Euforium für Euphonium
Smolka, Martin
Titel: "Euforium für Euphonium"
Inhalt? - Unsinn. Form? - Bärentanz und Fliegenchoral. Musikalische Form? - Schälen einer Zwiebel. (Wenn man den rufenden Baß "schält", kommt ein Krack-Krack des Klaviers zum Vorschein; dann schält man das Krack-Krack und zum Vorschein kommen geflüsterte Akkorde et cetera). Das größte verwendete Intervall? - Drei Oktaven plus einen Viertelton (Euphonium). Das winzigste Intervall? - Ein Achtelton. Die wichtigste Anweisung für die Instrumentalisten? - Seid so nett und klingt wie ungeübte Amateure. Die drei Inspirationsquellen? - Der absurd verstimmte Klang meines Klaviers sieben Jahre nach meinem Versuch, es eine Oktave tiefer zu stimmen. Der unglaublich weite Tonumfang, über den Michael Svoboda auf der Posaune verfügt (C1-C4) und der mich auf die Idee brachte, ein Achteltonstück im Umfang einer großen Sekunde zu schreiben. Ein Druckfehler-Omen, das ich während der Arbeit an diesem Stück in meinem alten Buch über Blechblasinstrumente fand: "Euforium" stand unter dem Bild eines Euphoniums. (Martin Smolka)