Textierungen erprobt, bis sich 1859 mit „Ave Maria“ die definitive Vokalfassung ergab. Bereits in den 1890er-Jahren hieß es, man habe „diese süße Melodie von den besten Sängerinnen unzählige Male gehört“. Diese Popularität hält bis heute an – Grund genug, diesen Welterfolg auch auf Basis der Quellen ediert und kommentiert im Urtext des Henle Verlags vorzulegen. Gleichzeitig mit der Originalausgabe für hohe Stimme kamen bereits 1859 auch Ausgaben für mittlere und tiefe Stimme heraus, die mutmaßlich vom Verlag beauftragt wurden. Diesem Vorbild folgend wird auch die Henle-Urtextausgabe des „Ave Maria“ in zwei Transpositionen für die tieferen Register angeboten.
Dreimal hat Antonio Vivaldi Psalm 111 (112) „Beatus vir“ vertont („Wohl dem Manne, der den Herrn fürchtet“). Davon sind zwei erhalten, die unterschiedlicher kaum sein könnten: das umfangreiche, doppelchörig angelegte Werk RV 597 (Carus 40.012/00) und die kleine, aber feine und wirkungsvolle Vertonung RV 598. Vivaldi komponierte letztere für seine Schülerinnen am venezianischen Ospedale della Pietà. Die Urtext-Ausgabe dieses Werkes beruht auf Vivaldis Autograph. Das etwa achtminütige Stück in moderatem Schwierigkeitsgrad zeichnet sich durch einen reizvollen Wechsel zwischen chorischen Abschnitten und Solopartien aus – mal erklingt ein Alt-Solo, mal ein Duett zweier Soprane, mal der Chor. Besonders bemerkenswert ist der weitgehende Verzicht auf den Generalbass in den Solopassagen, was ihnen eine schwebende, ätherische Klangwirkung verleiht. Die im Psalm angelegte Gegenüberstellung des „Gottlosen“ und des „Gottesfürchtigen“ setzt Vivaldi musikalisch kontrastreich um. Den Abschluss bildet eine jubelnde Doxologie, die dem Werk einen würdigen Höhepunkt verleiht. Mit sparsamen musikalischen Mitteln gelingt dem Komponisten eine eindrucksvolle und abwechslungsreiche Auslegung des Psalmtextes.